Archiv für ‘youtube’

19. Februar 2012

Schlaganfall einer Hirnforscherin – Faszinierende Erfahrung!

Wieso heißt es, wenn wir zu Gott sprechen,
dass wir beten – und wenn Gott zu uns spricht,
dass wir schizophren sind? (Lily Tomlin)

Ihr Wunsch, Forscherin zu werden entstand durch die Erkrankung ihres Bruders. Die Familie war hilflos seiner Schizophrenie ausgeliefert und Jill Bolte Taylor fragte sich, warum ihr Bruder nicht konnte was sie kann: Seite Träume wahr werden lassen? Seine Träume mit anderen Menschen zu teilen? Also befaßte sie sich beruflich viel mit Psychiatrischer Forschung.

Das Gehirn von innen entdecken

Sie kannte sich mit der Zeit sehr gut aus mit dem Gehirn. Dabei befaßte sie sich mit Lernmechanismen, die im Gehirn beobachtbar waren: Plastizität. Das ist die Tatsache, dass Gehirnzellen nicht ihr Leben lang für eine bestimmte Aufgabe verantwortlich sind. Fällt diese weg, stehen die Zellen für neue Aufgaben zur Verfügung. Oder anders ausgedrückt. Die Aktivität unserer Gehirnzellen ist ganz stark davon abhängig wie wir das Gehirn gebrauchen! Und am Abend engagierte sie sich bei einer Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die Bevölkerung über psychische Krankheiten aufzuklären: die NAMI (National Alliance on Mental Illness) Im Inneren des Gehirns kannte sie sich also schon gut aus.  Jedoch sollte sie sich bald noch besser darin auskennen…

Ein einschlagendes Ereignis

Im Dezember 1996 hatte sie die Möglichkeit, eine schlagartige Einsicht zu erlangen: sie erlitt selber einen Schlaganfall. Sie sagt selber über sich, dass sie plötzlich zu einem Kind wurde, das in einem erwachsenen Körper steckte. In ihrer linken Gehirnhälfte platzte ein Blutgefäss. Sie sagt, an diesem Morgen habe sie etwas verloren. “Komisch sieht mein Körper aus.” waren ihre Gedanken als sie danach in ihrem Rudergerät trainierte. Aber sehen Sie selbst den Vortrag, in dem sie ihr Erlebnis erzählt.

Wieviele Hirnforscher haben die Möglichkeit, einen Schlaganfall am eigenen Leib zu erfahren?

Gewünscht hatte sie es sich sicherlich nicht – dass es ihr selber passieren würde. Aber seit es geschehen ist fasziniert sie mit ihren Erlebnissen das Publikum.

Sie war oft hin- und hergerissen zwischen dem was sie wußte und was sie durch ihren Schlaganfall erlebte: die Grenzen zwischen sich und der Umwelt lösten sich auf. Und wie wenn jemand eine Fernbedienung betätigt hatte war es plötzlich still in ihrem Kopf. Stille. Eins mit allem. Schönheit. Was war es nun, das sie verloren hatte? Oder hatte sie etwas gefunden? Sie nennt es Nirvana. Alles um sie herum war still. Absolute Stille. Im Kopf war es still. Was hatte sie gefunden? Sie erlebte sich eins mit allem um sich herum. Sie war hin- und hergerissen zwischen “Wow ist das cool! Was für ein Frieden!” und “He, wir haben ein Problem, das geht doch so  nicht! Ich habe jetzt keine Zeit für einen Schlaganfall” Der ganze Streß war weg, Jahre von emotionalem Ballast! Stille. Friedfertigkeit. “Toll, wieviele Forscher haben die Möglichkeit, einen Schlaganfall von innen her zu erforschen? Geht nicht, ich bin eine viel beschäftigte Frau.” Und selbst eine Telefonnummer zu wählen wird plötzlich zu einem Abenteuer, bei dem Sie schließlich mit einem Golden Retriever verbunden war.

Und das Fazit von Dr. Jill Bolte Taylor?

Ich merkte, dass ich nicht mehr der Regisseur meines Lebens war. Vom Leben hatte ich mich bereits verabschiedet und war sehr überrascht, als ich wieder aufwachte. Wie ein riesiger Wal glitt ich durch ein Meer stiller Freude. Ich hatte eine schlagartige Einsicht: Wenn ich das Nirvana gefunden habe und immer noch am Leben bin – dann kann das jeder! Ich finde, das ist eine Idee, die es wert ist, zu verbreiten!

