Archiv für ‘Psychogynäkologie’

4. Dezember 2011

Prämenstruelles Syndrom (PMS) Übung zur Selbsthilfe

Die Mode ist weiblichen Geschlechts.
Folglich hat sie ihre Launen
(Karl Julius Weber)

Vom Prämenstruellen Syndrom sind fast zwei Drittel aller Frauen im gebährfähigen Alter betroffen. Manche sind dadurch nur leicht eingeschränkt – andere können an diesen Tagen Ihre Tagesgeschäfte  kaum oder gar nicht erledigen. Diese “Tage” werden von vielen Frauen gefürchtet, weil sie als schmerzhaft und unangenehm erlebt werden. Aber so muss es nicht sein. In anderen Kulturen gibt es durchaus andere Sichtweise und Erfahrungen mit der alltäglichen Weiblichkeit als in der unsrigen. Viele sehen die Tage um die Menstruation als eine positive Erfahrung an.

Visualisation kann Ihnen helfen, eine neue Erfahrung zu machen.

Das was Sie wahrnehmen findet in Ihrem Gehirn statt und verändert es. Und es geht noch weiter: alles worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit richten wird von den Zellen in Ihrem Gehirn verarbeitet. Gleichzeitig ändern sich dadurch die Zell-Verbindungen. Das heisst, dass Sie weise auswählen sollten, womit Sie den ganzen Tag Ihre Zeit verbringen. Daß Sie weise auswählen sollten, worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit richten. Es heißt aber auch, dass Sie über gezielte Visualisation in Ihrem Körper einiges verändern können. Und wenn Sie Lust auf ein Experiment haben, lade ich Sie jetzt ein zu einer Visualisations-Übung.

Meer Strand Entspannung Achtsamkeit

Sie stehen in der Nacht am Meer...

Vollmond in der Nacht am Meer

Wenn Sie erleben wollen wie das Leben für Sie und Ihre Lieben in Ihrem Umfeld leichter sein kann, dann testen Sie diese Visualisationsübung.

1. Legen Sie sich in Rückenlage auf den Boden. Wenn Sie mögen legen Sie ein Kissen unter Ihre Knie und ein weiteres im unteren Rücken oder in den Nacken. Falten Sie Ihre Hände über dem Bauch. Nehmen Sie drei tiefe Atemzüge.

2. Visualisieren Sie einen Strand am Abend – Sie stehen dort. Das Wetter ist schön, der Himmel klar und eine sanfte Brise weht Ihnen durchs Haar. Die Palmen hinter Ihnen wippen vom Wind sanft vor und zurück und machen ein sanft knackendes Geräusch. Das Wasser ist ruhig und still, Sie können spüren wie die Wellen sanft über Ihre Füße rollen.  Der Vollmond steigt langsam am Horizont nach oben und zaubert einen hellen Lichtschein auf das sich kräuselnde Wasser des Ozeans. Sie können mit Ihrem Blick dem Mond folgen, der langsam seinen Weg am Nachthimmel geht.

3. Der Mond beginnt jetzt abzunehmen. Beobachte wie er langsam verschwindet. Schließlich ist nur noch ein dünner Lichtschimmer übrig, der sich kaum noch im dunklen Wasser reflektiert. Atmen Sie tief ein und aus. Sie können die salzige Luft riechen, die jeder Windhauch vom Meer herüber weht. Der Mond beginnt jetzt wieder zuzunehmen. In ganz kleinen Schritten wird er voller und voller und sein helles weisses Licht spiegelt sich wieder im Wasser. Es ist wieder Vollmond. Seine Energie zieht die Wellen langsam über Deine Füße. Du kannst spüren wie die Energie in Deinem Körper fließt, die vom Mond abstrahlt. Dein Rhythmus hat sich dem Mond angepasst, Dein Rhythmus ist eins mit dem Mond. Der Rhythmus Deines Körpers ist jetzt in Harmonie. Genieße das – entspanne und atme weiter tief ein und aus.

