Archiv für ‘Apps’

18. März 2012

Buchrezension: codes – Die geheime Sprache der Produkte

Das menschliche Gehirn ist bestens dazu geeignet,
mehr als eine Sprache gleichzeitig zu sprechen.”
(Prof. Dr. Petra Schulz)

Schon als Kind faszinierten mich Geheimsprachen. Ich dachte mir immer noch kompliziertere Codes aus, die andere entziffern sollten. Ich lernte das Morse-Alphabet und litt ziemlich darunter, dass ich niemanden hatte, der bereit war, es mir gleich zu tun. Keiner wollte das auch lernen, damit wir uns verständigen konnten.

Sprachen lernen – ein Automatismus

In der Schule lernte ich dann andere Sprachen: Englisch und Französisch. Erst als ich meine erste Reise in die USA unternahm entdeckte ich den praktischen  Nutzen, eine Fremdsprache zu sprechen  - ich wurde verstanden und hatte meine Freude daran, mich in der Fremdsprache auszutauschen. Und während des Psychologie-Studiums lernte ich dann, dass mein Gehirn diese Fähigkeit – Sprache zu lernen – auch für ganz andere Verknüpfungen nützt. Heute ist diese Fähigkeit die Grundlage für meine therapeutische Arbeit. Das menschliche Gehirn lernt Regeln und kann diese auch wieder verlernen bzw. umlernen – ebenso wie es auch ganz automatisch sie Muttersprache gelernt hat. Alle Regeln haben wir im Kopf, wenden sie an – können sie jedoch nicht reproduzieren wenn wir danach gefragt werden. Das gute daran ist: Wir können diese Verknüpfungen nützen. Und genau davon handelt dieses Buch:

codes – Die geheime Sprache der Produkte

Es fällt ins Auge weil es in eine Signalfarbe gekleidet ist. In Signal-orange verpackte 215 Seiten Neuromarketing der Spitzenklasse. Es läßt sich leicht und spannend lesen – ein Fachbuch, bei dem das Lesen Spaß macht. Das Buch wurde bei Haufe verlegt und es kann hier direkt bestellt werden. Die zehn Kapitel bauen aufeinander auf und der Text ist immer wieder mit Grafiken, Bildern und Schaubildern aufgelockert. Wichtige Sätze sind schon gelb markiert – als ob sich jemand bereits mit Leuchtmarker für Sie durchs Buch gearbeitet hätte.

Multimediale Umsetzung: Buch, videos, App

Bei bloggdeinbuch habe ich mich für codes interessiert, weil es auch von Gehirnforschung handelt. Und so ist es voll gespickt mit Links zu kleinen Videos, in denen sich der Leser die Hintergründe aus der Hirnforschung ansehen kann. Mittels Link oder des abgedruckten QR-Codes wird der Leser auf die decode-Seite geleitet, die Videos bereitstellt. Hier finden Sie zum Beispiel das Video aus der Reihe Geist & Gehirn von Manfred Spitzer, wo er beschreibt, dass mentale Verknüpfungen bestehen zwischen Eigenschaften und mentalen Konzepten. Ganz konkret geht es um Experimente dazu, wie die Wärme eines Kaffees die Einschätzung von “psychischer Wärme” verändern kann..

Das gesamte Buch ist nun in zwei Teile gegliedert: Theorie und Praxisbeispiele. Zunächst handelt es davon wie so ein Produkt in den Kopf kommt. Dabei spielt die Verpackung eine wichtige Rolle, denn die wird ja wahrgenommen.

Was steht drin im Buch?

Das Buch ist thematisch in aufeinander aufbauenden Kapiteln gegliedert. Zunächst erfahren Sie von den Grundlagen aus der Hirnforschung. Dann etwas darüber, wie ein Produkt in unseren Kopf gelangt – nämlich über die Verpackung. Und schließlich verraten die Autoren (Christian Scheuer, Dirk Bayas-Linke, Johannes Schneider) das Geheimnis wie Sie Ihr Produkt mit den Zielen (also den Bedürfnissen) des Käufers verbinden können. Bei den Beispielen haben die Autoren darauf geachtet, nicht nur Erfolgsstories vorzustellen, sondern geben dem Leser auch die Möglichkeit, von Projekten zu lernen, die gescheitert sind und nennen die Hypothesen worauf das Scheitern beruhte. Viele Menschen sind an Geheimnissen interessiert. Und dieses Buch ist voll davon! Von 5 möglichen Sternen erhält das Buch von mir 5 (Aufmachung, Inhalt, Spannung, Sprache, Praxisbezug)

