Willst Du glücklich sein im Leben
trage bei zu anderer Glück
denn die Freude, die wir geben
kehrt in’s eigene Herz zurück.
(das stand nicht nur in meinem Poesie-Album)

Heute schreibe ich von einem, der auszog, das Glück zu suchen. Einst nannte man diesen den Hans – den Hans im Glück. Aber heutzutage ist ja alles anders als früher, sonst wäre es ja nichts Neues. Deswegen gibt es heute einen, der auszog, der zufriedenste Mensch der Welt zu werden – der nennt sich Christoph Koch.

Was macht wirklich glücklich?
Kann man Glück pflücken?

Als Autor namhafter Medien (Zeit-Magazin, SZ-Magazon, brand eins, Tagesspiegel) muss man sich ja auch was einfallen lassen. Und es ist ihm was eingefallen.  Aber bevor ich soviel über andere rede komme ich zu Ihnen – ja zu Ihnen! „Was fehlt Ihnen denn zum Glück?“
„Zum Glück?“
„Ja, zum Glück!
Was fehlt Ihnen zu einem glücklicheren Leben?
Ein Auto? Eine Weltreise? Mehr Geld? Ein Ehepartner? Kinder?

Vieles taugt, Glücksversprechen hinterherzujagen.

Heutzutage ist zwar auch einiges anders als früher – aber glücklicher als unsere Großeltern scheinen wir auch nicht zu sein.  Die Frage lautet also: Kann man Glück beeinflussen? Kann man es erzeugen? Kann man es erlernen? Dies waren die Grundüberlegungen für das Buch „sternhagelglücklich“ von Christoph Koch. Diese Gedanken brachten ihn dazu, sich auf die Suche nach dem Glück zu machen.

Das 285 Seiten lange Buch „sternhagelglücklich“ ist ein Tagebuch – ein Glückstagebuch, erschienen bei blanvalet aus der Hause Randomhouse, wo das Buch auch direkt bestellt werden kann. Herausgesucht habe ich mir sternhagelglücklich bei bloggdeinbuch weil ich das Thema Glück einfach spannend finde: ein ganzes Buch über Glück, toll! Jedem Monat ist ein Kapitel gewidmet.  Am Beginn jedes Kapitels verrät der Autor gleich sein Fazit aus den einzelnen Glücksexperimenten des Kapitels und macht damit ungeheuer neugierig was einen erwartet: „Wie schwierig es sein kenn, an nichts zu denken“.  Das ist sein Fazit aus dem Versuch durch Meditaiton glücklich zu werden.

Die kleinen Momente als Würze hinterher

Wohingegen am Schluß den Leser dann jeweils zehn kleine Glücksmomente erwarten. Und zwar genau die kleinen Momente, die jeder in seinem Leben kennt.  Oder kennen Sie etwa nicht das Glück, im Herbst in einen großen Laubhaufen zu springen? Oder das Glück, für jemanden ein Geschenk zu finden – obwohl der gar keinen Geburtstag hat? Oder das Glück, einem Freund, der in Not ist, einfach Geld schenken zu können? Oder das Glück von Fahrtwind an den Ohren?

Die Glücks-Orte

Der Autor war tatsächlich auf dem gesamten Erdball unterwegs: sowohl in seinem Berliner Umfeld hat er experimentiert und einen Garten angelegt – das Glück läßt sich tatsächlich mit der Gießkanne heranziehen… Denn das Glück des Gärtnerns hat er in den USA gelernt, in der Autostadt Detroit.  Er war in Indien um Lachen zu lernen, in New York um einen unglücklichen Internetmillionär zu interviewen, in Australien und schließlich beim Glückskongreß in Heidelberg.

Die Glücks-Taten

Der moderne Hans im Glück ließ sich auch anstecken von einem – man könnte sagen jung geblietenen Ami, oder durchgeknallten Hippy – und zwar zum Hopserlauf.  Er steigt in den Beichtstuhl,  um den Neid zu überwinden, der seinen Angaben nach zwar die marode Volkswirtschaft notfallbeatme – aber ihn selber lähme und dumme Entscheidungen treffen lasse. Er lernt singen, nimmt Psychopharmaka, geht surfen, plaudert aus seinem Freunschafts-Nähkästchen und hilft, Schaukeln für bolivische Kinder zu finanzieren.

Und was bringt’s?

Es scheint sinnvoll zu sein, seine Aufmerksamkeit auf das Glück zu lenken, denn bereits nach der Hälft der abgelaufenen Zeit stellt der Autor fest, „dass ich inzwischen die meiste Zeit mit einer besseren Laune durchs Leben gehe als noch vor fünf Monaten.“ Das Fazit des Experimentes ist etwas unerwartet: der einfachste und zuverlässigste Weg sich selber glücklich zu machen bestehe darin, anderen zu helfen: durch Spenden, ein Ehrenamt oder ein offenes Ohr – sei es für den besten Freund oder einen Fremden. sternhagelglücklich bekommt von mir 5 von 5 möglichen Sternen: gut recherchiert, spannend geschrieben, nettes Outfit und es ist einfach Lesevergnügen, DANKE!

Und meine Suche nach dem Glück?

Wer mich kennt, der weiß, dass ich einem Guru folge. Auch hier geht es um Glück – Glückseligkeit. Ich mag dazu jetzt gar nicht aus meiner eigenen Erfahrung erzählen, sondern den Guru von Madhukar zu Wort kommen lassen. Dieser sagt, das Glück liege nicht darin, hinter Objekten und Wünschen herzujagen, das Glück komme nicht von den Objekten, sondern das Glück sei immer da und würde von den Wünschen zugedeckt. Gehe einer in Erfüllung, dann sei die Glückseligkeit offenbar. Ist das der Grund, warum Menschen sich endlos viel wünschen? Warum sie endlos hinter dem Glück herjagen Und doch nicht glücklich sind? Ist wirklich alles anders als früher? Und was ist es jetzt, das wirklich glücklich macht?

Was ist Ihre Erfahrung mit dem Glück?

Hier geht es zum Buch bei Amazon:

Das könnte Sie auch interessieren:

Verschenken Sie doch mal Wärme!

Oder an die Menschlichkeit

Wozu soll das gut sein? Geschichten, Metaphern, Märchen…

Ohne Pille mehr Spaß am Sex?

Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, freue ich mich wenn Sie ihn auf Facebook, Twitter, Google+ oder per Email weiterempfehlen. Hier die Kurz-URL zum Kopieren: http://wp.me/pJUzK-wM

… oder einen Kommentar hinterlassen

.… oder die neuen Artikel per RSS abonnieren.

Advertisements