Archiv für ‘Medizin’

19. Februar 2012

Schlaganfall einer Hirnforscherin – Faszinierende Erfahrung!

Wieso heißt es, wenn wir zu Gott sprechen,
dass wir beten – und wenn Gott zu uns spricht,
dass wir schizophren sind? (Lily Tomlin)

Ihr Wunsch, Forscherin zu werden entstand durch die Erkrankung ihres Bruders. Die Familie war hilflos seiner Schizophrenie ausgeliefert und Jill Bolte Taylor fragte sich, warum ihr Bruder nicht konnte was sie kann: Seite Träume wahr werden lassen? Seine Träume mit anderen Menschen zu teilen? Also befaßte sie sich beruflich viel mit Psychiatrischer Forschung.

Das Gehirn von innen entdecken

Sie kannte sich mit der Zeit sehr gut aus mit dem Gehirn. Dabei befaßte sie sich mit Lernmechanismen, die im Gehirn beobachtbar waren: Plastizität. Das ist die Tatsache, dass Gehirnzellen nicht ihr Leben lang für eine bestimmte Aufgabe verantwortlich sind. Fällt diese weg, stehen die Zellen für neue Aufgaben zur Verfügung. Oder anders ausgedrückt. Die Aktivität unserer Gehirnzellen ist ganz stark davon abhängig wie wir das Gehirn gebrauchen! Und am Abend engagierte sie sich bei einer Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die Bevölkerung über psychische Krankheiten aufzuklären: die NAMI (National Alliance on Mental Illness) Im Inneren des Gehirns kannte sie sich also schon gut aus.  Jedoch sollte sie sich bald noch besser darin auskennen…

Ein einschlagendes Ereignis

Im Dezember 1996 hatte sie die Möglichkeit, eine schlagartige Einsicht zu erlangen: sie erlitt selber einen Schlaganfall. Sie sagt selber über sich, dass sie plötzlich zu einem Kind wurde, das in einem erwachsenen Körper steckte. In ihrer linken Gehirnhälfte platzte ein Blutgefäss. Sie sagt, an diesem Morgen habe sie etwas verloren. “Komisch sieht mein Körper aus.” waren ihre Gedanken als sie danach in ihrem Rudergerät trainierte. Aber sehen Sie selbst den Vortrag, in dem sie ihr Erlebnis erzählt.

Wieviele Hirnforscher haben die Möglichkeit, einen Schlaganfall am eigenen Leib zu erfahren?

Gewünscht hatte sie es sich sicherlich nicht – dass es ihr selber passieren würde. Aber seit es geschehen ist fasziniert sie mit ihren Erlebnissen das Publikum.

Sie war oft hin- und hergerissen zwischen dem was sie wußte und was sie durch ihren Schlaganfall erlebte: die Grenzen zwischen sich und der Umwelt lösten sich auf. Und wie wenn jemand eine Fernbedienung betätigt hatte war es plötzlich still in ihrem Kopf. Stille. Eins mit allem. Schönheit. Was war es nun, das sie verloren hatte? Oder hatte sie etwas gefunden? Sie nennt es Nirvana. Alles um sie herum war still. Absolute Stille. Im Kopf war es still. Was hatte sie gefunden? Sie erlebte sich eins mit allem um sich herum. Sie war hin- und hergerissen zwischen “Wow ist das cool! Was für ein Frieden!” und “He, wir haben ein Problem, das geht doch so  nicht! Ich habe jetzt keine Zeit für einen Schlaganfall” Der ganze Streß war weg, Jahre von emotionalem Ballast! Stille. Friedfertigkeit. “Toll, wieviele Forscher haben die Möglichkeit, einen Schlaganfall von innen her zu erforschen? Geht nicht, ich bin eine viel beschäftigte Frau.” Und selbst eine Telefonnummer zu wählen wird plötzlich zu einem Abenteuer, bei dem Sie schließlich mit einem Golden Retriever verbunden war.