Und hier geht’s zur App zum Buch

Wer noch mehr Praxisbezug möchte, der findet bei Haufe auch noch eine App fürs iPhone. Hier können Sie ein virtuelles Auge auf Ihre Produkte richten lassen, um herauszufinden, was ein Käufer von Ihrem Produkt im ersten Moment wahrnimmt. Mein Fazit: Das Buch macht Spaß – und das ist ein ganz wichtiges Bedürfnis eines jeden Menschen.

Hier finden Sie das Buch bei Amazon: 

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9. Januar 2012

Wozu soll das gut sein? Zwang

Die Freiheit spürt nicht,
wer niemals unter Zwang gelebt hat.
(Fernando Pessoa, Das Buch der Unruhe) 

“Jeder Schritt darf nur auf die Mitte der Platten auf dem Gehsteig fallen. Sobald ich auf eine Fuge trete gelingt es mir heute nicht meine Mutter davon zu überzeugen, dass ich am Sonntag schwimmen gehen möchte.” Was in der Kindheit eine normale Spielerei darstellt kann für manche schnell eine tagesfüllende nervende Aktivität werden – die aber willentlich nicht beendet werden kann. Ein Zwang kann das Leben bestimmen.

Zwangs-Rituale bestimmen das Leben

Ein Zwang ist wie eine Zwickmühle

Wer unter Zwang leidet ist dem ausgeliefert. Es muss schrecklich sein, den Herd auszuschalten und genau zu wissen, dass er aus ist. Dennoch gibt es einen inneren Drang, der die Betroffenen dazu bringt, es immer wieder zu überprüfen. “Kein gutes Gefühl es sein zu lassen” – so beschreiben es die Betroffenen. Und das Wissen, dass der Herd aus ist macht die innere Unruhe noch viel größer – denn hier ist was der Verstand weiß und was das Gefühl meldet nicht in Einklang miteinander.

Ein Ritual hilft den Alltag und das Leben zu gestalten

Eine Angst ist ein ganz normales Gefühl, das dem Menschen eigentlich dienen soll, um zu spüren wann er Sicherheit braucht. Genauso hat ein Ritual seinen Sinn. Es ist eine Strategie, um Sicherheit zu vermitteln. Jede Mutter weiß, dass es den Kindern Sicherheit gibt, bestimmte Erfahrungen immer zur selben Zeit zu etablieren: Vor dem zu Bett gehen ein Buch lesen, nach dem Essen gibt es eine kleine Süßigkeit, gegessen wird immer um dieselbe Zeit, und, und, und, und… Rituale spielen nicht nur bei Kindern eine Rolle, sondern auch bei der Gestaltung von Übergängen. Es soll die Sicherheit schaffen, die alte Phase gut abzuschließen und die neue sicher zu beginnen. So gibt es in einigen Kulturen Initationsrituale, um zum Beispiel Jugendlichen den Übergang ins Erwachsenenleben zu erleichtern und ganz klar zum Ausdruck zu bringen: Jetzt gehörst Du zu uns Erwachsenen! Das Ritual an sich ist also nicht das Problematische wenn es um Zwänge geht.

Und was soll jetzt das Gute daran sein?

Bei dem ganzen Zwang haben Sie sich sicher schon gefragt, wofür das jetzt gut sein soll? Therapeuten, die systemisch ausgebildet sind drücken es so aus: Das Symptom ist nicht das Problem – es ist die Lösung! Aber wofür soll eine Zwangshandlung die Lösung sein? Die Antwort kann Ihnen ein Betroffener geben. Was passiert denn, wenn eine Zwangshandlung nicht ausgeführt wird? Die Betroffenen haben “kein gutes Gefühl” – sie fühlen sich unangenehm. Meist ist es eine Angst. Und was fehlt wenn unser Organismus Angst verspürt? Sicherheit!

