Archiv für ‘Vorbilder’

23. Januar 2012

Die Technik des Geschichten Erzählens…

Und wenn Sie nicht gestorben sind… Wer kennt ihn nicht, diesen Satz, mit dem zumindest die Grimm’schen Märchen enden? Und wer würde es nicht gerne können, eine eigene Geschichte so zu erzählen, dass sie spannend bleibt bis zu diesem Satz?

Kinder machen das ganz automatisch

Es ist schon faszinierend wie Kinder das können. Im Spiel versinken, die Welt um sich vergessen, “hui buh, hui buh, ich bin ein Gespenst, habe keine Zeit, ich muss spuken, hui buh, hui buh…” huscht die 5 jährige Sophia durch den Raum. Um ihren Hals hat sie einen Gespenster-Schal, der gestern noch der Ritter-Umhang ihres Bruders war. Und dann verschwindet sie wieder in ihre Gespenster-Wirklichkeit, um erst nach einer Stunde wieder zurück zu kommen weil sie durstig ist. Für sie ist es die Wirklichkeit und es ist ein Leichtes einen Erwachsenen durch ihre mitreißende Art und ihre Erzählungen mit in diese Wirklichkeit zu entführen. Wir Erwachsenen haben das oft vergessen und müssen es neu lernen. Wie geht es, dieses Geschichten erzählen? Das muss doch lernbar sein…?

Wir lernen das Geschichten erzählen heute im Internet

In Zeiten des Web 2.0 findet Unterrichten ganz anders statt als wir es bisher gewohnt waren. Bei TED werden laufend neue Vorlesungen eingestellt, die kostenlos verfügbar sind. So gibt es derzeit einen Titel von Joe Sabia “Die Technik des Geschichten Erzählens”.

Naja – er bringt Ihnen in seiner kurzen Präsentation das Erzählen nicht bei. Aber er zeigt, dass er es beherrscht. Es könnte Ihnen gelingen, seine Technik abzukupfern und es nachzumachen. Oder er steckt sie an mit seiner Art, Spannung aufzubauen, Erwartungen zu umschiffen oder genau zu treffen. Geschichten sind deshalb so effektiv, um Menschen zu erreichen weil wir uns mit den Protagonisten identifizieren und die Erlebnisse uns emotional erreichen. Wodurch wir am besten lernen sind eigene Erfahrungen. Und je tiefer die Gefühle sind, die etwas bei uns auslöst, desto besser ist der Lerneffekt. Deshalb werden ja Lernziele auch gerne in Geschichten verpackt, deshalb wurde die Fabel erfunden. Oder Verkäufer packen ihre Botschaft in Geschichten, um ihre Kunden zu erreichen. Aber das ist eine andere Geschichte. Die Geschichten, die ich gerade am liebsten lese stehen auch im Internet, bei belauscht.de – ganz im Sinne von: Geschichten, die das Leben schrieb.

Auf die Perspektive kommt es an…

Und was ist wenn mir die Geschichte nicht gefällt? “Dann lese ich eben eine andere.” mögen Sie denken. Eine Möglichkeit – heute gibt es fast für alles eine Lösung. Hören Sie was Raghava KK dazu zu sagen hat:

Mag sein, Kinder können auf diese Weise besser lernen unterschiedliche Perspektiven einzunehmen. Ab einem bestimmten Alter ist das gewiss angebracht. Aber vorher könnte es etwas verwirrend sein. Denn bevor der Egozentrismus nicht überwunden ist, was nützt es mit verschiedenen Perspektiven konfrontiert zu werden wenn diese Fähigkeit, mich in die Lage des anderen zu versetzen noch gar nicht vollständig ausgeprägt ist? Aber für Erwachsene ist dieses virtuelle Buch ganz sicher eine Möglichkeit, Vorurteile zu überwinden. Denn es gibt immer eine andere Perspektive, die man einnehmen kann, so man denn will…

Die Märchenerzählerin…

Und was ist wenn Sie gerne eine eigene Geschichte oder ein eigenes Märchen verfassen möchten – Sie bekommen es jedoch partout nicht hin? Dafür gibt es auch eine Lösung. In diesem Fall empfehle ich Ihnen meine Freundin und Kollegin Nadine Reiband. Sie ist auch Diplompsychologin und in ihrer wenigen Freizeit schreibt sie Geschichten und Märchen – auch im Auftrag. Ein Beispiel können Sie hier auf meiner Homepage hören (der große Glücksfall). Oder Sie besuchen bei ihr einen Kurs, in dem Sie das Schreiben von Geschichten lernen, sie bietet das auch für Kinder an. Wer Interesse daran hat zu lernen therapeutische Geschichten zu schreiben lernt das am besten bei Stefan Hammel. Viel Spaß damit und gute Geschichten wünsche ich Ihnen!