4. Lassen Sie sich noch zehn Minuten oder auch länger Zeit und atmen Sie ruhig und tief weiter. Öffnen Sie Ihre Augen und bleiben noch etwas liegen. Stehen Sie langsam auf und lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das was sich durch die Visualisatonsübung des Mondes in Ihrem Körper verändert hat.

Visualisationsübung selber durchführen (Podcast hören)

Sie können diese Visualisation einmal täglich durchführen. Je regelmäßiger Sie das tun, desto mehr werden Sie davon profitieren. Die “Tage” können Sie und Ihr Körper immer angenehmer erleben. Die Übung zur Selbsthilfe gibt es in einer längeren Form (ca. 30 Minuten) zum Hören auf dem Veränderungspodcast. Ich habe hier zusätzlich noch etwas aufgesprochen, das hilft emotionale Blockaden zu lösen. Einfach auf den folgenden Link klicken.

Hier geht’s zum Podcast >>> Prämenstruelles Syndrom (PMS) Übung zur Selbsthilfe

Wichtig: Nicht beim Autofahren hören oder bei anderen Tätigkeiten, die Ihre volle Aufmerksamkeit fordern!

Gerne dürfen Sie die Datei auch herunterladen und verbreiten. Jedoch nur zusammen mit dem Cover. Das Cover können Sie auf der Homepage herunterladen.

Lassen Sie sich nicht krank machen!

Bevor Sie sich Medikamente verschreiben lassen, sehen Sie sich bitte diesen Beitrag im Blog meines Kollegen Dr. Marco Ramadani an.

Was hilft Ihnen, mit PMS besser klar zu kommen? Verraten Sie mir Ihre Erfahrungen mit der Visualisation/mit der Selbsthilfe Übung?

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20. November 2011

Schmerz lass nach!

Wenn zu mir jemand in die Praxis kommt mit dem Wunsch der Schmerzreduktion ist für mich eines wichtig: Es muss von einem Arzt abgeklärt sein, dass es keine aktuelle körperliche Ursache für den Schmerz gibt. Erst dann beginne ich damit, den Menschen darin zu unterstützen, seine Schmerzen zu reduzieren oder gar ganz auflösen. Dabei arbeite ich mit Hypnosetherapie.

Schmerz und Hirnforschung

Mein Ansatz dahinter ist einfach. Schon der Begründer der Psychoanalyse Siegmund Freud beobachtete, dass unbewältigte Erfahrungen sich in körperlichen Beschwerden niederschlagen können. Er hatte seine eigene Theorie wie dies von statten geht und nannte diesen Abwehrmechanismus Konversion. Von den Verhaltenspsychologen wurde er oft belächelt, da seine Annahmen reine Theorie waren und nicht mit harten Daten untermauert war. Die moderne Hirnforschung liefert heute Beweise, dass er so schlecht gar nicht lag. Freilich liefern die Forschungsergebnisse nicht den Beweis, dass seine Theorie richtig ist. Vielmehr kann die moderne Hirnforschung zeigen, dass emotionaler Schmerz (wie zum Beispiel auch Eifersucht) im selben Zentrum im Gehirn verarbeitet wird wie körperlicher Schmerz.

Die Signales des Körpers verstehen lernen.

Die meisten Menschen, die zu mir kommen weil sie unter Schmerzen leiden verstehen nicht, was ihr Körper ihnen durch den Schmerz sagen möchte. In einer anderen Situation wäre dies einfacher. Wenn dieselbe Person ihre Hand auf die Herdplatte legte wäre offensichtlich, dass der Schmerzreiz eine Schutzfunktion auslösen soll – nämlich, dass die Hand in Sekundenbruchteilen zurückgezogen wird, um Verbrennungen zu vermeiden.