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Bild: Kip May (c) thank you for permission to publish

23. Januar 2012

Die Technik des Geschichten Erzählens…

Und wenn Sie nicht gestorben sind… Wer kennt ihn nicht, diesen Satz, mit dem zumindest die Grimm’schen Märchen enden? Und wer würde es nicht gerne können, eine eigene Geschichte so zu erzählen, dass sie spannend bleibt bis zu diesem Satz?

Kinder machen das ganz automatisch

Es ist schon faszinierend wie Kinder das können. Im Spiel versinken, die Welt um sich vergessen, “hui buh, hui buh, ich bin ein Gespenst, habe keine Zeit, ich muss spuken, hui buh, hui buh…” huscht die 5 jährige Sophia durch den Raum. Um ihren Hals hat sie einen Gespenster-Schal, der gestern noch der Ritter-Umhang ihres Bruders war. Und dann verschwindet sie wieder in ihre Gespenster-Wirklichkeit, um erst nach einer Stunde wieder zurück zu kommen weil sie durstig ist. Für sie ist es die Wirklichkeit und es ist ein Leichtes einen Erwachsenen durch ihre mitreißende Art und ihre Erzählungen mit in diese Wirklichkeit zu entführen. Wir Erwachsenen haben das oft vergessen und müssen es neu lernen. Wie geht es, dieses Geschichten erzählen? Das muss doch lernbar sein…?

Wir lernen das Geschichten erzählen heute im Internet

In Zeiten des Web 2.0 findet Unterrichten ganz anders statt als wir es bisher gewohnt waren. Bei TED werden laufend neue Vorlesungen eingestellt, die kostenlos verfügbar sind. So gibt es derzeit einen Titel von Joe Sabia “Die Technik des Geschichten Erzählens”.

Naja – er bringt Ihnen in seiner kurzen Präsentation das Erzählen nicht bei. Aber er zeigt, dass er es beherrscht. Es könnte Ihnen gelingen, seine Technik abzukupfern und es nachzumachen. Oder er steckt sie an mit seiner Art, Spannung aufzubauen, Erwartungen zu umschiffen oder genau zu treffen. Geschichten sind deshalb so effektiv, um Menschen zu erreichen weil wir uns mit den Protagonisten identifizieren und die Erlebnisse uns emotional erreichen. Wodurch wir am besten lernen sind eigene Erfahrungen. Und je tiefer die Gefühle sind, die etwas bei uns auslöst, desto besser ist der Lerneffekt. Deshalb werden ja Lernziele auch gerne in Geschichten verpackt, deshalb wurde die Fabel erfunden. Oder Verkäufer packen ihre Botschaft in Geschichten, um ihre Kunden zu erreichen. Aber das ist eine andere Geschichte. Die Geschichten, die ich gerade am liebsten lese stehen auch im Internet, bei belauscht.de – ganz im Sinne von: Geschichten, die das Leben schrieb.

Auf die Perspektive kommt es an…

Und was ist wenn mir die Geschichte nicht gefällt? “Dann lese ich eben eine andere.” mögen Sie denken. Eine Möglichkeit – heute gibt es fast für alles eine Lösung. Hören Sie was Raghava KK dazu zu sagen hat:

Mag sein, Kinder können auf diese Weise besser lernen unterschiedliche Perspektiven einzunehmen. Ab einem bestimmten Alter ist das gewiss angebracht. Aber vorher könnte es etwas verwirrend sein. Denn bevor der Egozentrismus nicht überwunden ist, was nützt es mit verschiedenen Perspektiven konfrontiert zu werden wenn diese Fähigkeit, mich in die Lage des anderen zu versetzen noch gar nicht vollständig ausgeprägt ist? Aber für Erwachsene ist dieses virtuelle Buch ganz sicher eine Möglichkeit, Vorurteile zu überwinden. Denn es gibt immer eine andere Perspektive, die man einnehmen kann, so man denn will…

Die Märchenerzählerin…

Und was ist wenn Sie gerne eine eigene Geschichte oder ein eigenes Märchen verfassen möchten – Sie bekommen es jedoch partout nicht hin? Dafür gibt es auch eine Lösung. In diesem Fall empfehle ich Ihnen meine Freundin und Kollegin Nadine Reiband. Sie ist auch Diplompsychologin und in ihrer wenigen Freizeit schreibt sie Geschichten und Märchen – auch im Auftrag. Ein Beispiel können Sie hier auf meiner Homepage hören (der große Glücksfall). Oder Sie besuchen bei ihr einen Kurs, in dem Sie das Schreiben von Geschichten lernen, sie bietet das auch für Kinder an. Wer Interesse daran hat zu lernen therapeutische Geschichten zu schreiben lernt das am besten bei Stefan Hammel. Viel Spaß damit und gute Geschichten wünsche ich Ihnen!