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15. Januar 2012

Laßt Kinder wieder Kinder sein! Oder: Die Rückkehr zur Intuition

Das eigentlich Wertvolle ist
im Grunde die Intuition. (Albert Einstein)

Obwohl es im Buch um Kinder geht handelt es von Erwachsenen. Von Erwachsenen im Hamsterrad. Ein Hamsterrad, angetrieben von Stress und Phantomstress. Von einem Zeitphänomen, das den Erwachsenen die Ruhe und Intuition raubt – und den Kindern die Beziehung zu ihren Eltern. Eine Beziehung, die für sie so wichtig wäre, um den Streß in ihren Gehirnen “herunterkühlen” zu können, wie Prof. Dr. Gerald Hüther es so gerne nennt. Eine Beziehung, die wichtig wäre, um eine gesunde Reifeentwicklung unserer Kinder zu begleiten.

Die Daten und Fakten rund um das Buch

Laßt Kinder wieder Kinder sein! Oder : Die Rückkehr zur Intuition ist erschienen im Gütersloher Verlagshaus, das zur Verlagsgruppe bei Randomhouse bei Bertelsmann gehört. Sie können das Buch direkt beim Verlag bestellen. Es hat 205 Seiten, die Aufmachung ist einfach und klar. Die 26 Kapitel sind aufgeteilt in einen sehr langen Problem- und einen kurzen Lösungsteil.

Der Autor: Dr. Michael Winterhoff

Seine anderen Bücher sind bereits Bestseller. Der Kinder- und Jugendpsychiater aus Bonn hat selber zwei Kinder. Er beschreibt in seinen Büchern die Folgen veränderter Eltern-Kind-Beziehungen für die psychische Entwicklung unserer Kinder. Und er zeigt Wege auf wie diese Defizite bei Kindern und Jugendlichen wieder aufgeholt werden können. Michael Winterhoff studierte Humanmedizin und ist in eigener Praxis als Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie niedergelassen. Er praktiziert Tiefenpsychologie und wirft deshalb einen besonderen Blickwinkel auf die Beziehung zwischen den Eltern und ihren Kindern.

Das Hamsterrad – ein gesellschaftliches Phänomen

Dir schlechte Nachricht gleich vorweg: Einen schnellen Weg aus dem Hamsterrad gibt es nicht! Ich bin mir sicher, Sie als Leser von diesem Blog schätzen die Vorzüge der digitalen Medien. Wenn meine Patienten / Klienten nach einer besten Lösung für irgendein Problem suchen sage ich am liebsten: “Alles im Leben hat Vor- und Nachteile.” Und so ist es auch in diesem Fall. Der Musiker Tim Bendzko hat es in seinem Titel: Nur noch kurz die Welt retten” gut musikalisch zusammen gefasst.

Wer über die neuen Medien potenziell Kontakt zur gesamten Welt haben kann – der braucht auch die Fähigkeit die vielen Informationen richtig einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren. Hat jemand diese Fähigkeit nicht – dann hat das weitreichende Auswirkungen auf persönliche Beziehungen. Und damit auf unsere Kinder. Der Autor beschreibt die Faktoren, die aus seiner Sicht für das Hamsterrad verantwortlich sind, in dem sich viele Erwachsene in der heutigen Zeit befinden. Und so kommt er am Ende des Buches auch zu dem Schluß: “… da wir durch ein Weniger an äußerer Freiheit ein Mehr an innerer Freiheit gewinnen könnten.” Aus seiner Sicht kehrt die Intuition in die Elternhäuser wieder zurück wenn jeder aus einer inneren Ruhe heraus handeln kann. Und nun die gute Nachricht am Schluß: Ein Weg aus dem Hamsterrad ist möglich!