Hier sehen Sie wie die Schmerzleitung funktioniert. Ich behaupte jetzt einfach, dass der Mechanismus bei seelischen Schmerzen genau gleich ist wie bei körperlichem Schmerz. Nur hier haben wir die Möglichkeit, uns den seelischen Schmerz auszureden, ihn herunterzuspielen oder auf alle erdenklichen Weisen umzuinterpretieren. Es ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass dieser Schmerz vorhanden ist. Vergeht dann noch ein wenig Zeit, sind wir nicht mehr in der Lage das auslösende Ereignis mit dem Schmerz in Beziehung zu setzen. Das Gehirn verarbeitet ihn und mit der Zeit zeigt er sich körperlich. Wir haben körperliche Schmerzen. Dieser Zusammenhang wird nicht gleich klar, weil oft die Ursache in der Vergangenheit liegt.

Den Schmerz auflösen.

Die gute Nachricht dabei ist, dass sich dieses Prinzip auch umkehren läßt: Löst sich der seelische Schmerz, reduzieren sich oder verschwinden auch die körperlichen Beschwerden. Aber zunächst noch mehr dazu: Schmerz ist subjektiv und es ist nicht möglich, ihn von außen zu messen. Er wird auch von unterschiedlichen Menschen unterschiedlich empfunden. Was aber allen gemeinsam ist: Schmerz ist ein Notsignal, das den Organismus schützen soll. Laß das, es tut weh! Wenn jemand auf dieses Signal bei seelischem Schmerz nicht reagieren kann steckt meistens ein Konflikt dahinter. Denn der Schmerz wird in den überwiegenden Fällen von nahestehenden Menschen zugefügt. Manchmal absichtlich – dann fällt es leichter sich zu wehren. Meistens jedoch unabsichtlich – und die Betroffenen stehen vor der unlösbaren Aufgabe, den Schmerz loswerden zu wollen, aber den nahestehenden Menschen nicht vor den Kopf zu stoßen. Oft stammt der Konflikt auch aus der Kindheit, aus einer Zeit als der Betroffene sich selber noch nicht schützen konnte und den Schutz von den Eltern nicht bekommen hat. Oft resultieret Schmerz auch aus traumatischen Erfahrungen und hilfreich ist Traumatherapie. Genauso wie eine Beziehung Schmerz zufügen kann ist es auch möglich, dass eine gute Beziehung hilft Schmerz zu reduzieren oder ganz zu bewältigen.

Der Schmerz läßt nach.

Es scheint, als ob das Gehirn solange in einer Schleife den ungelösten Konflikt immer wieder durchspielt bis er gelöst ist. Als Beispiel möchte ich von einer Frau schreiben, die Schmerzen empfindet beim Geschlechtsverkehr. Hier ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es unangenehme Erlebnisse gab aus der Vergangenheit, die ungelöst sind. Das kann ein körperlicher Missbrauch sein – muß aber nicht. Es reicht, wenn sie als Kind einen Vertrauensmissbrauch erlebte – es gibt irgendein Erlebnis in der Vergangenheit, bei dem ihr als kleines Mädchen seelischer Schmerz zugefügt wurde. Dieses Ereignis – das kann auch eine Enttäuschung durch den Vater sein – erzeugt eine emotionale Blockade und bevor die nicht gelöst ist bleibt der Schmerz.

Ein anderes Beispiel wäre eine Projektleiterin, die seit Jahren unter Schmerzen in der Schulter leidet. Gleichzeitig mit Schmerzbeginn hat sie ein Projekt übernommen, das ihr eigentlich zu viel ist, weil sie sich thematisch damit gar nicht ganz auskennt und noch immer dabei ist, sich einzuarbeiten. Sie fühlt sich überfordert und hat Sorge, ob sie der Verantwortung gerecht wird. Nach einem Gespräch mit ihrer Vorgesetzten, in dem ihr zugesichert wird, dass sie durch einen anderen Kollegen kollegiale Supervision erhält verschwinden ihre Schulterschmerzen – sie fühlt sich spürbar entlastet und hat jetzt die Einschätzung, der Aufgabe gewachsen zu sein.

Genauso ist meine Erfahrung in meiner täglichen Arbeit: löst sich der emotionale Schmerz aus der Vergangenheit, löst sich auch der körperliche Schmerz auf. Was für eine Erleichterung – der Schmerz  läßt nach!