Praktische Tipps dagegen

Für Kinder gibt es jetzt ein Computerspiel, das eigens dafür entwickelt wurde, Zwang zu überwinden. Im Dezember 2012 hat das Forscher-Team der Universität Zürich das Computer-Programm veröffentlich. Hauptdarsteller im Spiel ist der Marienkäfer, der seine Punkte zählt. Naja, der seine Punkte zählen muss – er hat einen Zählzwang. Vertrieb und Verkauf sind noch nicht angelaufen. Jedoch können sich Psychotherapeuten bereits hier anmelden, damit zu arbeiten und dadurch Kinder zu unterstützen ihre Zwänge zu überwinden.

Und plötzlich glaubte ich mir –  ein Buchtipp

Franziska Hötzel hat Zwänge überwunden und ein Buch darüber geschrieben. OK, ein Büchlein. Es hat 80 Seiten und trägt den Titel … und plötzlich glaubte ich mir! Sie können darin Frau Hötzel begleiten auf ihrem Weg aus den Kontrollzwängen.

Bei Amazon finden Sie das Buch: 

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Foto: Pitopia

13. Dezember 2011

Englisch lernen im Vorbeigehen?

Überall lernt man nur von dem, den man liebt.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Mich begeistert immer mehr was ich im Internet an Möglichkeiten entdecke. Der Englisch blog bietet in jedem neuen Post einen Tipp zum Lernen der englischen Sprache. Im zugehörigen Englisch Forum können sogar Fragen gestellt werden. Es gibt eine Zusammenfassung der englischen Grammatik und hilfreiche Links. Falls Ihnen das Lernen zu langsam geht können Sie auch bei  English Town Ihr Wissen vertiefen. Hier gibt es Angebote zum Lernen der Englischen Sprache in allen möglichen Lern-Niveaus. Sie können rund um die Uhr einen Englisch-Kurs starten und Ihren Lerninhalt und Level selber bestimmen. Der English Blog veröffentlicht unter der cc Lizenz, der Creative Commons Lizenz, was bedeutet, dass die Inhalte frei veröffentlicht werden dürfen – sofern die Urheber als Autoren genannt werden. Das gefällt mir – das ist Web 2.0!

Im Englisch Blog werden zum Beispiel Zeiten erklärt:

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und natürlich gibt es auch Links zu anderen Videos, die thematisch dazu passen. Alle Zeiten halt.

Da wird der englische Guardian zitiert und ungewöhnliche Wörter übersetzt. Oder es gibt Linktipps zu Blogs, die verwandte Themen behandeln. Auf Synonyme wird eingegangen indem aktuelle Veranstaltungen kommentiert werden. Und so macht der Englisch Blog seinem Slogan “Nebenbei Englisch lernen” alle Ehre. Jeden Tag erscheint ein neues Post, das immer irgendetwas mit der englischen Sprache zu tun hat.

Die Liebe zum Thema ist spürbar

Ich meine, in den Blogs ist wichtig, dass der Schreiber mit Begeisterung bei der Sache ist. Es ist einfach spürbar, wenn jemand sein Fach liebt. Das ist nicht einer von den Blogs, die nur geschrieben werden, damit irgendwelche Pharma-Produkte an den Mann und an die Frau gebracht werden. Werbung gibt’s zwar auch im Blog – aber themenbezogen und nicht aufdringlich. Im Vordergrund steht die Liebe zur Englischen Sprache. Mehr davon!  Schließlich sagt uns die moderne Hirnforschung (Prof. Dr. Gerald Hüther) dass es nicht ausreicht, den Lernstoff ganz oft zu wiederholen. Am besten funktioniert das mit dem Lernen, wenn wir den Inhalt mit Begeisterung lernen. Und wer kann uns das besser vermitteln als jemand, der sein Fach liebt?

Tipp Wenn Sie im vorbeigehen Englisch lernen oder verbessern wollen – abonnieren Sie dieses Blog!

Die App zum Vokabeln trainieren

Und eine App zum Trainieren von Vokabeln habe ich auch gefunden. Der Wortfuchs kostet knappe 3 € und liest Ihnen die Vokabeln sogar vor wenn Sie das wünschen. Für Schüler sind bestimmte Lektionen bereits vorbereitet. Sie können auch Ihre eigenen Lektionen hinzufügen. Die eingegebenen Vokabeln können Sie in unterschiedlichen Varianten üben und sich abfragen lassen: Multiple-Choice, Drag&Drop, Matcher, 1 von 2 und schließlich “übersetzen”.

