Archiv für ‘Haut’

28. Dezember 2009

Ernährung naturbelassen – Achtung Glutamat

Immer mehr Menschen genießen die Vorzüge von naturbelassener Nahrung. Bei einem Stoff scheiden sich die Geister – die einen sagen es sei unbedenklich – die anderen behaupten, es sei besonders schädlich. Ein Zusatzstoff, der in vielen Fertigprodukten enthalten ist: Glutamat. Dabei handelt es sich um einen künstlich hergestellten Geschmacksverstärker. Er fördert beim Menschen die Insulinausschüttung, was zu Heißhunger und Eß-Atacken führen kann. Zusätzlich fördert es noch die Tendenz zu Übergewicht weil es die Cortison-Ausschüttung (Streß-Hormon) fördert.  Es konnte gezeigt werden, dass Hauterkrankungen wie Neurodermitis durch das Weglassen von Produkten mit Glutamat um ein vielfaches gebessert werden.  Migräniker klagen darüber, dass der Zusatzstoff einen Anfall auslösen kann und es gibt Berichte, nach denen sogar ein epileptischer Anfall getriggert werden konnte. Gründe genug, darauf zu achten, die Substanz zu meiden. Jedoch gar nicht so einfach, denn: Glutamat ist als Inhaltsstoff oft auch als “Hefe” oder “Hefeextrakt” (oder unter E620-E625) deklariert und nicht immer auf den ersten Blick erkenntlich.

Zusammenstellung von Informationen, die vom Verzehr des Glutamats abraten hier. Die Informationen, die über Glutamat gesammelt wurden sind einzigartig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sagt folgendes.

Wissenschaftlich ist es nach wie vor unklar, ob es sich um eine simple Allergie handelt oder ob die Stubstanz an sich schädlich ist. Manche haben Beschwerden, manche nicht. Für alle, die für sich die Erfahrung gemacht haben, dass es ihnen schadet oder sie einfach darauf verzichten möchten – jedoch nicht auf die Vorzüge der schnellen Küche verzichten können oder möchten hier ein paar Tipps von Produkten, die ohne Glutamat auskommen:

Suups24: Die Suppenmanukaktur aus Reutlingen versendet jetzt auch. Garantiert ohne jegliche Zusatzstoffe. Die Rezepte können auch nachgekocht werden.

Seitenbacher: Hier gibt es Suppen-Würze, die ohne Glutamat hergestellt wurde neben anderen wunderbaren naturbelassenen Nahrungsmitteln.

Fitmacher aus der Natur: Gottfried Strehler vertreibt Nahrungsmittel, die uns ermöglichen unserm Körper Mineralstoffe auf natürlichem Wege zuzuführen. Schon mal was von der “Tigernuss” gehört? Wie sie ungeerntet aussieht sehen Sie im folgenden Video

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20. Dezember 2009

Akne – Milton Erickson

Eine Ärztin von der Ostküste rief mich an und sagte: “Mein Sohn studiert in Harvard und er leidet an einer besonders schweren Form von Akne. Können Sie dabei mit Hypnose helfen?” Ich sagte: “Ja. Warum wollen Sie sich aber die Mühe machen, ihn hierherzubringen. Was werden Sie in den Weihnachtsferien tun?” Sie sagte: “Normalerweise mache ich Urlaub von der Praxis und fahre nach Sun Valley zum Skifahren.” Ich sagte: “Warum nehmen Sie in diesen Weihnachtsferien Ihren Sohn nicht mit? Suchen Sie sich eine Hütte aus und entfernen Sie alle Spiegel. Sie können Ihre Mahlzeiten in dieser Hütte einnehmen, und sorgen Sie dafür, dass Sie Ihren Taschenspiegel sicher wegstecken.” Sie verbrachten die Zeit mit Skifahren, und Ihr Sohn konnte keinen einzigen Spiegel sehen. Seine Akne verschwand innerhalb von zwei Wochen. Akne kann also geheilt werden, indem man alle Spiegel entfernt. Ausschläge und Ekzeme im Gesicht verschwinden oft auf dieselbe Art.”

Sidney Rosen, Die Lehrgeschichten des Milton H. Erickson, S. 104.

Was haben Sie damit für Erfahrungen? Ich freue mich über Ihren Kommentar

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Und hier gibt’s Lesestoff von Amazon:

20. Dezember 2009

Erythrophobie – Angst vor dem Erröten

Ist es Ihnen peinlich, wenn Sie rot werden? Passiert Ihnen das oft? Und haben Sie bereits Angst davor. rot zu werden? 

Dann geht es Ihnen wie anderen Menschen, die unter einer Erythrophobie (der Angst, rot zu werden) leiden. Durch das Erweitern und Verengen von Blutgefäßen regelt unser Körper seine Temperatur, damit diese konstant bleibt. Dazu verändert sich die Durchblutung und damit das Erröten der Haut. Es gibt Situationen, in denen das normal und auch angenehm erlebt wird: In der Sauna, beim Sport oder in der Sonne an heißen Sommertagen. Aber es gibt auch die Situationen, die unangenehmer sind: Wenn uns die Röte ins Gesicht steigt vor Wut oder Peinlichkeit. Wenn in dieser Situation das Gefühl nicht auf das Bedürfnis hinweisen kann, das nicht erfüllt ist, dann läuft ein emotionales Programm auf Endlosschleife. Es hört erst dann auf, wenn das Gefühl seine Mission erfüllen konnte. 