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20. Oktober 2011

Ich spürte ganz deutlich, dass da ein Zwilling war…

Eine Freundin erzählte mir zum ersten Mal von dem Phänomen “verlorener Zwilling”. Ihre Therapeutin hätte erzählt, dass sie einen tiefen Schmerz in sich trüge, weil sie diesen verloren hat. Mir kam das etwas komisch vor, aber meine Freundin beharrte darauf, dass sie sich seither wohler fühlte und ich konnte deutlich sehen, dass sie seither erfolgreicher und lebensfreudiger war.

In der hypnotischen Trance ist es möglich die bis dahin irrationale Gefühle zuzuordnen.

Wenige Monate später erlebte eine Patientin in einer Trance-Sitzung genau diesen Schmerz: Mein Zwillingsbruder ist tot! Und dabei war sie noch gar nicht geboren. “Ich war so hilflos, dass ich nichts machen konnte und ich fühlte mich auch schuldig dafür. Ich war am Leben und er war tot.”  Konkret hatte es sich im Leben der Patientin so ausgewirkt, dass sie immer die Sehnsucht nach einem Partner hatte – aber es einfach nicht schaffte, eine tragfähige Partnerschaft aufzubauen. Immer wenn da jemand war, entwickelte sie irrationale Ängste, die dazu führten, dass sie jeden Partner wieder in die Flucht schlug. Jetzt verstand sie plötzlich ihre Gefühlswelt. Sie hatte gar keine Angst vor der Partnerschaft, sondern es waren die alten Ängste, ohne den Bruder zu ein. Es war die alte Hilflosigkeit, nichts dagegen machen zu können, dass er stirbt. Sie hatte gar keine Angst, den Partner wieder zu verlieren, die Gefühle gehörten in eine andere Zeit. Sie waren jetzt endlich am richtigen Platz – in der Vergangenheit – dort wo sie hingehörten und die Patientin konnte mit voller Kraft ihr Leben leben. Zum Glück hatte meine Freundin mir davon erzählt, sonst hätte ich die Spur womöglich gar nicht verfolgt. Und mit unbewältigten Gefühlen meiner Patienten kann ich ja zum Glück umgehen. Schließlich ist das der Schwerpunkt meiner täglichen Arbeit.

Die Fakten zum “lost twin syndrom” wie es im englischsprachigen Raum heißt.

Ärzte und Biologen sehen in dem Verlust kein großes Drama. Jedoch für den verbleibenden Zwilling ist es eine emotionale Katastrophe. Neueste Schätzungen gehen davon aus, dass 50 – 78 % aller Schwangerschaften zu Beginn Mehrlingsschwangerschaften sind. Das bedeutet, dass beinahe die Hälfte aller Menschen bereits vor der Geburt ein Geschwisterlichen verloren haben. In den ersten Wochen wird der Embryo lebensunfähig und geht entweder ins Gewebe des verbleibenden Zwillings oder der Plazenta über. Haut- und Haarklumpen finden sich dann bei Operationen im Körper des Überlebenden selbst noch wenn dieser bereits erwachsen ist. Oder die Plazenta hat bei der Geburt eine kleine Verdickung, in der man Haut oder Haar deutlich erkennen kann, wenn sie untersucht wird.

Was es konkret für Auswirkungen haben kann, den Zwilling verloren zu haben.

Wie die Betroffenen es erleben, dass der andere Zwilling nicht mehr da ist, ist sehr individuell. Die einen sind wütend, dass der andere sich aus dem Staub gemacht hat. Im Leben später heißt das, dass wir unbewusst immer wieder Partner oder Gefährten anziehen, die uns davonrennen und wir wütend sind. Andere haben Angst, alleine zu sein. Diese suchen sich später immer jemanden, um diese Angst ja nicht zu spüren. Das heißt, es geht gar nicht um den anderen, den ich liebe, sondern nur darum, nicht alleine zu sein. Wieder andere haben Schuldgefühle, den Tod gar verursacht zu haben. Diese haben später ständig das Gefühl, eine Belastung für Gott und die Welt zu sein. Das ist nicht nur unangenehm für die Betroffenen, sondern auch für die Umwelt. Sie leben mit dem Grundgefühl “Entschuldigung, dass ich existiere!”

