Der Erfolgreiche lebt das Leben begeistert.
Er ist ein echter Freund des Lebens.
Und damit ist er auch sein eigener Freund.
(Vera F. Birkenbihl)

Ihr Buch zum gehirngerechten Lernen hat mich durch Schule und Studium begleitet. Ein aufgezeichneter Fernseh-Beitrag von Bayern Alpha war die Grundlage für meinen Unterricht in Kommunikation und ihre DVD zum Thema Männer und Frauen hat mir wertvolle Tipps geliefert für meinen Unterricht „Geschlechterunterschiede“. Als ich französisch lernte profitierte ich sehr von ihrer ungewöhnlichen Art, Sprachen zu vermitteln.

Ein virtueller Nachruf

Und jetzt lese ich, dass die Pionierin des gehirngerechten Lernens und des Unterrichtens gestorben ist. Vera F. Birkenbihl ist am 3. Dezember 2011 einer Lungenembolie erlegen.

Frau Birkenbihl hat eine offizielle Homepage und seit neuestem auch ein Blog „die Hintertreppe“ wo sich auch der offizielle Nachruf von Martin Rechsteiner für die Trainerin veröffentlicht wurde.

Beliebte Referentin und Trainerin

Ihre Vorträge waren vor allem deshalb beliebt, weil sie es wie keine andere verstand, ein Thema sehr pragmatisch näher zu  bringen. Sie lebte sichtlich was sie lehrte. Authentisch also. Sie stand auch offen zu ihren kleinen Schrulligkeiten. Sie trank gerne aus ihren großen Bechern, die sie sich aus den USA mitbrachte mit langem Strohhalm. Und ihre Lieblingskleidung waren übergroße bunte Hemden. Ihr Büro war immer überfüllt mit Büchern, Skripten und allen möglichen Apparaten. Hatte sie da ein Klischee geschaffen? Oder war sie wirklich so? Egal – es kam zumindest authentisch rüber. Ich fand es auch mutig, wie sie da selbstverständlich stand, leicht untersetzt und männlich wirkend. Sie war damit sicherlich vielen Vorurteilen ausgesetzt und ließ sich davon nicht abhalten. Sie war erfolgreich und hatte ihre Anhänger.

Es gab immer anschauliche Beispiele, gut recherchierte Informationen mitsamt Literaturliste und vor allem  verstand sie es, schwierige Zusammenhänge so in Bilder und Geschichten zu verbindlichen, dass sie sich leicht merken ließen. Nein, dass sie automatisch vom Gehirn abgespeichert wurden. Es war nicht anstrengend. Wobei sie aber auch nicht verschwieg, dass es durchaus Übung brauchte um besser zu werden – egal in welchem Fachgebiet. Sie verstand es, zu faszinieren. Und wie wir von Prof. Dr. Gerald Hüther gelernt haben verändern sich die Strukturen im Gehirn nur dann, wenn wir neues lernen, es immer wieder wiederholen und das Thema faszinierend finden. Sonst können wir uns die ganze Anstrengung sparen. Wie gut sie darin war sehen Sie in diesem kurzen Clip zum Thema „Von Null Ahnung zu etwas Quantenphysik“.

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Dann gibt es einen ganzen Vortrag (Vorsicht – beinahe 2 Stunden) mit dem Titel „Viren des Geistes“. Sie ist gut in Form

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