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Foto: pitopia (c)

29. Dezember 2011

Wieder viele gute Vorsätze? Und keine Hoffnung dass Sie es dieses Mal schaffen?

Gute Vorsätze sind beliebt.
Sie lassen sich immer wieder verwenden.
(Lothar Schmidt)

Manche behaupten ja, ein Tritt in den Hintern würde das Denkvermögen fördern… andere sind vom Gegenteil überzeugt. Schon so mancher hätte sich gewünscht, bei seinen guten Vorsätzen durch einen kleinen Tritt aktiviert worden zu sein. Dann hätte er sie heute umgesetzt. Geht es Ihnen so?

Kann es so weiter gehen oder soll sich etwas ändern?

Sie waren offenbar nicht begeistert von Ihrem Ziel? Jetzt gibt es drei Möglichkeiten. Entweder Sie stecken sich immer weiter Ziele, die Sie sowieso nicht verfolgen. Dann sind Sie zumindest dann glücklich wenn Ihre Annahme bestätigt wird: “Wußte ich doch, dass ich es wieder nicht schaffe.” “War ja klar dass es nicht klappt – bin einfach zu blöd dazu.” Unser Gehirn schüttet nämlich Glückshormone aus, wenn unsere Annahmen bestätigt werden – eine gefährliche Sache – ob diese nun stimmen oder nicht. Deshalb ist das soziale Umfeld als Regulativ so wichtig. Aber das ist eine andere Geschichte. Gute Vorsätze zu machen, um durch das Scheitern kurz glücklich zu sein, das ist auch eine Strategie. Die zweite Möglichkeit besteht darin, dass Sie keine Vorsätze mehr fassen. Weil es hat sich ja bisher nichts geändert und warum soll sich dann jetzt was ändern? Und die dritte Möglichkeit wiederum besteht darin, dass Sie eine andere Strategie finden, Ihre Ziele zu setzen. Letztlich entscheidet sich ja die Frage, ob solche Vorsätze umgesetzt werden ja dadurch, dass ich entscheide ob ich etwas so weiter machen möchte oder ob ich etwas ändern möchte. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder das was jetzt ist, ist so unangenehm dass alles andere nur besser sein kann. Das ist aber Fluchtverhalten. Oder das neue begeistert mich so sehr, dass ich genügend Motivation habe – und dadurch auch genügend Voraussetzungen dass die Änderung klappen wird! Begeisterung muss also her!!!

Begeisterung von außen

Bild: privat

Sie können sich nun diese Begeisterung holen. Ich empfehle Ihnen dafür die unten angehängten Bücher. Es handelt sich nicht einfach nur um Motivationsbücher, nein. Die ich heute ausgesucht habe besitzen schon eine gewisse Veränderungspotenz – oder eine gewisse Aktivierungspotenz. Zimperlich sind die Autoren nicht… Ähnlich wie Frank Farelly (im verlinkten Beitrag “was für ein Unterschied” gibt es ein Video mit ihm) auch kein Blatt vor den Mund nimmt wenn er alles ausspricht was ihm so in den Sinn kommt im Klientenkontakt und eine riesige Freude daran hat, wertschätzend dem anderen seien Schwächen ins Antlitz zu schleudern wird’s hier wertschätzend unbequem… aber es hilft!

Und wie kann ich es selber schaffen?

Ja, das ist erstmal scheinbar schwieriger – aber langfristig eben hilfreich. Sie stecken sich ein Ziel, einen guten Vorsatz. Und dann überlegen Sie sich: warum begeistert es mich, dieses Ziel zu erreichen? Was sind die Früchte, die ich ernten möchte? Malen Sie es sich in den kleinsten Details aus warum es so gut ist, diesen Vorsatz zu verfolgen. Und wenn Ihnen diese Veränderung dann wichtig genug ist – dann werden Sie sie umsetzen. Es genügt also nicht nur zu sagen: Ich möchte nächstes Jahr gerne Yoga machen. Nein, sagen Sie sich: Ich möchte gerne nach der Arbeit eine Stunde für mich haben. Eine Stunde, in der ich nur für mich Yogaübungen mache. Einmal in der Woche. Ich möchte gerne meinen Körper stärken. Und meine Beweglichkeit erhöhen. Und ich möchte kennenlernen wie es ist, regelmäßig Yoga zu machen. Wenn dann die ersten Anstrengungen kommen werden Ihnen diese konkreten Vorsätze jedes Mal helfen, die Hürden zu überwinden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch ins Jahr 2012! Ob nun mit oder ohne gute Vorsätze…

Vielleicht geht es Ihnen wie Michel?