Erfahrung aus meiner eigenen Arbeit

Was Winterhoff schreibt ist auch meine Erfahrung: Oft hängen Symptome, die selbst ein Erwachsener hat noch mit Erlebnissen aus der Kindheit zusammen. Das können so alltägliche Erfahrungen sein, dass ich am Ende gefragt werde: “Und mit so etwas profanem hängt es jetzt zusammen, dass ich seit der Kindheit an den Nägeln gekaut habe?” Ist die emotionale Blockade gelöst, verschwindet das Symptom. Dabei beobachte ich, dass die Annahme aus der systemischen Therapie “Das Symptom ist meist nur die Lösung für ein ganz anderes Problem.” mich meist weiterbringt. Gelingt es mir durch Empathie einen Zugang zum Inneren des Klienten zu finden – ähnlich wie durch ein trojanisches Pferd – kann sich dieses Problem auflösen und das Symptom erübrigt sich.

Erstmal für Entspannung sorgen…

Wer Streß hat, der sorgt erstmal für Entspannung. Das ist eine Idee, die zwar gut gemeint ist – jedoch selten funktioniert. Denn die Streßreaktionen sind ja die Lösung für ein ganz anderes Problem. Und so gibt es aus der eigenen Psyche heraus Widerstände gegen die Entspannung. Deshalb ist es wichtig, genauer hinzusehen. Es gibt einen Schlüssel, der uns zur inneren Ruhe bringt und damit zur Intuition.

Wer liest dieses Buch?

Das Buch ist geeignet für alle, die Kinder haben oder mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Es ist nicht in Fachsprache geschrieben sondern ist auch für Laien gut verständlich. Empfehlen möchte ich es allen gestressten Eltern, Eltern von Problemkindern und mein persönlicher Wunsch ist, dass sich auch ein Politiker mal diese Lektüre zu Gemüte führt. Ein hehrer Wunsch – vielleicht geht er ja in Erfüllung?

Und das Fazit zu: Laßt Kinder wieder Kinder sein?

Das Buch rezensiere ich weil es mir von blogg dein buch zur Verfügung gestellt wurde. Ich hatte erwartet, dass es mehr von Kindern handelt – ich war überrascht – der Autor trifft das Thema jedoch goldrichtig. Es erhält von mir 5 von 5 möglichen Sternen. Letztendlich hat für mich das “Katastrophen-Warn-Buch” von Winterhoff ja eine positive Botschaft: Aus einer inneren Ruhe heraus bin ich fähig alle möglichen Situationen zu bewältigen. Wohl dem, der aus dieser inneren Kraft schöpfen kann. Ich finde diese Ruhe im Yoga der Stille.

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19. Dezember 2011

Wozu ist das denn gut? Vorurteile

Ein Urteil läßt sich widerlegen,
aber niemals ein Vorurteil.
(Marie von Eber-Eschenbach) 

Vorurteile begegnen uns immer und überall. Unser Gehirn ist darauf spezialisiert, Verarbeitungs-Prozesse zu vereinfachen. Sinn dieser Vereinfachung ist, dass Zeit gespart wird. Der Nachteil davon ist, dass unser Verhalten ja aufgrund einer automatisierten Verarbeitung getroffen wird. So kann es schnell zu Handlungen kommen, die nicht unseren Werten entsprechen. Was hilft ist allein Aufmerksamkeit und das Wissen dass es so ist.

Ein Krieger, dessen Mission der Weltfrieden ist

Einen ganz eigenwilligen Weg gegen Vorurteile in der Welt anzugehen hat sich The Scary Guy gewählt. Bevor ich hier lange Geschichten schreibe überlasse ich erstmal Manuel das Wort (5:32):

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Im Jahr 2010 war The Scary Guy auf einer Tour durch Deutschland.

