Gute Vorsätze sind beliebt.
Sie lassen sich immer wieder verwenden.
(Lothar Schmidt)

Manche behaupten ja, ein Tritt in den Hintern würde das Denkvermögen fördern… andere sind vom Gegenteil überzeugt. Schon so mancher hätte sich gewünscht, bei seinen guten Vorsätzen durch einen kleinen Tritt aktiviert worden zu sein. Dann hätte er sie heute umgesetzt. Geht es Ihnen so?

Kann es so weiter gehen oder soll sich etwas ändern?

Sie waren offenbar nicht begeistert von Ihrem Ziel? Jetzt gibt es drei Möglichkeiten. Entweder Sie stecken sich immer weiter Ziele, die Sie sowieso nicht verfolgen. Dann sind Sie zumindest dann glücklich wenn Ihre Annahme bestätigt wird: „Wußte ich doch, dass ich es wieder nicht schaffe.“ „War ja klar dass es nicht klappt – bin einfach zu blöd dazu.“ Unser Gehirn schüttet nämlich Glückshormone aus, wenn unsere Annahmen bestätigt werden – eine gefährliche Sache – ob diese nun stimmen oder nicht. Deshalb ist das soziale Umfeld als Regulativ so wichtig. Aber das ist eine andere Geschichte. Gute Vorsätze zu machen, um durch das Scheitern kurz glücklich zu sein, das ist auch eine Strategie. Die zweite Möglichkeit besteht darin, dass Sie keine Vorsätze mehr fassen. Weil es hat sich ja bisher nichts geändert und warum soll sich dann jetzt was ändern? Und die dritte Möglichkeit wiederum besteht darin, dass Sie eine andere Strategie finden, Ihre Ziele zu setzen. Letztlich entscheidet sich ja die Frage, ob solche Vorsätze umgesetzt werden ja dadurch, dass ich entscheide ob ich etwas so weiter machen möchte oder ob ich etwas ändern möchte. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder das was jetzt ist, ist so unangenehm dass alles andere nur besser sein kann. Das ist aber Fluchtverhalten. Oder das neue begeistert mich so sehr, dass ich genügend Motivation habe – und dadurch auch genügend Voraussetzungen dass die Änderung klappen wird! Begeisterung muss also her!!!

Begeisterung von außen

Bild: privat

Sie können sich nun diese Begeisterung holen. Ich empfehle Ihnen dafür die unten angehängten Bücher. Es handelt sich nicht einfach nur um Motivationsbücher, nein. Die ich heute ausgesucht habe besitzen schon eine gewisse Veränderungspotenz – oder eine gewisse Aktivierungspotenz. Zimperlich sind die Autoren nicht… Ähnlich wie Frank Farelly (im verlinkten Beitrag „was für ein Unterschied“ gibt es ein Video mit ihm) auch kein Blatt vor den Mund nimmt wenn er alles ausspricht was ihm so in den Sinn kommt im Klientenkontakt und eine riesige Freude daran hat, wertschätzend dem anderen seien Schwächen ins Antlitz zu schleudern wird’s hier wertschätzend unbequem… aber es hilft!

Und wie kann ich es selber schaffen?

Ja, das ist erstmal scheinbar schwieriger – aber langfristig eben hilfreich. Sie stecken sich ein Ziel, einen guten Vorsatz. Und dann überlegen Sie sich: warum begeistert es mich, dieses Ziel zu erreichen? Was sind die Früchte, die ich ernten möchte? Malen Sie es sich in den kleinsten Details aus warum es so gut ist, diesen Vorsatz zu verfolgen. Und wenn Ihnen diese Veränderung dann wichtig genug ist – dann werden Sie sie umsetzen. Es genügt also nicht nur zu sagen: Ich möchte nächstes Jahr gerne Yoga machen. Nein, sagen Sie sich: Ich möchte gerne nach der Arbeit eine Stunde für mich haben. Eine Stunde, in der ich nur für mich Yogaübungen mache. Einmal in der Woche. Ich möchte gerne meinen Körper stärken. Und meine Beweglichkeit erhöhen. Und ich möchte kennenlernen wie es ist, regelmäßig Yoga zu machen. Wenn dann die ersten Anstrengungen kommen werden Ihnen diese konkreten Vorsätze jedes Mal helfen, die Hürden zu überwinden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch ins Jahr 2012! Ob nun mit oder ohne gute Vorsätze…

Vielleicht geht es Ihnen wie Michel?

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Das Video dauert ca. 24 Minuten. Als Michel nur noch gute Vorsätze hatte…

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Bild: Sophia G. (c)

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