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Das Video dauert ca. 24 Minuten. Als Michel nur noch gute Vorsätze hatte…

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Bild: Sophia G. (c)

28. Dezember 2011

Märchen sind doch Kinderkram!

Nicht die Kinder bloß
speißt man mit Märchen ab.
(Gottfried Ephrahim Lessing)

Durch meinen Beitrag über Märchen habe ich einige Anfragen erhalten und möchte das gerne als Anlass nehmen noch mehr darüber zu schreiben.

Ein Märchenbuch, das ich empfehlen kann

Märchen sind doch Kinderkram! Sehen Sie hier eine grimmige Geschichte, die den Namen auch verdient hat:

Definitiv nichts für Angsthasen. Eine Märchen-Sammlung, bei der die Helden nur aus Hänsel und Gretel bestehen.

Wie macht es unser Gehirn, aus Märchen zu lernen?

Schon immer hatte ich mich gefragt wie unser Gehirn es wohl macht, die Grammatik der Muttersprache zu lernen. Prof. Dr. Manfred Spitzer beantwortet es mir indem er mit erklärte wie das Gehirn Regeln lernt.

Und Regeln gibt es nicht nur in der Grammatik, sondern alle möglichen sozialen Beziehungen laufen durch mehr oder weniger bewusste oder unbewußte Regeln ab. In diesem Video geht er zuerst darauf ein, was Spuren im Schnee mit unserem Gedächtnis zu tun haben. Er erklärt dann die Müller-Lyer-Täuschung und wie man daran einen Automatismus erklären kann. Und schließlich erzählt er wie Kinder die Grammatik lernen – mit Beispiel, ich finde es sehr faszinierend!

Die Wiege der Märchen Erzähler?

Bild: Im Theater spielt man auch Märchen...

Viele Märchenerzähler kommen aus Persien. Als ich zum ersten Mal die Lesung eines echten Märchenerzählers erlebte war ich aufgeregt. Rafik Schami las  aus seinem neuen Buch – ich glaube es war das Geheimnis des Kalligrafen. Die Bücher und Hörbücher von ihm kann ich nur wärmstens empfehlen. Auch Nossrat Peseschkian ist persischer Herkunft und hat sich als Psychiater & Psychotherapeut dem Märchen Erzählen verschrieben. Damit begründete er eine therapeutische Richtung, die er Positive Psychotherapie nannte. In meiner Kindheit vergrub ich mich mit Vorliebe in die Märchenbücher von Elsa S. Kamphoevener. Sie erzählte orientalische Märchen so schön, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte mit Lesen. Und auch sie hat ihre Wurzeln im persischen Reich – Jahre ihrer Kindheit hat sie dort verbracht und ihr Vater führte sogar den Titel eines Paschas.

Welche Märchen sind empfehlenswert?

Ich möchte weniger die Märchen selber empfehlen. Sondern was ich wichtig finde ist, einen Märchenerzähler zu finden, der sein Fach wirklich liebt. Nur wer mit Begeisterung bei der Sache ist kann auch andere begeistern. Deshalb kann ich vorbehaltlos alle Bücher und Märchen von den vorgenannten Autoren empfehlen. Und noch ein weiteres Buch. Er läßt sich nicht in die persische Tradition einreihen, ist aber ein hervorragender Märchen-Erzähler: mein Kollege Stefan Hammel. Sein Buch Der Grashalm in der Wüste ist eine hervorragende Sammlung von Geschichten zum Vorlesen in allen Lebenslagen. Und in seinem Blog stellt er tolle Geschichten auch zum Download zur Verfügung.

Und das Fazit zu den Märchen?

Und? Sind Märchen Kinderkram? Wenn Sie davon überzeugt sind, dann lesen Sie nicht die folgenden Bücher. Denn wenn Sie es ohne Begeisterung tun, dann können Sie es sich sparen! Dann lesen Sie aber auch niemandem ein Märchen vor… die Zeit können Sie sinnvoller nützen – und die Kinder, die Ihnen zugehört hätten auch!