Und das Fazit von Dr. Jill Bolte Taylor?

Ich merkte, dass ich nicht mehr der Regisseur meines Lebens war. Vom Leben hatte ich mich bereits verabschiedet und war sehr überrascht, als ich wieder aufwachte. Wie ein riesiger Wal glitt ich durch ein Meer stiller Freude. Ich hatte eine schlagartige Einsicht: Wenn ich das Nirvana gefunden habe und immer noch am Leben bin – dann kann das jeder! Ich finde, das ist eine Idee, die es wert ist, zu verbreiten!

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Bild: Kip May (c) thank you for permission to publish

1. Dezember 2011

Schwache Potenz durch zu viele Medikamente?

Bild: privat

Sehr oft haben Erektiosnsstörungen ihren Ursprung in der Psyche – dann sind Sie bei mir in der Praxis richtig. Aber das kann durchaus auch an Medikamenten liegen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, vielleicht ist darüber Ihre Manneskraft wieder zu stärken!

Potenz und Medikamente

Die Erektionsfähigkeit hängt ganz eng mit guten Gefäßen zusammen. Deshalb sind sowohl Alter als auch kardiovaskuläre Erkrankungen der Feind der männlichen Potenz. Da liegt es nahe, dass  Männer mit Hypertonie, Diabetes, zu viel Cholesterin im Blut oder bereits einer manifesten Atherosklerose oft deutliche Probleme im Bett haben. Wenn Mann dann viele Medikamente gegen die Gefäßerkrankung nimmt  überrascht es kaum, dass Mann mit vielen Medikamenten auch über eine wenig erfreuliche Potenz klagt. Eine Studie von Urologen aus Los Angeles legt nahe, dass dies nicht der einzige Grund sein könnte: Offenbar beeinträchtigt die Polypharmazie (Einnahme von mehreren Medikamenten) auch direkt die Erektionsfunktion. Die Ärzte um Dr. Diana Londono analysierten In der Untersuchung die Daten einer Befragung von knapp 38.000 Männern im Alter von 45 bis 69 Jahren. Sie wurden über Anzahl und Art ihrer Medikamente genauso befragt wie über ihre erektile Funktion und ihre sonstigen ihnen bekannten Krankheiten.

Die Ergebnisse der Studie

Die Hälfte aller Männer konnten die Frage bejahen, ob sie immer in der Lage seien, eine so starke Erektion zu bekommen, dass ein Geschlechtsverkehr möglich ist, die keine bis maximal zwei Medikamente nahmen. Noch 43 % konnten hierzu ja sagen wenn sie drei bis fünf Medikamente nahmen und auf 35 % sank das Ergebnis wenn die Männer zwischen sechs bis neun Medikamente nahmen. Bei zehn oder mehr Medikamenten sank es auf 24 % ab. Männer, die zehn oder mehr Medikamente nehmen haben also eine vierfach erhöhte Rate einer erektilen Dysfunktion (ED). Oft sind diese Männer auch übergewichtig. Vielleicht ließen sich die Männer zum Abnehmen motivieren wenn sie wüsten, dass sie dann auch wieder mehr Spaß im Bett haben können?

Nicht nur den Bauch abspecken…sondern auch weniger Medikamente nehmen!

Die Ergebnisse wurden in einem zweiten Schritt noch verfeinert ausgewertet. Die Forscher bezogen alle bekannten Faktoren mit ein (vor allem die üblichen kardiovaskulären Risikofaktoren), die eine ED begünstigen. Doch auch wenn diese in der Berechnung berücksichtigt wurden, ergab sich  ein immer noch fast zweieinhalbfach erhöhtes ED-Risiko bei einer Polypharmazie mit zehn und mehr Medikamenten. Das Team um Londono folgert daraus, dass ED-Patienten nicht nur den Bauchspeck, sondern auch mal die Anzahl der Medikamente abspecken sollten. Das Absetzen bestimmter Mittel oder eine Umstellung der Medikamente könnte vielleicht schon einiges zur Potenzsteigerung beitragen.