The Scary Guy ist bereits ein Filmstar in Deutschland

Ich kenne bisher nur den Film “Scary – furchterregend”, der im deutschen Fernsehen bereits mehrere Male ausgestrahlt wurde. Was Manuel erzählt ist nochmal eine ganz andere Seite von diesem Kämpfer für die Liebe. Vor allem fand ich es prima, dass er im Video kleine verhaltensnahe und praktikable Strategien verrät, die aus meiner Sicht sehr viel Sinn machen. Die offizielle Seite von The Scary Guy enthält noch viel mehr Informationen über ihn und seine Friedens-Mission. Sie ist in englischer Sprache. Für diejenigen, die nur deutsch verstehen gibt’s hier eine kurze Doku über ihn persönlich und seine Arbeit:

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The Scary Guy arbeitet sowohl mit Jugendlichen als auch mit Erwachsenen. Dabei ist er spezialisiert darauf, in Gegenden, in denen es nicht gerade üblich ist, wertschätzend miteinander umzugehen, eine Veränderung im Verhalten von Menschen zu bewirken. Er ist also auf soziale Brennpunkte spezialisiert. Im Film “The Scary Guy” wird deutlich, dass er es schafft, Menschen dazu zu bewegen, mit ihm zu kommunizieren – und mit anderen waren diese noch nicht einmal bereit, Blickkontakt aufzunehmen. Durch diesen Kontakt, den er herstellt – und er macht das mit Empathie – schafft er es, Verhaltensänderungen zu bewirken wo andere es nichtmal schaffen, zur Änderung der Einstellung zu begeistern.

Das manifest gewordene Vorurteil

Bild: The Scary Guy (c)

Wie macht er es? Er lebt was er verkündet, ist authentisch – und zwar mit Haut und Haar – im wahrsten Sinne des Wortes! Was ihm dabei wohl sehr hilfreich ist – mit seiner Erscheinung selber scheint er ein manifest gewordenes Vorurteil darzustellen. In seiner Vergangenheit war er wohl genauso wie die Vorurteile, die auch heute noch seinem Äußeren entgegen schleudern. Heute steht er hin vor Massen von Publikum – vor allem in Schulen – und zeigt, dass es eben nur Vorurteile sind. Denn seine Mission ist eine noble: Für den Weltfrieden will er kämpfen. Und andere damit anstecken. Seine Botschaft ist, dass jeder Einzelne seinen Beitrag leisten kann, damit es Weltfrieden gibt – und das jeden Tag!

Und wozu waren jetzt nochmal Vorurteile gut?

Ach ja, wir waren ja bei den Vorurteilen. Grundsätzlich ist es ja gut, dass unser Gehirn die Fähigkeit hat, den Wahrnehmungs- und Beurteilungsprozeß zu automatisieren. Wir sehen einen bunt tätowierten Kerl – der gehört dann automatisch in die Kategorie “gewalttätiger Mensch, der mich sowieso nicht interessiert”. Sinn dahinter ist, dass ich mich nicht unnütz lange damit beschäftige, sondern meine Ressourcen schone und der Gewalttätigkeit entkommen kann. Bei Scary wäre ich drauf reingefallen, da er zwar bunt tätowiert ist – jedoch nicht in diese automatisch zugewiesene Kategorie paßt. Und was denken Sei jetzt? Sie haben keine Vorurteile? Geht nicht gibt’s nicht. Denn Ihr Gehirn ist darauf spezialisiert.

Die Fähigkeit des Gehirns nützen um seine Werte zu leben

Wenn mein Gehirn das schon mal kann, dann könnte ich es ja nützen… gesagt getan! Mein Tipp: Immer achtsam sein und die Bewertungen, die Ihr  Gehirn jemandem zuweist in Frage stellen. Sich für den Menschen interessieren, seine Bedürfnisse wahrnehmen, aus den Vorwürfen die dahinter liegenden Wünsche hören und auf diese reagieren und nicht auf den Angriff. Immer überprüfen: Was mir mein Gehirn präsentiert – entspricht das meinen Werten? Immer auf die Werte reagieren, dann wird Ihr Gehirn irgendwann das automatisieren. Dann wird alles leichter und auch wärmer, wertschätzender.

Ich habe aber wirklich keine Vorurteile!