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Bild: National Library of Ireland (cc)

19. Dezember 2011

Manitus grüne Krieger – Ausflug in die Welt der Heilpflanzen

„Wenn wir die Natur auf das reduzieren,
was wir verstanden haben,
sind wir nicht überlebensfähig.“
(Hans-Peter Dürr)

Bild: G. Kerschbaumer (c)

Wer ihn kennt hat ihn so in seinen inneren Bildern abgespeichert: Mitten im Wald bei seinen geliebten Pflanzen, als wäre er eines Tages aus diesem Lehm gekrochen, als sei dieser Boden seine Mutter. Und so behandelt Wolf-Dieter Storl das Naturreich auch – ebenso wie alles das darauf wächst.

Bilder haben ihren ganz eigenen Zauber

Schon öfter habe ich hier darüber geschrieben, welche Wirkung Bilder haben können. Das worauf wir unser Aufmerksamkeit richten wird von unserem Gehirn wahrgenommen und unser gesamter Organismus reagiert darauf. Bisher erlebtes wird damit in Verbindung gesetzt, womöglich werden sogar Körper-Reaktionen dadurch in Gang gesetzt.

“Wolf-Dieter Storl zaubert schöne Bilder in unsere Seele und läßt sie tief in uns verwurzeln.” Während des Sommers war er wieder in seiner alten Wahl-Heimat USA. Wolf-Dieter Storl besuchte das grüne Volk, die grünen Krieger Manitus und hat einen Film darüber gedreht.

Ein Road-Movie der besonderen Art

Der Mann, der nicht nur einen grünen Daumen hat nimmt Sie mit auf eine Reise. Die Filmmusik ist vielversprechend und klingt sehr professionell. Die Einladung zum Montana Herbal Gathering nahm der Ethnobotaniker zum Anlass, um ein Road-Movie der besonderen Art zu drehen. Im Film stellt Storl nicht nur die Pflanzen aus den Gebieten der USA mit atemberaubender Schönheit vor. Nein, er besucht auch Kräuterkundige, Medizinmänner und

Bild: Ingo Storl (c)

Pflanzenspezialisten und fragt sie nach ihrer jeweiligen Botschaft.

Ausflug zu den heilenden Pflanzen Nordamerikas

“Wenn man sich Zeit nimmt sie zu erleben erkennt der Mensch, dass Pflanzen wunderbare Wesen sind.” An diesem und an anderen Zitaten ist sichtbar, dass hier ein Lehrer ist, der sein Fach liebt. Und was sagt uns die Hirnforschung? “Lerne nur von dem, der sein Fach liebt.” Denn eine bloße Wiederholung von Inhalten können Sie sich sparen – es muss Begeisterung mit dabei sein. Und hier ist wahrlich einer, der begeistert ist von der Natur und ihrer Pflanzenwelt. Diese Grundhaltung kommt im Film ganz deutlich rüber. Wenn Sie sich also für die Pflanzenwelt interessieren könnte hier ein Lehrer für Sie sein.

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Neben diesem Trailer wurden unterwegs auch immer wieder kleine Grüße von den einzelnen Etappen aufgezeichnet. Diese finden Sie auf der Homepage www.manitus-gruene-krieger.de – hier gibt es noch mehr Grüße von unterwegs, atemberaubende Bilder und Film-Beiträge. Den Film von dieser Reise kann ich nur empfehlen!

Die DVD bei Amazon ansehen oder kaufen:

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Bilder: G. Kerschbaumer (c) Ingo Storl (c)
danke für die Genehmigung zu veröffentlichen!

18. Dezember 2011

Let it snow – Google hat schon wieder ein Osterei versteckt!

Stets findet Überraschung statt
dort wo man’s gar nicht erwartet hat.
(Wilhelm Busch)

Die Entwickler von Google sind bekannt für ihre Oster-Eier. Sie verstecken sie irgendwo und freuen sich wie kleine Kinder wenn sie entdeckt werden. Nein, nicht im Garten, sondern die modernen Ostereier werden programmiert.