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Was ändert sich, wenn die Gefühle keinen Einfluß mehr auf die Gegenwart haben?

Zunächst erleben die Betroffenen ein größeres Selbstwertgefühl, weil Pläne plötzlich bis zum Ziel verfolgt werden. Außerdem berichten sie von mehr Lebensfreude mehr Kraft im Leben. Und als die wichtigste Veränderung wird beschrieben, dass sie sich endlich als Teil einer Gemeinschaft fühlen können. Ohne Sehnsucht danach – oder ohne das Gefühl zu haben, die anderen mit ihrer Anwesenheit zu belasten. Was für eine Befreiung.

Weiterführende Informationen.

Hören Sie auf der Seite meiner Kollegin Angela Braun einen Beitrag von Mirjam Müller als Podcast. Wenn Sie vermuten, dass Sie einen verlorenen Zwilling haben, dann empfehle ich Ihnen, eines der Bücher unten zu lesen. Direkt aus dem Leben einer Betroffenen lesen Sie hier im Blog Zwillingslos.

Haben Sie auch schon Erfahrungen gemacht mit dem Thema? Ich freue mich über Ihre Kommentare oder auch darüber wenn Sie weitergehende Informationen darüber anfügen.

Interessiert Sie auch das?

Let’s talk about LOVE

Boddhisattva in Metro

Etwas nur für Schwaben

Jeder Vorwurf ist ein schlecht formulierter Wunsch!

Bücher zum Thema, die ich empfehle:

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17. Oktober 2011

Natürliche Empfängnisregelung jetzt auch als App

Es gilt allgemein nicht als sehr fortschrittlich in Zeiten der hormonellen Empfängnisverhütung, die natürliche Empfängnisregelung noch per Hand aufzuzeichnen. Ob es nun darum geht, schwanger zu werden oder eine Schwangerschaft zu vermeiden – die natürliche Empfängnisregelung ist für beides geeignet. Die Zeichen der Fruchtbarkeit werden beobachtet, dokumentiert und nach festen Regeln ausgewertet. Der Vorteil davon ist, dass die Frau sich ihres Körpers viel mehr bewußt wird, denn die Zeichen der Fruchtbarkeit sind natürlich die Signale, die der eigene Körper sendet.

Früher Papier, jetzt die Technik.

Die Dokumentation fand früher auf Tabellen aus Papier statt. Heute gibt es sie im Computer-Chart. Ich nütze selber einen elektronischen Mentruationskalender. Bisher habe ich mich geärgert, dass die Fruchtbarkeitsanzeichen, wie ich es in der NFP gelernt habe, dort zwar eingetragen, jedoch nicht ausgewertet werden können. Schau’mer mal wie nützlich die neue App ist. Das was ich bisher gesehen habe, sieht sehr gut aus. Jetzt wäre es nur noch gut, dass ich die Daten aus einer anderen App auch einspielen könnte…

Hier gibt es das neue Spielzeug für die Frau:

Die App im iTunes-Shop gibt es hier. Und eine Bewertung der Anwendung des Stuttgarter Medizinverlages (wohl ein Ableger von Thieme) gibt es hier zu lesen. Witzig finde ich folgendes: Die Frauen müssen zustimmen, dass der Hersteller nicht dafür verantwortlich ist, wenn’s nicht klappt. Das wäre ja auch noch schöner. Immer schön einen Schuldigen finden, gelle?

Pille als Spaßbremse für die Frau?

