Amerikanische Forscher behandelten 16 Frauen, die aufgrund einer Brustkrebstherapie an Hitzewallungen litten, mit Hypnose. Alle Patientinnen erheilten vier Hypnosesitzungen im Verlauf von vier Wochen. Zusätzlich wurden sie instruiert, häusliche Selbsthypnose durchzuführen.

Bei Therapieende war es zu einem dramatischen Rückgang der Intensität und Frequenz (-70% bzw. -59%) der Hitzewallungen gekommen. Ferner gaben die meisten Frauen an, dass sie sich deutlich weniger belästigt fühlten und dass ihre Lebensqualität zugenommen hätte. Wissenschaftler wissen, dass von einem Effekt erst dann gesprochen werden kann, wenn die Veränderung auch im Vergleich mit einer Kontrollgruppe gezeigt werden kann. Für die behandelten Patientinnen ist dies zweitrangig: Hauptsache es hilft!

Quelle: Elkins G. et. al (2007). Pilot evaluation of hypnosis for the treatment of hot flashes in breast cancer survivors. Psychooncology 2007:16:487-92

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