Nichts können ist keine Schande – aber nichts lernen. (Sprichwort) 

Gastartikel von Rita Denzer.

Nerja, SpanienIm Laufe des Lebens baut der Körper auf natürliche Art und Weise ab. Um diesem Prozess entgegen zu wirken, ist es wichtig alle Muskeln regelmäßig zu trainieren. Das gilt auch für das Gehirn.

Sprachenlernen bringt Ihren Verstand in Form

Ellen Bialystok arbeitet an der York Universität in Toronto und beschäftigt sich schon fast Ihr ganzes Leben mit den Auswirkungen vom Sprachenlernen auf das menschliche Gehirn. In den letzten Jahren hat Sie erstaunliche Entdeckungen gemacht: „Es scheint, dass das Gehirn von Menschen, die zweisprachig leben, auch im höheren Alter bessere Leistungen erbringen kann.“ Weiterhin kam heraus, dass die Gedächtnisleistung von Alzheimer Patienten, die regelmäßig zwei Sprachen sprechen, mit denen von vier bis fünf Jahre jüngere Patienten, die nur eine Sprache sprechen konnten, zu vergleichen ist. Obwohl das Gewebe gleichermaßen angegriffen wird, scheint es, dass trotz Schädigung, die Funktionstüchtigkeit weniger beeinflusst wird. Wissenschaftler wie Bialystok glauben, dass das Erlernen einer Sprache, das Gedächtnis ähnlich aktiv hält wie zum Beispiel Rätsel lösen.

Zum Lernen ist es nie zu spät

Sicherlich wird es mit dem Alter schwieriger eine Sprache fließend zu sprechen. Hinsichtlich der Fitness des Gehirns geht es darum aber auch nicht. Judith Kroll von der Pennsylvania State University erklärt: . „Es scheint, als ob sogar wenig Training gegen den Abbau der Gedächtnisleistung hilft. Zu welchem Zeitpunkt im Leben man eine Sprache erlernt, ist dafür relativ unwichtig“.

Bilinguale Menschen sind zudem besser in „Multitasking“. Der Wechsel zwischen zwei Sprachen erfordert mehr Konzentration. Dadurch lernt man schnell unwichtige Informationen zu ignorieren und sich auf relevante Dinge zu konzentrieren. Das macht auch Sinn, wenn man bedenkt, dass wenn man eine andere Sprache spricht, die eigene Muttersprache noch stets aktiv ist und unterdrückt werden muss.

Kinder haben es leichter?

Die Lernfähigkeit nimmt mit dem Alter geringfügiger ab als man früher geglaubt hat. Lediglich Personen zwischen 15 und 29 Jahren haben sich als geschickter beim Lernen erwiesen. Ab 30 Jahren sind dann aber kaum noch Unterschiede festzustellen. Grundsätzlich hat Lernerfolg nicht nur etwas mit der Fitness des Gehirns zu tun. Soziale, erzieherische und alltägliche Umstände sind einfach anders wenn Erwachsene eine Sprache lernen. Wenn Kinder etwas Neues lernen, ist das so ziemlich das Einzige was sie tun. Erwachsene, die mehr Zeit und Ruhe haben, können ebenso gut lernen wie Kinder.

Trainieren Sie Ihr Gedächtnis

Es ist ziemlich eindeutig, dass das Lernen einer neuen Sprache einer der besten Wege ist, sein Hirn auf Trab zu halten. Das Verstehen neuer Grammatik und das Auswendiglernen von Vokabeln ist beschwerlich, jedoch ist es auch unheimlich bereichernd. Wer das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden will, kann eine Sprachreise buchen. Sprachaufenthalte in Spanien zum Beispiel bieten eine gute Möglichkeit dem Alltagsstress zu entfliehen und gleichzeitig einen angenehmen Urlaub zu verbringen. Kurse gibt es generell für alle Altersgruppen und in verschieden Schwierigkeitsstufen. Nebenbei kann man dann das neu erlernte Wissen anwenden.

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Foto: Rita Denzer

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