Dass NFP voll im Trend liegen könnte, zeigt der Artikel über die Pille als Lustbremse, der bei Utopia erschienen ist. Nimmt Frau Hormone, dann hat sie weniger Lust auf Mann. Und darüber hinaus gibt es laut einer andere Studie Hinweise, dass sich auch der Geruchssinn ändert. Und zwar in so fataler Weise, dass dies Einfluß hat auf die Partnerwahl. Nimmt Frau Hormone, wählt sie den falschen Mann aus. Setzt Frau die Pille dann ab wegen Kinderwunsch merkt sie, dass sie sich nicht verguckt hat, sonder verriecht, also verrochen, ich meine, sie hatte den falschen Riecher. Fatal, wie ich finde. Das könnten sich doch beide ersparen. Dafür lohnt es sich doch, den Körper zu beobachten, Umwelt schonen und den Mitmenschen anständig behandeln.

Und noch mehr Information gibt es hier:

Auf den Seiten der Arbeitsgruppe NFP sind alle möglichen nützlichen Informationen zusammengefasst. Momentan gibt es sogar ein Quiz zum Thema Fruchtbarkeit. Auf mynfp können Sie gegen einen monatlichen Obolus Ihren Zyklus auswerten und sich gleichzeitig mit einer großen Gemeinschaft austauschen, zum Beispiel im Blog oder im Forum. Der Vollständigkeit halber verlinke ich auch noch meinen früheren Artikel mit Links zum Zykluskalender von urbia, der online verfügbar ist.

Kennen Sie NFP? Was sind Ihre Erfahrungen?

Ich freue mich Über Ihren Kommentar oder wenn Sie diesen Artikel weiterempfehlen. Hier der Short-Link: http://tiny.cc/jfrun

Die Grundlagenliteratur gibt’s bei Amazon:


27. August 2011

Sich öffnen und empfangen – Trance bei unerfülltem Kinderwunsch.

Wer es erlebt weiß wie schmerzlich es ist: Der Wunsch nach einem eigenen Kind geht nicht in Erfüllung. Körperlich stehe dem Wunsch nichts entgegen wird dann von den Medizinern oft noch bescheinigt – was es auch nicht einfacher macht. Sich nicht stressen und ganz entspannt bleiben. Nur: wenn ich nachforsche – ich habe doch gar keinen Streß!

Wenn die Blüte sich öffnet, dann steht der Befruchtung nichts mehr im Wege...Der Streß kommt aus der Vergangenheit

Was ist gemeint mit diesem Streß? Es können zum einen aktuelle Stressoren sein. Meistens sind das Menschen im Umfeld, die einem nicht gut tun. Menschen, die nicht wertschätzend mit einem umgehen. Hier ist entweder angesagt, sich von jemandem zu verabschieden (Freunde, Kollegen, …) oder zu lernen, sich durchzusetzen, sich abzugrenzen. Denn von einer bösen Schwiegermutter kann ich mich nicht unbedingt verabschieden. Den Kontakt auf ein Minimum reduzieren, ja – aber der nächste Familienbesuch kommt bestimmt. Da ist es gut, die Kommunikationskompetenz aufzumöbeln, um Gespräche und Begegnungen auf eine wertschätzende Ebene zu heben, damit ich mich wohl fühle – oder mich zumindest neutral fühlen kann.

Es gibt auch Streß, der aus der Gegenwart kommt

Zum anderen kann dieser Streß aus alten ungelösten Situationen bestehen. Denn Konflikte, die wir nicht lösen verschwinden nicht von alleine. Die ungelösten Konflikte zeigen sich in körperlichen Symptomen, hier darin, dass die Fortpflanzungs-Organe in ihrer Funktion eingeschränkt sind. Was kann so ein Konflikt sein? Dinge, die jemand zu mir gesagt hat, die sich so tief eingegraben haben und mein ganzes System immer noch darauf reagiert, ohne dass es mir bewußt ist. Tiefe Trennungserlebnisse als Kind, die Erfahrung dass die eigenen Eltern oder ich selber als Kind krank war und dadurch auf vieles verzichten musste. Ich könnte beinahe endlos weiter aufzählen. Es ist jedoch besser, sich auf das Ziel zu fokussieren. Mehr Informationen dazu gibt es auf der Homepage.