Quelle: Londono D C et al. Population-based study of erectile dysfunction and polypharmacy. BJU 2011; published online 15.11.11. doi:10.1111/j.1464410X.2011.10761.x
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28. November 2011

Die Heilkraft des inneren Arztes

Imagination ist wichtiger als Wissen.
Unser Wissen ist begrenzt.
Die Imagination unfaßt die ganze Welt.
(Albert Einstein)

Sie interessieren Sich dafür welche Selbstheilkräfte unser Organismus besitzt? Dann sehen Sie diesen Film, der bei ARTE letzten Dienstag 22.November ausgestrahlt wurde.

Dieses Gras muss ungeahnte Kräfte aktiviert haben, um durch den Asphalt zu wachsen. Ich habe es am Samstag entdeckt, als ich Blätter zusammenfegte. Mir war klar, dass diese Kraft die gesamte Zeit schon im Gras enthalten war. So wie dieses Gras es geschafft hat, durch den Asphalt zu wachsen birgt auch der menschliche Organismus sehr große Kräfte in sich – für den der weiß wie diese zugänglich sind. Und zwar zu jeder Zeit.

Das Gehirn steuert Streß und Abwehr – aber auch Gesundung und Heilung. Dieses implizite Wissen trägt jeder in sich. Der innere Arzt steckt in Ihnen! Wie wecke ich diese Kräfte in meinem Inneren?

Wenn Sie sich dafür interessieren: Was kann ich selbst für mich tun? Wenn Sie etwas mehr als 50 Minuten Zeit haben, dann ist der Film genau richtig für Sie:

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Themen im Film:

  • Prof. Dr. Gerald Hüther: Das “Wissen” des Körpers um die Heilung
  • Ganzheitsmedizin versus Symptombehandlung
  • Patientendokumentation (Burn-out)
  • Abteilung Integrative Medizin der Klinik in Essen-Mitte (Ressourcenorientierter Ansatz der Mind-Body Medizin)
  • Kräfte wecken durch achtsamkeitsbasierten Ansatz
  • Meditation und Hirnforschung
  • Prof. Dr. Gerald Hüther: Grundbedürfnisse des Menschen (Selbstvertrauen, Vertrauen in andere und Vertrauen ins Große Ganze)
  • Patientendokumentation (Brustkrebs)
  • Placeboforschung (Schmerz und Immunmodulation)
  • Erwartungsmechanismen modulieren die Wirkung von Medikamenten (abhängig von der Beziehung Arzt-Patient)
  • Nocebo-Effekt
  • Kommunikationstraining für Medizinstudenten an der Uni Heidelberg
  • Heilung geschieht wenn Vertrauen zum Behandler da ist!
  • Kosten sparen im Gesundheitssystem durch das Nützen des inneren Arztes.
  • Patientendokumentation (Arzt mit Leukämie)
  • Die Medizin der Zukunft?

Mein Kommentar zum Film:

Der beschriebene Ansatz ist die Zukunft der Medizin.Ich freue mich, dass ich also mit meiner Praxis der Zeit voraus bin. Denn auch Hypnose ist eine Methode, die Mind und Body verknüpft betrachtet und behandelt, also ein ganzheitliches Verfahren. Es gibt mehr Methoden, die Körper und Geist verbinden können. Das macht auch die TCM (Traditionelle Chemische Medizin) und ganz viele andere ganzheitliche Verfahren. Die Aussage, dass der Ansatz nur in Essen-Mitte praktiziert wird ist nicht richtig!

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In dem folgenden Clip wird die im Film angedeutete Achtsamkeits-Meditation eingeführt.

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Genießen Sie die geführte Sitz-Meditation.