Das Programm zum herunterladen (freeware)

Den Wortfuchs gibt es auch als Freeware zum Download. Auch hier werden unterschiedliche Varianten angeboten, Vokabeln abzufragen. Der ist allerdings wirklich nur für Kinder gemacht. Für große oder auch kleine Kinder eben.

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10. Dezember 2011

Schlagfertigkeit trainieren: Kontern im Alltag – die App

Eine Antwort, die so gut ist, dass der andere sich wünscht,
er hätte sie gegeben, das ist Schlagfertigkeit.
(Elbert Hubbard)

Wer kennt das nicht? Auf dem Heimweg fällt mir ein was ich hätte sagen können. Nur dann ist es zu spät. Die Antwort wäre so gut gewesen. Mist! Und dabei habe ich so blöd dagestanden. Wäre mir das nur früher eingefallen. Warum passiert mir das nur immer? Antwort: Weil Sie es nicht anders gewohnt sind. Schlagfertigkeit ist trainierbar.

Schlagfertigkeit ist reine Trainingssache

Das sagt zumindest Matthias Pöhm, Schlagfertigkeitstrainer. Sie müssen noch nichtmal wirklich gut darin sein am Anfang. Nein – es genügt, wenn Sie ein paar Standardsätze parat haben.

“Ach was?”
“Stimmt, das wollte ich auch gerade sagen!”
“Es ist jetzt fünf vor halb zehn.”
“Kannst Du das auch rückwärts sagen?”
“Messerscharf beobachtet!”

Dann lernen Sie die Regeln hinter der Schlagfertigkeit – übertreiben, anderen Recht geben, ins Gegenteil verkehren, antworten wie ein Gentleman… Und wenn Sie täglich weiter fleißig üben – dann können Sie in zwei Wochen bereits schlagfertig sein. Das zumindest behauptet Matthias Pöhm.

Damit Sie überall üben können gibt es jetzt die App

Und damit es jetzt noch einfacher geht mit dem Üben gibt es exklusiv von Matthias Pöhm die App. Schlagfertig! Die App für Schlagfertigkeit im Alltag. Sie können sie innerhalb einer Woche (also bis einschließlich bis 17. Dezember 2011) für den sensationellen Preis von 0,79 € bzw. 1 CHF im iTunes-Store herunterladen.

Für die Kategorien Beruf, fiesse Sprüche, Partnerschaft, für Frauen, für Männer gibt es jeweils mindestens 3 Vorschläge wie Sie kontern können. Es gibt auch viele Informationen und die Theorie zur Schlagfertigkeit. Ich finde, die App ist gut gelungen. Wenn Sie ein wenig Zeit haben, darin stöbern und schon sind die paar Minuten sinnvoll genützt.

Und was hören wir in Zukunft vom Meister der Schlagfertigkeit?

Ich schätze Matthias Pöhm sehr, weil ich finde, dass er kreativ ist, seine Ideen mit sehr viel Mut umsetzt und das was er kann nützt um seine Ziele zu verwirklichen. Wenn er auch nicht immer seine eindeutigen Ziele transparent macht. Aber das macht ja neugierig… oder? Was er wohl mit seiner Anti-Power-Point-Partei vor hat? Meine Vermutung: Er nützt alles um Menschen glücklich zu machen. Ach was! Er beschert nur sich selber Glück. Wie auch immer – es bleibt spannend!

Noch mehr vom Könner der Schlagfertigkeit

Auf youtube finden Sie ein paar kleine Clips zum Thema. Was ich sehr gerne sehe ist ein 40 minütiges Interview bei Alpha Forum Studio Talk.

Hier gibt’s die restlichen Folgen. Und dann wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Trainieren. Und noch eine kleine Geschichte…

Schlagfertiges Völkchen…

Waren Sie schonmal im Schwabenland? Die Menschen dort sind schon ein eignes Völkchen. Ein Freund hat mir die Geschichte erzählt von dem Bauern, der gerade den Weidezaun reparierte als ein Bauer aus Hessen mit seinem Jeep vorbei kam. Er kurbelte das Fenster runter und fragte: “Sag mal Karle, der ganze Hof und die Felder, gehört das alles Dir?”  ”Klar doch, Fritz, von dem Pfosten da vorne bis hinten zum kleinen Wäldchen. “Da hast Du ja ein ganz schönes Anwesen und dass Du es weißt: ich habe auch eins.” So wie die Hessen nun mal sind fängt der Hesse an, ordentlich anzugeben. “Aber meins ist ein bißchen größer.” Natürlich fragt der Schwabe so wie es sich gehört: “Ach ja wirklich? Wie groß ist es denn?” Der Hesse antwortet: “Also wenn ich vor Sonnenaufgang in meinen Jeep steige und bis Sonnenuntergang fahre, dann habe ich die Hälfte geschafft.” Der schwäbische Bauer kratzt sich am Kinn, sieht sich kritisch den Jeep an und meint dann: “Ja, ja, so ein Auto hatte ich auch schon erwischt!”