Vor allem in meinen Trainings habe ich bemerkt wie stark Vorurteile wirken. Und wieviel Aufmerksamkeit es erfordert, sich dagegen zu stellen. Denn jedes Vorurteil ist ein Angriff. Hier nicht mit Gegenangriff zu reagieren ist gar nicht so leicht. Es gehört schon zu den höheren Oktaven der menschlichen Kommunikation mit sich und der Welt so sehr zufrieden zu sein, um den Angriff zu parieren und nicht einen Gegenangriff zu starten. So kann jeder bei sich selber anfangen – ganz im Sinne von The Scary Guy. Der eigene Beitrag zum Weltfrieden – und das jeden Tag! Viel Spaß dabei…

Ach ja und: Falls jemand hört, dass der Film wieder ausgestrahlt wird, bitte mir den Termin schicken!

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picture: The Scary Guy (c)
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19. Dezember 2011

Manitus grüne Krieger – Ausflug in die Welt der Heilpflanzen

„Wenn wir die Natur auf das reduzieren,
was wir verstanden haben,
sind wir nicht überlebensfähig.“
(Hans-Peter Dürr)

Bild: G. Kerschbaumer (c)

Wer ihn kennt hat ihn so in seinen inneren Bildern abgespeichert: Mitten im Wald bei seinen geliebten Pflanzen, als wäre er eines Tages aus diesem Lehm gekrochen, als sei dieser Boden seine Mutter. Und so behandelt Wolf-Dieter Storl das Naturreich auch – ebenso wie alles das darauf wächst.

Bilder haben ihren ganz eigenen Zauber

Schon öfter habe ich hier darüber geschrieben, welche Wirkung Bilder haben können. Das worauf wir unser Aufmerksamkeit richten wird von unserem Gehirn wahrgenommen und unser gesamter Organismus reagiert darauf. Bisher erlebtes wird damit in Verbindung gesetzt, womöglich werden sogar Körper-Reaktionen dadurch in Gang gesetzt.

“Wolf-Dieter Storl zaubert schöne Bilder in unsere Seele und läßt sie tief in uns verwurzeln.” Während des Sommers war er wieder in seiner alten Wahl-Heimat USA. Wolf-Dieter Storl besuchte das grüne Volk, die grünen Krieger Manitus und hat einen Film darüber gedreht.

Ein Road-Movie der besonderen Art

Der Mann, der nicht nur einen grünen Daumen hat nimmt Sie mit auf eine Reise. Die Filmmusik ist vielversprechend und klingt sehr professionell. Die Einladung zum Montana Herbal Gathering nahm der Ethnobotaniker zum Anlass, um ein Road-Movie der besonderen Art zu drehen. Im Film stellt Storl nicht nur die Pflanzen aus den Gebieten der USA mit atemberaubender Schönheit vor. Nein, er besucht auch Kräuterkundige, Medizinmänner und

Bild: Ingo Storl (c)

Pflanzenspezialisten und fragt sie nach ihrer jeweiligen Botschaft.

Ausflug zu den heilenden Pflanzen Nordamerikas

“Wenn man sich Zeit nimmt sie zu erleben erkennt der Mensch, dass Pflanzen wunderbare Wesen sind.” An diesem und an anderen Zitaten ist sichtbar, dass hier ein Lehrer ist, der sein Fach liebt. Und was sagt uns die Hirnforschung? “Lerne nur von dem, der sein Fach liebt.” Denn eine bloße Wiederholung von Inhalten können Sie sich sparen – es muss Begeisterung mit dabei sein. Und hier ist wahrlich einer, der begeistert ist von der Natur und ihrer Pflanzenwelt. Diese Grundhaltung kommt im Film ganz deutlich rüber. Wenn Sie sich also für die Pflanzenwelt interessieren könnte hier ein Lehrer für Sie sein.

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Neben diesem Trailer wurden unterwegs auch immer wieder kleine Grüße von den einzelnen Etappen aufgezeichnet. Diese finden Sie auf der Homepage www.manitus-gruene-krieger.de – hier gibt es noch mehr Grüße von unterwegs, atemberaubende Bilder und Film-Beiträge. Den Film von dieser Reise kann ich nur empfehlen!

Die DVD bei Amazon ansehen oder kaufen:

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Bilder: G. Kerschbaumer (c) Ingo Storl (c)
danke für die Genehmigung zu veröffentlichen!