10.12.11 Leider ist der Film über die Heilkraft des inneren Arztes bei youtube derzeit nicht verfügbar und auch bei ARTE ist er nicht mehr zugänglich. Alternativ empfehle ich “Das Geheimnis der Heilung“. Der Film wurde  von Joachim Faulstich produziert und ist sehr empfehlenswert. Das Thema ist etwas anders als “Die Heilkraft des inneren Arztes. Falls dieses Video wieder irgendwo zugänglich ist, bitte ich sehr um eine kurze Nachricht. Vielen Dank!
12.12.11 Heute habe ich eine Quelle gefunden, bei der der Film wieder abrufbar ist. Genießen Sie ihn!

Haben Sie Erfahrungen mit dem Body-Mind Ansatz? Oder einen Buch-Tipp? Haben Sie Fragen dazu? Ich freue mich über Ihren Kommentar!

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10. April 2010

Deprimierende Neuigkeiten über Antidepressiva

Bei Newsweek online habe ich einen sehr kontroversen Artikel über den Effekt von Antiepressiva gefunden. Er ist in englischer Sprache, deshalb schreibe ich hier ein wenig über den Inhalt.

Studien legen nahe, dass die derzeit verwendeten Medikamente gegen Depression nicht viel wirksamer seien als Placebos. Tatsächlich könne es sogar sein, dass diese als Nocebo wirken.

Der Autor folgert böse, dass es sich bei den derzeit verschriebenen Medikamenten einfach nur um teure Bonbons handeln könnte. Daraus folgert er ein moralisches Dilemma, da die Wirksamkeit auf Glaube, Erwartung und Hoffnung beruhen könnte.

Es ist immer schwierig, aufgrund einer einzigen Studie eine Aussage auf die Wirkung der untersuchten Thematik zu treffen. Wenn jedoch dies stimmt, dann ist das ein Skandal. Dann wären vom selben Artz oder Therapeuten verordnete Kräuterbonbons genauso wirksam – und nicht so belastend.

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20. Dezember 2009

Was Du nicht willst, das man Dir tu…

Ein Arzt soll seinen Patienten nichts verordnen, was er in gleicher lage nicht auch sich und seinen Liebsten verschreiben würde…

… sagt Dr. Wolfgang Wodarg, Vorsitz des Europarates Gesundheitsschutz.

Was er sonst noch über die Schweinegrippe sagt, lesen Sie hier.

20. Dezember 2009

Neues von der Schweinegrippe

Grundsätzlich bin ich für ressourcenorientiertes Arbeiten. Keine schlechten Nachrichten. Jedoch halte ich die derzeitige Diskussion um die Schweinegrippe für so wichtig, dass ich gerne den folgenden offenen Brief hier veröffentlichen möchte.

Soll sich jeder selber entscheiden, was er davon hält. Ich bin entrüstet.

 

 

Betreff: Fw: Offener Brief des Internisten Dr. med. Jürgen Seefeldt / Paderborn, gegen die Ärztin Dr. Stöcker vom Paul-Ehrlich-Institut in Langen.

den 03.10.09 Offener Brief des Internisten Dr. med. Jürgen Seefeldt / Paderborn,
gegen die Ärztin Dr. Stöcker vom Paul-Ehrlich-Institut in Langen.Frau
Dr. Susanne Stöcker
Paul-Ehrlich-Institut
Paul-Ehrlich-Str. 51-59
63225 Langen

Sehr geehrte Frau Dr Stöcker,Sie wurden im Westfalen-Blatt Nr. 230 vom 03.10.09 mit den Worten zitiert, „die Schutzimpfung gegen die Neue Grippe ist unbedenklich…

Ich möchte Sie dringend ersuchen, diese infame Lüge zu unterlassen! Sie sind in dieser Aussage durch von mir unten genannte Medline-gelistete Aufsatz-Literatur inhaltlich damit einer Falschaussage überführt. Alle deutschen Schweinegrippe-Impfstoffe, einschl. Pandemrix enthalten Squalen