Im Marketing sind Ostereier so schon lange gebräuchlich

Die Ostereier sind in der Werbebranche gang und gebe. Es handelt sich dabei um undokumentierte Besonderheiten. Sobald jemand es entdeckt macht die Information die Runde und die Information verbreitet sich meist in Windeseile. Das kann ein Sonderlevel in einem Computerspiel sein oder ein Begriff, der bei Google eingegeben wird und eine Kuriosität bewirkt. Es kann auch wie ein Suchbild sein in einem Buch oder ein versteckter Track auf einer CD oder DVD. Hier gibt es eine Übersicht über einige Easter Eggs.

Das Weihnachts-Osterei von Google

Haben Sie bei Google schonmal “Let it snow” eingegeben? Abgesehen von den Seiten, die natürlich gefunden werden – darunter natürlich auch let it snow von Frank Sinatra und Dean Martin – fängt es an zu schneien. Irgendwann ist die Seite so zugeschneit, dass die Scheibe aussieht als wäre sie angelaufen.

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Mit dem Mauszeiger können Sie die Scheibe wieder frei kratzen. Oder Sie enteisen die Scheibe indem Sie auf den Schalter “Defrost” klicken. Google ist bekannt für seine Ostereier.

Noch ein Osterei von Google

Erst kürzlich machte die Kuriosität die Runde, seinen Bildschirm einen Looping machen zu lassen. Geben Sie in der Suche einfach ein “Do a Barrel roll” (mache eine Fassrolle) und schon erleben Sie eine Überraschung! Von weiteren versteckten Überraschungen bei Google lesen Sie bei t3n.

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Und so sieht der Looping des Suchbildschirmes dann aus. Bisserl unnütz – aber lustig!

Auch im Buch Yoga der Liebe sind Ostereier versteckt.

Die nette Spielerei erinnert mich gerade daran, dass die Künstlerin in dem Buch “Yoga der Liebe” Ostereier versteckt hat. Das Buch ist liebevoll gestaltet und enthält Bilder und Zitate von Sri Ramana Maharshi, Sri H.W.L. Poonja und Sri Madhukar. Es ist gerade vor Weihnachten ein ideales Geschenk. Die Bilder sind wundervoll und aus den Zitaten strömt die Kraft, die aus der Stille kommt. Das ist wirklich einzigartig. Ein sehr schönes Buch, das ich nur empfehlen kann. Und ich hoffe, bis Ostern haben Sie die Ostereier dann gefunden?

Hier geht’s zum Yoga der Liebe im Shop von Madhukar:

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29. November 2011

So geht’s nicht mehr weiter – jetzt ändere ich was!

Viele Menschen möchten sich verändern. Das ist der Auftrag wenn jemand zu mir in die Praxis kommt. Die Spinnenangst soll weg, die Angst es nicht mehr rechtzeitig zur Toilette zu schaffen soll weg, diese Wut soll verschwinden wenn ich im Kino oder im Bus sitze und höre wie jemand einen Kaugummi kaut oder die Eifersucht soll verschwinden. Die meisten wissen, dass es an ihnen liegt, etwas zu verändern, sie sind jedoch ratlos wie sie das machen sollen. Sie haben schon sehr viel unternommen, ihr Ziel jedoch nicht erreicht. Woran kann das liegen?

Aber Veränderung hat nicht nur mit Therapie zu tun – auch wenn Sie gerade eine Ausbildung machen, wenn Sie lernen sind Sie auf dem Weg der  Veränderung. Wenn ich es genau nehme, dann sind alle Menschen ständig im Veränderungsprozeß.

Denn unser Gehirn ist auf zwei Dinge spezialisiert: Zum einen, zu lernen, also Strukturen zu verändern – und zum anderen diese Strukturen dann ganz automatisch immer wieder abzuspielen. Sehen Sie dazu den Vortrag von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer mit dem Thema “Wie lernt das Gehirn?”

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Wunderbar! Nur was ist, wenn mein Gehirn nicht das speichert, was mir gut tun, sondern was mir schadet? Was wenn es Programme abspielt mit denen ich mich unwohl fühle? Also was wenn Sie die Programme und gespeicherten Strukturen ändern wollen? Dann ist es gut, sich in der Architektur der Seele und in der Architektur des Gehirns auszukennen. Dazu habe ich heute einige Links ausgesucht. Zum einen der Blog-Artikel von meinem Kollegen Roland Kopp-Wichmann, wo er von seiner ersten Radio-Sendung erzählt zum Thema: “Das Leben ändern – aber wie?” Hier lesen (oder hören) Sie die psychischen Faktoren der Veränderung.

Zum anderen zum Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther zum Thema “Der Mensch – so verändert sich unser Gehirn im Umfeld von Unsicherheit” Genießen Sie seine lebendige Art, vorzutragen!