Das Ziel der Behandlung: Sicherheit, Geborgenheit, Schutz

Die Faktoren, die Ablenkungen können vielfältig sein. Bei der Behandlung gibt es nur ein Ziel: Die Bedürfnisse von Schutz und Geborgenheit soweit freilegen von Konflikten, dass die Frau sich öffnen kann, um zu empfangen. Die Konflikte lösen und der Körper reagiert darauf. Die Kinderwunschbehandlung in meiner Praxis ist an diesem Vorgehen orientiert. Ich unterstütze meine Arbeit durch eine Trance, die ich Ihnen hier auf dem Blog zur Verfügung stelle. Sie finden sie auf meinem Veränderungspodcast.

Trance bei unerfülltem Kinderwunsch – sich öffnen und empfangen

Wichtig: Nicht beim Autofahren hören oder bei anderen Tätigkeiten, die Ihre volle Aufmerksamkeit fordern!

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Verraten Sie mir Ihre Erfahrung mit unerfülltem Kinderwunsch und mit der Trance?

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Dieses Buch empfehle ich zum Thema:

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28. März 2011

körperlich und geistig vital für Frauen

Es gibt viele Gründe, warum der Hormonhaushalt von Frauen oder Männern aus dem Gleichgewicht geraten kann. Am liebsten ist es mir, nicht so sehr auf die Ursachen, sondern mehr auf die Lösungsmöglichkeiten zu schauen.

Genau das macht Hormon-Yoga. Mit gezielten Übungen werden die “inneren Regisseure” wieder angekurbelt. Hormone steuern viele Zellfunktionen und sind vor allem die Vermittler von unserem Empfinden. In vielen Fitenß-Studios wird heute Hormon-Yoga angeboten. Dinah Rodrigues aus Brasilien gilt als Begründerin der Übungsreihen, die gezielt entwickelt wurden, die Hormone wieder in Schwung zu bringen.

Für wen ist Hormon-Yoga geeignet? Es hilft bei allen Beschwerden, bei denen der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist. Hierzu zählen: Unerfüllter Kinderwunsch, Zykusstörungen, Stimmungs-Schwankungen, Wechseljahresbeschwerden oder einfach nur der Wunsch nach gesteigertem Wochlgefühl.

Sehen Sie hier Frau Thanner in Aktion oder sehen Sie sich die Anti-Streß-Übungen aus ihrem Programm an.

Wo finden Sie Hormon-Yoga? Fragen Sie im Yoga – Studio in Ihrer Nachbarschaft oder gönnen Sie sich ein Wohlfühl-Wochenende in Zürich bei Christine Thanner. Auf meiner Homepage bei den Downloads gibt es noch weitere Informationen zu Hormon-Yoga.

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26. Oktober 2010

Arbeit der Hebammen bedroht?

Liebe UnterstützerInnen

Trotz des großen Zuspruchs durch die Bevölkerung im Rahmen der Petition an den Deutschen Bundestag (180.000 Unterschriften), ist die individuelle Betreuung junger Familien durch Hebammen unverändert bedroht. Der Politik ist außer Lippenbekenntnissen bisher nichts zu entlocken gewesen.
 
Die Krankenkassen sind durch ein Schiedsstellenverfahren geschont, die Hebammen viel zu wenig unterstützt worden. Der Wunsch vieler Frauen durch eine Beleghebamme zur Geburt begleitet zu werden kann in erschreckendem Maße nicht mehr entsprochen werden.
 
·        

10% aller Hebammen haben Ihre geburtshilfliche Arbeit aufgeben müssen

·        

15% der Geburtshäuser haben bereits ihre Geburtsbegleitung eingestellt

 

 
Die Entwicklung zu einer anonymen, technisierten, von Personalmangel geprägten Geburtshilfe in der Klinik geht somit unaufhaltsam weiter. Nach wie vor, sind wir nicht bereit das unwidersprochen hinzunehmen.
 