Squalen, ist ein sehr gefährliches Adjuvans, zu dem der Vizepräsident der Bundesärztekammer Dr. Montgomery sagt, er wolle niemanden Angst machen, aber das Adjuvans sei nicht ausreichend getestet. Squalen kann Autoimmunität induzieren. Autoimmunkrankheiten von Organen wie Herz, Lunge, Nieren enden auch heute letztendlich immer tödlich, sie sind unheilbar. Squalen steht wissenschaftlich in dringendem Verdacht, Mitursache oder sogar Ursache des „Golf-Kriegs-Syndrom zu sein. Squalen induziert anti-squalen-Antikörper und als Konsequenz einer Impfung mit einem Impfstoff der Squalen enthält, kann es zur Bildung von Anti-Squalen-Antikörpern kommen, die eng mit der Pathologie des Golf-Krieg-Syndroms assoziiert sind.

Carlson, B.C. et al.: The endogenous adjuvant squalene can induce a chronic T-cell mediated arthritis in rats, American Journal of Pathology 2000; 156: 2057- 2065 Asa, P.B. et al.: Antibodies to squalene in Gulf War syndrome, Exp. Mol. Pathol. 2000 Feb; 68(1): 55-64; Asa, P.B. et al.: Antibodies to squalene in recipients of anthrax vaccine, Exp.Mol. Pathol. 2002 Aug; 73 (1): 19-27 )

Zudem ist in diesem Zusammenhang mehr als beunruhigend, dass bei militärischem Personal, das am Golfkrieg teilnahm und zuvor für diese Teilnahme multiple Impfungen mit Squalen erhielt, die Inzidenz des Auftretens einer amyotrophen Lateralsklerose (ALS) signifikant erhöht war im Vergleich zu US-Militärpersonal, das nicht im Golfkrieg war.Horner, R.D. et al.: Occurence of amyotrophic lateral sklerosis among Gulf war veterans, Neurology 2003 Sep 23;61(6): 742-749

In allen deutschen Schweinegrippe-Impfstoffen ist Squalen enthalten, nicht aber in den amerikanischen Schweinegrippe-Impfstoffen, dort hat die FDA (Gesundheitsbehörde) eine kritische Haltung zu Squalen. Thiomersal = Thimerosal, ein extrem toxisches und krebserregendes Konservierungsmittel, das zu 49,6 % aus Quecksilber besteht, ist ebenfalls in allen deutschen Schweinegrippe-Impfstoffen enthalten. Quecksilber ist das giftigste nicht-radioaktive Element der Welt und schon in sehr geringen Mengen giftig.

Mutter, J. et al: Comments on the article the toxicology of mercury and its chemical compounds by Clarkson and Magos, Crit. Rev. Toxicol.2007 Jul; 37(6): 537-549 Dieses giftigste nichtradioaktive Element der Welt (es gibt kein giftigeres nichtradioaktives Element!) ist das zentrale Atom im Thiomersal-Molekül.

Thiomersal sollte eigentlich ab 2004 in Impfstoffen nicht mehr verwendet werden, ist aber leider in allen in Deutschland zur Injektion vorgesehenen Schweinegrippe-Impfstoffen enthalten. Der Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix enthält davon 5 Mikrogramm. Bei 2 Impfungen sind es schon 2 x 5 = 10 Mikrogramm Thiomersal.

Quecksilber ist in der MAK-Kommissionsliste als krebserregend Gruppe 3 b! eingestuft. Ca 50 Millionen Schweine-Grippe Einzelampullen in den USA, gedacht für Kinder aber auch für Erwachsene sind Thiomersal-frei oder haben nur Spuren von Thiomersal.