10. Dezember 2011

Vera F. Birkenbihl gestorben

Der Erfolgreiche lebt das Leben begeistert.
Er ist ein echter Freund des Lebens.
Und damit ist er auch sein eigener Freund.
(Vera F. Birkenbihl)

Ihr Buch zum gehirngerechten Lernen hat mich durch Schule und Studium begleitet. Ein aufgezeichneter Fernseh-Beitrag von Bayern Alpha war die Grundlage für meinen Unterricht in Kommunikation und ihre DVD zum Thema Männer und Frauen hat mir wertvolle Tipps geliefert für meinen Unterricht “Geschlechterunterschiede”. Als ich französisch lernte profitierte ich sehr von ihrer ungewöhnlichen Art, Sprachen zu vermitteln.

Ein virtueller Nachruf

Und jetzt lese ich, dass die Pionierin des gehirngerechten Lernens und des Unterrichtens gestorben ist. Vera F. Birkenbihl ist am 3. Dezember 2011 einer Lungenembolie erlegen.

Frau Birkenbihl hat eine offizielle Homepage und seit neuestem auch ein Blog “die Hintertreppe” wo sich auch der offizielle Nachruf von Martin Rechsteiner für die Trainerin veröffentlicht wurde.

Beliebte Referentin und Trainerin

Ihre Vorträge waren vor allem deshalb beliebt, weil sie es wie keine andere verstand, ein Thema sehr pragmatisch näher zu  bringen. Sie lebte sichtlich was sie lehrte. Authentisch also. Sie stand auch offen zu ihren kleinen Schrulligkeiten. Sie trank gerne aus ihren großen Bechern, die sie sich aus den USA mitbrachte mit langem Strohhalm. Und ihre Lieblingskleidung waren übergroße bunte Hemden. Ihr Büro war immer überfüllt mit Büchern, Skripten und allen möglichen Apparaten. Hatte sie da ein Klischee geschaffen? Oder war sie wirklich so? Egal – es kam zumindest authentisch rüber. Ich fand es auch mutig, wie sie da selbstverständlich stand, leicht untersetzt und männlich wirkend. Sie war damit sicherlich vielen Vorurteilen ausgesetzt und ließ sich davon nicht abhalten. Sie war erfolgreich und hatte ihre Anhänger.

Es gab immer anschauliche Beispiele, gut recherchierte Informationen mitsamt Literaturliste und vor allem  verstand sie es, schwierige Zusammenhänge so in Bilder und Geschichten zu verbindlichen, dass sie sich leicht merken ließen. Nein, dass sie automatisch vom Gehirn abgespeichert wurden. Es war nicht anstrengend. Wobei sie aber auch nicht verschwieg, dass es durchaus Übung brauchte um besser zu werden – egal in welchem Fachgebiet. Sie verstand es, zu faszinieren. Und wie wir von Prof. Dr. Gerald Hüther gelernt haben verändern sich die Strukturen im Gehirn nur dann, wenn wir neues lernen, es immer wieder wiederholen und das Thema faszinierend finden. Sonst können wir uns die ganze Anstrengung sparen. Wie gut sie darin war sehen Sie in diesem kurzen Clip zum Thema “Von Null Ahnung zu etwas Quantenphysik”.

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Dann gibt es einen ganzen Vortrag (Vorsicht – beinahe 2 Stunden) mit dem Titel “Viren des Geistes”. Sie ist gut in Form

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Foto: privat

8. November 2011

Ode an die Menschlichkeit…

Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit.
Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es.
(
Thich Nhat Hanh, Das Glück einen Baum zu umarmen
)

Bild: Lianne Habinek

Menschen zu berühren ist gar nicht so einfach. Ebenso schwierig fällt es manchen, sich berühren zu lassen. Es gibt Menschen, die sich leichter damit tun, andere zu berühren oder sich berühren zu lassen. Auch mit Worten kann ich andere berühren. Und es gibt jemanden, dem ist das sehr gut gelungen. Ich kannte ihn bisher nur von seinen Stummfilmen. Ein Clown dachte ich. Ja, der hat so etwas unnützes gemacht wie Menschen aufheitern, Späße hat er halt gemacht.

Wie wertvoll die Arbeit von Charly Chaplin wirklich war ist mir klar geworden, als ich diese Rede von ihm las. Jetzt fand ich sie auch als Film bei youtube gefunden…

In der englischen Originalversion oder deutsch synchronisiert.