Sie sind wütend, weil eine Freundin ein Geheimnis ausgeplaudert hat, trauen sich aber nicht, sie zur Rede zu stellen. Jedes Mal wenn sie irgendwie an diese Freundin erinnert werden, steigt Ihnen die Röte ins Gesicht. Und weil Ihnen nicht bewusst ist, wodurch dies ausgelöst wird, entwickelt sich bald eine Angst davor. Sie können die Reaktion des Körpers ja durch nichts verändern. Wenn Sie nur ja nicht wieder rot werden. Bisher haben Sie gelesen oder gehört, dass Sie etwas falsch machen: Sie müssen das Rotwerden einfach nur nicht als Schwäche sehen, keine Angst mehr haben, sich nicht zu blamieren, vermutlich, weil Sie das Rotwerden als eine Schwäche ansehen. Nur Ihre Erfahrung ist, wenn Sie diesen Ratschlägen folgen, wenn Sie anders darüber denken, dann ändert sich dennoch nichts. Die Ursache liegt auf emotionaler, unbewußter Ebene. 

Sie wünschen sich wieder Spontaneität und entspannte Kommunikation zurück? Sie können die Angst vor dem Erröten überwinden.  Und vielleicht erinnern Sie sich an eine Zeit, in der das nicht so war. Dann gehören Sie zu den Menschen, bei denen eine Behandlung mit Hypnose wahrscheinlich erfolgversprechend ist. 

 

 

 

 

 

 

20. Dezember 2009

Neurodermitis

Ich kann Ihnen nur von ganzem Herzen danken. Sie haben mir mit meinem Problem sehr geholfen. Ich wäre wahrscheinlich nie darauf gekommen, dass sich meine Sorgen über meine Haut mitteilen würden, aber sie haben es getan.
Ich sehe auch, dass schon wenige Sitzungen viel Erfolg bringen können. Nach den Sitzungen habe ich mich befreit gefühlt, wie als hätte ich eine bedrückende Schicht von mir abgestreift. Sie haben mir einen Weg auf gezeigt, wie ich nun auch mit meiner Haut und meinen Sorgen leben kann, so dass es mir nun besser geht und das nun hoffentlich auch so bleibt.

20. Dezember 2009

Warum Streicheleinheiten so gut tun

Streicheln löst wohlige Gefühle aus, beruhigt und kann sogar Schmerzen lindern. Schwedische Forscher haben jetzt entdeckt, dass für die angenehmen Empfindungen bei Berührungen ein peripheres, afferentes Nervennetz zuständig ist.

Ein Team um Håkan Olausson von der Universität Göteburg konnte jetzt ein Netz von bestimmten nicht-myelinisierten Mechanorezeptoren, sogenannte C-taktile Nervenfasern, nachweisen, das auf die Wahrnehmung von Berührungen spezialisiert ist. C-taktile Nerven, die in behaarten Hautarealen vorkommen, leiten Signale relativ langsam an den Inselkortex weiter, ein Hirnareal, das für die Verarbeitung von Emotionen zuständig ist. Diese Leitungen sind nicht beteiligt, wenn aus dem gleichen Hautareal beispielsweise Schmerzreize an das Gehirn gemeldet werden.

Wie die Forscher zeigen konnten, werden die C-taktilen Fasern am stärksten durch genau die Art von streichelnden Berührungsreizen aktiviert, die auch als am angenehmsten empfunden werden: In der aktuellen Studie wurde bei gesunden Freiwilligen robotergesteuert mit einem weichen Pinsel über die Haut des Unterarms gestrichen. Die Probanden wurden befragt, welche Geschwindigkeit und welcher Druck am angenehmsten war. Messungen mittels Mikroelektroden in der Unterhaut der Probanden ergaben eine signifikante Korrelation zwischen der Beurteilung der Empfindung und der Aktivierung von C-taktilen Nervenfasern. Für die Handinnenfläche, die nicht von solchen Fasern durchzogen ist, konnte kein derartiger Zusammenhang gefunden werden.

Auch andere Faktoren wie Erfahrungen oder die aktuelle Stimmung beeinflussen, wie angenehm eine Streicheleinheit empfunden wird, räumen die Wissenschaftler ein. Das C-taktile Netz sei jedoch Voraussetzung für den wohltuenden Effekt von Streicheleinheiten und leiste einen wichtigen Beitrag, um soziale Nähe herzustellen. (abd)

Quelle: Olausson H et al.: Coding of pleasant touch by unmyelinated afferents in humans. Nat Neuroscience 2009. 12 (5): 547-8

20. Dezember 2009

Hypnose bei Haarausfall

Ein sehr guter Artikel über Hypnose bei kreisrundem Haarausfall gibt es hier. Ein Beitrag der Sendung “blitz” von Sat1 (4:40 min).

Die Einflüsse von Stress auf das Krankheitsbild sind schlüssig erklärt. Was mir nicht so gut gefällt ist, dass die Hypnose von einem Show-Hypnotiseur eingeleitet wird.

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