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Und was wollen Sie verändern? Ich freue mich über Ihren Kommentar!

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28. November 2011

Die Heilkraft des inneren Arztes

Imagination ist wichtiger als Wissen.
Unser Wissen ist begrenzt.
Die Imagination unfaßt die ganze Welt.
(Albert Einstein)

Sie interessieren Sich dafür welche Selbstheilkräfte unser Organismus besitzt? Dann sehen Sie diesen Film, der bei ARTE letzten Dienstag 22.November ausgestrahlt wurde.

Dieses Gras muss ungeahnte Kräfte aktiviert haben, um durch den Asphalt zu wachsen. Ich habe es am Samstag entdeckt, als ich Blätter zusammenfegte. Mir war klar, dass diese Kraft die gesamte Zeit schon im Gras enthalten war. So wie dieses Gras es geschafft hat, durch den Asphalt zu wachsen birgt auch der menschliche Organismus sehr große Kräfte in sich – für den der weiß wie diese zugänglich sind. Und zwar zu jeder Zeit.

Das Gehirn steuert Streß und Abwehr – aber auch Gesundung und Heilung. Dieses implizite Wissen trägt jeder in sich. Der innere Arzt steckt in Ihnen! Wie wecke ich diese Kräfte in meinem Inneren?

Wenn Sie sich dafür interessieren: Was kann ich selbst für mich tun? Wenn Sie etwas mehr als 50 Minuten Zeit haben, dann ist der Film genau richtig für Sie:

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Themen im Film:

  • Prof. Dr. Gerald Hüther: Das “Wissen” des Körpers um die Heilung
  • Ganzheitsmedizin versus Symptombehandlung
  • Patientendokumentation (Burn-out)
  • Abteilung Integrative Medizin der Klinik in Essen-Mitte (Ressourcenorientierter Ansatz der Mind-Body Medizin)
  • Kräfte wecken durch achtsamkeitsbasierten Ansatz
  • Meditation und Hirnforschung
  • Prof. Dr. Gerald Hüther: Grundbedürfnisse des Menschen (Selbstvertrauen, Vertrauen in andere und Vertrauen ins Große Ganze)
  • Patientendokumentation (Brustkrebs)
  • Placeboforschung (Schmerz und Immunmodulation)
  • Erwartungsmechanismen modulieren die Wirkung von Medikamenten (abhängig von der Beziehung Arzt-Patient)
  • Nocebo-Effekt
  • Kommunikationstraining für Medizinstudenten an der Uni Heidelberg
  • Heilung geschieht wenn Vertrauen zum Behandler da ist!
  • Kosten sparen im Gesundheitssystem durch das Nützen des inneren Arztes.
  • Patientendokumentation (Arzt mit Leukämie)
  • Die Medizin der Zukunft?

Mein Kommentar zum Film:

Der beschriebene Ansatz ist die Zukunft der Medizin.Ich freue mich, dass ich also mit meiner Praxis der Zeit voraus bin. Denn auch Hypnose ist eine Methode, die Mind und Body verknüpft betrachtet und behandelt, also ein ganzheitliches Verfahren. Es gibt mehr Methoden, die Körper und Geist verbinden können. Das macht auch die TCM (Traditionelle Chemische Medizin) und ganz viele andere ganzheitliche Verfahren. Die Aussage, dass der Ansatz nur in Essen-Mitte praktiziert wird ist nicht richtig!

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In dem folgenden Clip wird die im Film angedeutete Achtsamkeits-Meditation eingeführt.

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Genießen Sie die geführte Sitz-Meditation.

10.12.11 Leider ist der Film über die Heilkraft des inneren Arztes bei youtube derzeit nicht verfügbar und auch bei ARTE ist er nicht mehr zugänglich. Alternativ empfehle ich “Das Geheimnis der Heilung“. Der Film wurde  von Joachim Faulstich produziert und ist sehr empfehlenswert. Das Thema ist etwas anders als “Die Heilkraft des inneren Arztes. Falls dieses Video wieder irgendwo zugänglich ist, bitte ich sehr um eine kurze Nachricht. Vielen Dank!
12.12.11 Heute habe ich eine Quelle gefunden, bei der der Film wieder abrufbar ist. Genießen Sie ihn!

Haben Sie Erfahrungen mit dem Body-Mind Ansatz? Oder einen Buch-Tipp? Haben Sie Fragen dazu? Ich freue mich über Ihren Kommentar!

