Unser Körper ist klug – oft klüger als wir uns vorstellen können. Zumindest ist das meine Erfahrung wenn ich einen Klienten oder Patienten begleite. Oft scheint es während einer Leidenszeit so, als würde unser Körper uns ein Schnippchen schlagen oder uns belasten. So geht es sehr vielen Menschen auch mit dem Darm.

Sie holt ein Organ aus der Schmuddelecke

Viele kritisieren heute unser Schulsystem – den Schülern würde die Begeisterung verkümmern durch das System – so lautet die Anschuldigung. Diesem Angriff hält sie nicht stand – sondern begeistert mit einem Thema, das anderen die Schamröte ins Gesicht treibt. Die Rede ist von Julia Enders. Sie studiert Medizin, nahm 2012 beim Science Slam teil mit einem Thema, mit dem andere lieber nichts zu tun haben wollen – obwohl jeder täglich damit zu tun hat. Die junge Wissenschaftlerin ist begeistert vom Darm.

Mir hat vor ihr noch nie jemand so begeistert erklärt „wie kacken geht“…

Ende 2015 gab es bei ARTE mal wieder eine sehr interessante Dokumentation über das viel verkannte Organ. „Der kluge Bauch – unser zweites Gehirn“ ist leider nicht mehr  in der Mediathek kostenlos abrufbar. Zum Glück ist es aber möglich, die Doku per DVD zu bestellen.

Was mich am meisten fasziniert ist die Tatsache, dass es viel mehr Nervenverbindungen gibt, die vom Darm hoch zum Gehirn ziehen als umgekehrt. Das zeigt, wie wichtig es ist, gut mit unserem Darm umzugehen und uns gut zu ernähren – und vor allem das Mikrobiom gut zu pflegen. Wenn der Darm nicht gesund ist, hat das Einfluss auf das Gehirn – und damit auf unser Erleben und Verhalten. Eine regelmäßige Darmpflege können Sie mit fermentierten Lebensmitteln realisieren. Wenn der Darm bereits ins Ungleichgewicht geraten ist, beispielsweise eine Operation vor sich hat oder gerade überstanden hat, mit einer Antibiose eine Infektion behandelte oder wessen Darmbakterien nicht mehr ausgewogen sind, der kann mit Enterosgel wieder Gleichgewicht schaffen. Zu Beziehen in jeder Apotheke.

Die Datenleitung von oben nach unten

Die Nervenleitungen, die vom Gehirn zum Darm ziehen existieren jedoch auch noch. Sie bestehen vor allem aus dem Vagus-Nerv. Dieser arbeitet jeweils dann, wenn wir entspannt sind. Das ist auch der Grund, warum wir beim Essen keine Probleme besprechen sollten (dann wären wir ja in Aufregung – der Darm kann nicht richtig arbeiten). Ebenso ist es günstig, nach dem Essen eine kurze Pause zu machen, damit die Verdauung gut funktionieren kann. Falls es mit der Verdauung und der Entspannung nicht mehr so gut funktioniert, weil zu viele Probleme die Oberhand bekommen, wäre es gut, diese Streß-Faktoren zu lösen. Hier kann Hypnosetherapie helfen. Diese ist einem reinen Entspannungs-Verfahren weit überlegen.

Noch ein ganz praktischer Tipp

Was ich bei Julia Enders noch lernen durfte ist etwas ungewöhnlich für eine Hypnosetherapeutin. Zwar hatte ich davon woanders schon gelesen – einem Kackstuhl. Andere nennen es auch „Squatty“, „Hoca“ oder „Lillipad„. Sie erklärt warum der Darm gar nicht richtig entleeren kann wenn wir auf unser westlichen Toiletten hocken und unser Geschäft verrichten. Im Wald hockend gelingt das tadellos – ebenso wer bei einer Sitztoilette den Trick eines Hockers oder Kackstuhls anwendet. Betroffene berichten von Erleichterung von großem Umfang – sogar Hämorriden sollen weniger Beschwerden verursachen oder sich sogar zurück bilden. Und hier lasse ich gleich den nächsten Experten zu Wort kommen.

Wenn der Darm also auf sich aufmerksam macht kann das auf zwei „Baustellen“ hinweisen: Entweder im System ist zu viel Streß – oder die biologische Chemiefabrik im inneren des Bauches ist aus dem Gleichgewicht geraten. Es fehlt Entspannung – oder das Gleichgewicht der Bakterien im Darm. Sie brauchen Entspannung – oder einen Cocktail mit guten Darmbakterien.

In diesem Sinne wünsche ich erfolgreiche Geschäfte!

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