… aus damals aktuellem Anlass hielt Charly Chaplin in dem Film “Der Diktator” seine berühmte Abschlußrede. Er sprach damals vielen aus dem Herzen. Immer noch sind seine Worte aktueller denn je. Er spricht über das Sehnen und Wünschen nach einer besseren Welt, nach Werten die lebenswert sind. Genießen Sie die Worte in deutsch oder  in der englischen Originalversion.

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L(i)eben Sie jetzt die Fragen

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Bild: Lianne Habinek

14. Oktober 2011

kleine Pause gefällig?

Ich liebe Klaviermusik. Wenn ich entspannen möchte, abschalten oder mir einfach was gutes gönnen möchte, dann höre ich sehr gerne Klaviermusik. Auf youtube habe ich einen jungen Künstler entdeckt, dem ich gerne zuhöre und auch zusehe.

Ich finde ihn einfach beachtenswert. Genießen Sie PianOfreakK.

22. August 2011

Buchvorstellung: Nur Tote bleiben liegen.

Ich habe ein Buch entdeckt, das mich begeistert. Beinahe wollte ich euphorisch behaupten: Rettung naht. Vielleicht ist es besser, erstmal beim Hoffen zu bleiben? Rettung wofür? Das Arbeitsklima in unseren Firmen ist nicht so wie es sein sollte, finde ich. Es könnte besser werden.

Die beiden Heidelberger Anja Förster und Peter Kreuz reisen durch alle 5 Kontinente und besuchen Unternehmen, die sehr erfolgreich sind.  Und was haben die beiden gefunden? Was machen diese Unternehmen anders? Sie werden denken: “Das ist zu einfach, so geht das nicht.” Die Antwort ist: Diese Firmen gehen wertschätzend und anständig mit ihren Mitarbeitern und ihren Kunden um.  “Das machen andere doch auch.”, werden Sie denken. Nein, sage ich – machen sie nicht, sie sagen es nur. Denn wenn Sie es machen würden, dann hätten Sie Mitarbeiter (und Kunden?), die vor Energie und Begeisterung sprühten. Achtung und Wertschätzung drücken sich konkret in ganz bestimmten Regeln aus. Welche das sind, verraten die beiden in ihrem Buch “Nur Tote bleiben liegen: Entfesseln Sie das lebendige Potenzial Ihrer Mitarbeiter.”

Für wen ist das Buch? Für alle, die finden, sie könnten etwas mehr Begeisterung brauchen, für sich selber oder für die Mitarbeiter. Für alle, die kriminaltauglich sind.  Ja, finde ich, ist so gut wie ein Krimi – besser!

Hier können Sie die beiden live   erleben. Ein Genuß, weil sie versprühen wovon sie reden.

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Peter Kreuz und Anja Förster verraten wo die Gesetzmäßigkeiten, die erfolgreich machen bereits gelebt werden. Sie kommen nie drauf, wo das ist…!

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Hier können Sie genießen wie die beiden ihr Buch “Alles außer gewöhnlich” vorstellen.
Hier geht es zum Buch bei Amazon

Wenn Sie ‘s gelesen haben, sagen Sie mir, wie es Ihnen gefallen hat?

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26. Januar 2011

ach so…?

Ich habe in meinem Leben eine Menge an Problemen gekannt,

die meisten davon sind nie eingetreten. (Mark Twain)

 

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12. September 2010

Dankbarkeit

Menschen, die erfolgreich und glücklich und gesund leben scheint etwas zu verbinden: sie sind dankbar. Das zumindest behauptet Alfred Stielau-Pallas in seinem Buch “Die Macht der Dankbarkeit”. Hier gibt es Informationen rund um das Buch und zum Thema.

Im Netz habe ich allerhand zum Thema Dankbarkeit gefunden. Da ist eine Dankbarkeitsliste, auf der jeder hinterlassen kann, wofür er dankbar ist – und auch die Beiträge der anderen lesen kann. Scheint ansteckend zu sein. Und ein Film

über einen Mann, der auf den ersten Blick nicht gerade Grund zur Dankbarkeit hat.

Und auch bei Wikepedia findet sich ein Eintrag darüber.

Wie die Wirkung von Dankbarkeit sichtbar gemacht werden kann lesen Sie hier bei Epoch Times online.

Worüber sind Sie dankbar?

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