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Achtsamkeits-Buch bei Amazon:

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23. November 2011

Wie finde ich einen Therapieplatz?

Immer wieder rufen bei mir Interessenten an oder schreiben mich an mit der Frage wie es geht, einen Therapieplatz zu finden. Nun ganz einfach ist das nicht zu beantworten.

Die Sache mit den Kosten…

Als erstes gibt es die Kostenfrage zu klären. Soll die Krankenkasse die Therapie übernehmen? Dann ist es wichtig, dass Sie einen Kassen-Therapeuten aussuchen. Diesen finden Sie wenn Sie bei Ihrer Krankenkasse die Therapeutenliste anfordern. Dort sind alle zugelassenen Kollegen verzeichnet. Sie rufen einfach die Kollegen auf der Liste einen nach dem anderen an und vereinbaren einen Termin. Bitte lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie lange auf einen Termin warten müssen – die Wartezeiten dauern derzeit bis zu einem Jahr!

Wenn Sie die Therapie selber bezahlen möchten, dann bekommen Sie wahrscheinlich schneller einen Termin. In Privatpraxen sind die Therapeuten oft auf Thematiken spezialisiert, die gar nicht das Ausmaß einer Psychischen Störung aufweisen und die Kasse würde die Behandlung in diesem Fall sowieso nicht bezahlen. Hören Sie sich in Ihrem Umfeld um – gute Therapeuten werden empfohlen oder schauen Sie bei den derzeit wachsenden Bewertungsportalen um.

Männlein oder Weiblein…?

Ganz wichtig ist, dass Sie sich überlegen, ob Sie lieber einen Mann oder eine Frau als Therapeuten haben möchten? Oft gibt es Themen, die ich mit einem Mann oder einer Frau besser besprechen kann. Oder das Thema um das es mir geht hängt mit dem Vater zusammen und Sie können es sich beim besten Willen nicht vorstellen, das mit einem Mann zu besprechen. Die Gründe können verschieden sein – wichtig ist, dass Sie sich vorher Gedanken darüber machen.

Welches Therapieverfahren?

Die Anzahl der Therapieverfahren, die derzeit angewendet werden ist stetig am steigen. Erst kürzlich habe ich wieder gelesen, dass Kollegen sich treffen, um neue Verfahren zu entwickeln. Ein richtiger Dschungel. Gut ist da, wer sich auskennt. Das ist derzeit leider nur den Experten vorbehalten. Und auch mir laufen immer wieder Therapieverfahren über den Weg, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Hier gibt es auch eine ausführliche Übersicht über die gängigen Verfahren.

Was Sie noch beachten können um einen passenden Therapeuten zu finden sehen Sie in diesem Video:

Sie wohnen nicht bei mir in der Nähe und suchen einen guten Therapeuten? Bei folgenden Portalen oder Verzeichnissen gibt es Therapeuten-Listen. Viel Erfolg bei der Suche!

Therapie

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Psychomeda

Gesunder Mensch

Milton Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose

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8. November 2011

Ode an die Menschlichkeit…

Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit.
Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es.
(
Thich Nhat Hanh, Das Glück einen Baum zu umarmen
)

Bild: Lianne Habinek

Menschen zu berühren ist gar nicht so einfach. Ebenso schwierig fällt es manchen, sich berühren zu lassen. Es gibt Menschen, die sich leichter damit tun, andere zu berühren oder sich berühren zu lassen. Auch mit Worten kann ich andere berühren. Und es gibt jemanden, dem ist das sehr gut gelungen. Ich kannte ihn bisher nur von seinen Stummfilmen. Ein Clown dachte ich. Ja, der hat so etwas unnützes gemacht wie Menschen aufheitern, Späße hat er halt gemacht.

Wie wertvoll die Arbeit von Charly Chaplin wirklich war ist mir klar geworden, als ich diese Rede von ihm las. Jetzt fand ich sie auch als Film bei youtube gefunden…

In der englischen Originalversion oder deutsch synchronisiert.

… aus damals aktuellem Anlass hielt Charly Chaplin in dem Film “Der Diktator” seine berühmte Abschlußrede. Er sprach damals vielen aus dem Herzen. Immer noch sind seine Worte aktueller denn je. Er spricht über das Sehnen und Wünschen nach einer besseren Welt, nach Werten die lebenswert sind. Genießen Sie die Worte in deutsch oder  in der englischen Originalversion.

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Bild: Lianne Habinek

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