Wir treten dafür ein, dass Frauen weiterhin den Geburtsort und die Begleitung  durch eine ihr bekannte Hebamme frei wählen können müssen. Bitte unterstützen Sie uns dabei!
 
 
Mit einer Spende von 5, 10, 25 oder 50 Euro (oder natürlich einer Summe Ihrer Wahl) können Sie uns die politische und öffentlichkeitswirksame Arbeit erleichtern, die jetzt dringend getan werden muss! 

Die Kontoverbindung für Ihre Zuwendung lautet:
Sparkasse Köln-Bonn
Kontonummer: 1929 7602 78
BLZ: 370 501 98


Es bedanken sich recht herzlich

Ihre
  
Hebammen für Deutschland
 
(dieser Text ist kopiert aus dem Newsletter der Hebammen für Deutschland)
Geschäftsadresse:
Olpenerstr. 653 · 51109 Köln
Telefon: 0221-78823314 · Fax: 0221-80195291
www.hebammenfuerdeutschland.de
mail@hebammenfuerdeutschland.de

 

14. Juni 2010

Podcast Psychogynäkologie

Marco Ramadani und Shivani AllgaierBereits im Frühjahr hat mein Kollege Dr. med. Marco Ramadani mit mir einen Podcast über einen Teil meiner Arbeit aufgenommen: Die Psychogynäkologie. Da bisher wenige Menschen davon wissen, ist es mir besonders wichtig, dieses spannende Aufgabengebiet bekannt zu machen.

Seither probierte ich einige Male, den Podcast hier zu verlinken und endlich ist es mir gelungen.

Die Aufnahmen haben Spaß gemacht – Danke Marco – und nun wünsche ich Ihnen: Viel Spaß beim Anhören.

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Bild: privat (c)

7. Mai 2010

Zykluskalender online

Vorbei sind die Zeiten, in denen das Papier für die Eintragungen der Messergebnisse vom Thermometer herhalten musste. Das ist heute alles online. Zumindest bei urbia.de Dort gibt es einen Zykluskalender, der extra dafür entwickelt wurde, die fruchtbaren Tage darzustellen und die Kinderwunschzeit zum gewünschten Ergebnis zu führen. Tolle Idee. Sehr empfehlenswert.

Der Kalender kann auch als pdf heruntergeladen werden. Es wird zwar gesagt, der er eigene sich nicht zur Empfängnisverhütung. Wer jedoch vertraut ist mit der Themperatur-Methode und den von Rötzer empfohlenen “Sicherheitsmaßnahmen”, der wird ihn auch dafür verwenden können.

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6. Mai 2010

Hebammen brauchen Unterstützung

In vielen Bereichen steigen die Kosten. Oft so sehr, dass es sich wirtschaftlich kaum lohnt, eine Tätigkeit anzubieten. Genauso geht es ab Mitte des Jahres den Hebammen: Sollen sie doch schon wieder eine Erhöhung der zu zahlenden Haftpflicht-Versicherung in Kauf nehmen, die tatsächlich nach Wucher riecht. Seit 2008 wurden die Beiträge um 80 % auf 2.400 Euro jährlich angehoben. Ab Juli 2010 soll der Beitrag auf bis zu 4.600 Euro steigen. Ja, richtig. Bitte Mund schließen und weiteratmen.

Viele Hebammen werden es sich nicht mehr leisten können, Hausgeburten anzubieten. Die Unterstützerinnen brauchen Unterstützung.

Der Deutsche Hebammen Verband (DHV) hat beim Deutschen Bundestag deshalb eine Petition gestartet, die sie hier finden. Falls Sie dort nicht angemeldet sind, bitte registrieren und mitzeichnen.  Von Herzen Dank. Heute abend gibt es bereits 31.715 Zeichnungen. Wunderbar.

Die Petition läuft ab 5. Mai 2010 und endet am 17. Juni 2010. Weitere Informationen gibt es beim DHV, bei Greenbirth e.V. oder bei der Seite, die extra für den Hebammen-Protest eingerichtet wurde.

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