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17. Oktober 2011

Natürliche Empfängnisregelung jetzt auch als App

Es gilt allgemein nicht als sehr fortschrittlich in Zeiten der hormonellen Empfängnisverhütung, die natürliche Empfängnisregelung noch per Hand aufzuzeichnen. Ob es nun darum geht, schwanger zu werden oder eine Schwangerschaft zu vermeiden – die natürliche Empfängnisregelung ist für beides geeignet. Die Zeichen der Fruchtbarkeit werden beobachtet, dokumentiert und nach festen Regeln ausgewertet. Der Vorteil davon ist, dass die Frau sich ihres Körpers viel mehr bewußt wird, denn die Zeichen der Fruchtbarkeit sind natürlich die Signale, die der eigene Körper sendet.

Früher Papier, jetzt die Technik.

Die Dokumentation fand früher auf Tabellen aus Papier statt. Heute gibt es sie im Computer-Chart. Ich nütze selber einen elektronischen Mentruationskalender. Bisher habe ich mich geärgert, dass die Fruchtbarkeitsanzeichen, wie ich es in der NFP gelernt habe, dort zwar eingetragen, jedoch nicht ausgewertet werden können. Schau’mer mal wie nützlich die neue App ist. Das was ich bisher gesehen habe, sieht sehr gut aus. Jetzt wäre es nur noch gut, dass ich die Daten aus einer anderen App auch einspielen könnte…

Hier gibt es das neue Spielzeug für die Frau:

Die App im iTunes-Shop gibt es hier. Und eine Bewertung der Anwendung des Stuttgarter Medizinverlages (wohl ein Ableger von Thieme) gibt es hier zu lesen. Witzig finde ich folgendes: Die Frauen müssen zustimmen, dass der Hersteller nicht dafür verantwortlich ist, wenn’s nicht klappt. Das wäre ja auch noch schöner. Immer schön einen Schuldigen finden, gelle?

Pille als Spaßbremse für die Frau?

Dass NFP voll im Trend liegen könnte, zeigt der Artikel über die Pille als Lustbremse, der bei Utopia erschienen ist. Nimmt Frau Hormone, dann hat sie weniger Lust auf Mann. Und darüber hinaus gibt es laut einer andere Studie Hinweise, dass sich auch der Geruchssinn ändert. Und zwar in so fataler Weise, dass dies Einfluß hat auf die Partnerwahl. Nimmt Frau Hormone, wählt sie den falschen Mann aus. Setzt Frau die Pille dann ab wegen Kinderwunsch merkt sie, dass sie sich nicht verguckt hat, sonder verriecht, also verrochen, ich meine, sie hatte den falschen Riecher. Fatal, wie ich finde. Das könnten sich doch beide ersparen. Dafür lohnt es sich doch, den Körper zu beobachten, Umwelt schonen und den Mitmenschen anständig behandeln.

Und noch mehr Information gibt es hier:

Auf den Seiten der Arbeitsgruppe NFP sind alle möglichen nützlichen Informationen zusammengefasst. Momentan gibt es sogar ein Quiz zum Thema Fruchtbarkeit. Auf mynfp können Sie gegen einen monatlichen Obolus Ihren Zyklus auswerten und sich gleichzeitig mit einer großen Gemeinschaft austauschen, zum Beispiel im Blog oder im Forum. Der Vollständigkeit halber verlinke ich auch noch meinen früheren Artikel mit Links zum Zykluskalender von urbia, der online verfügbar ist.

Kennen Sie NFP? Was sind Ihre Erfahrungen?

Ich freue mich Über Ihren Kommentar oder wenn Sie diesen Artikel weiterempfehlen. Hier der Short-Link: http://tiny.cc/jfrun

Die Grundlagenliteratur gibt’s bei Amazon:


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