Quecksilber ist karzinogen, also krebserregend. Für karzinogene Stoffe gibt es keinen individuellen Schwellenwert und damit keine Unbedenklichkeits-dosis. Ein Schwellenwert in der Karzinogenese kann nicht aus experimentellen Bioassays auf den Menschen übertragen werden. Der Schwellenwert in der Induktion bösartiger Tumore existiert, wenn überhaupt, individuell verschieden und ist durch genetische und lebensstil-bedingte Suszeptabilitätsunterschiede determiniert. Jeder Mensch hat in der Induktion eines Karzinoms einen individuellen Schwellenwert und dieser kann in Betrachtung stochastischer Elemente im Prozess der Krebsentstehung als exakter Schwellenwert erst nach der Tumorinzidenz definiert werden und nicht vorhergesagt werden.

Lutz, W.K.: A true threshold dose in chemical carcinogenesis cannot be defined for a population, irrespective of the mode of action, Hum. Exp. Toxicol. 2000, 19 (10):566-8;discussion 571-2 Quecksilber ist hoch neurotoxisch, nephrotoxisch und hepatotoxisch und schädlich für alle menschlichen Gewebe. Quecksilber aus Thiomersal wird in Ethyl-Quecksilber metabolisiert und obwohl die HWZ von Ethyl-Quecksilber mit 7-10 Tagen relativ kurz ist, ist einmal ins Gehirn gelangtes Quecksilber praktisch nicht entfernbar, auch nicht mit DMSA.

Es ist unverantwortlich, Squalen und Quecksilberhaltige Grippe-Impfstoffe zu verwenden, zumal es technisch auch ohne Squalen und ohne Quecksilber geht. Dass es ohne Squalen geht, beweisen die Squalen-freien Impfstoffe gegen H1N1 in den USA. Auch ist Ihre Argumentation, durch Fischverzehr würde eine weit höhere Konzentration an Quecksilber aufgenommen, eine Unverschämtheit, denn erst durch die industrielle Produktion kommt Quecksilber in die Nahrungskette und damit auch in Fische. Quecksilber in jeder Form, anorganisch und organisch gebunden, wirkt karzinogen.

Es gibt für karzinogene Noxen (Gifte) keinen Schwellenwert und keinen Unbedenklichkeitswert. Lutz, W.K.: A true threshold dose in chemical carcinogenesis cannot be defined for a population, irrespective of the mode of action, Hum. Exp. Toxicol. 2000, 19 (10): 566-8; discussion 571-2

Da Menschen Quecksilber durch die Nahrungskette und u.a. auch durch Fische essen aufnehmen ist es im logischen Umkehrschluss erst recht wichtig, dass durch Impfstoffe nicht zusätzliches toxisches und karzinogenes Quecksilber zugeführt wird. Selbst ein einzelnes Quecksilber-Atom kann in Verkettung unglücklicher Umstände zur Induktion eines Tumorgens führen. Ich bin Lehrbuch-Autor eines Buches über Karzinogenese und darf Ihnen versichern, dass ich weiß, worüber ich schreibe. Ihr im Westfalen-Blatt abgedrucktes Fisch-Argument ist in Wahrheit sogar ein zusätzliches Argument gegen Quecksilber in Impfstoffen!  Sie sollten also im Interesse der Bevölkerung derartige Falschaussagen in Zukunft unterlassen und lieber Ihre Kraft und Energie darauf verwenden, Squalen- und Quecksilberfreie Schweinegrippe-Impfstoffe herzustellen. Das dies technisch möglich ist, beweisen die USA, wo in Einzelampullen kein Thiomersal und damit kein Quecksilber enthalten ist. Auch Squalen ist in den ganzen USA nicht in Schweinegrippe-Impfstoffen enthalten!

Hochachtungsvoll
Dr. med. Jürgen Seefeldt
Winfriedstr.7
Facharzt für Innere Medizin in Paderborn

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20. Dezember 2009

Hypnose in der Zahnmedizin

Du sollst die Hand, die Dich behandelt nicht beißen.
(frei nach einem deutschen Sprichwort)

Viele Menschen haben Angst vor dem Zahnarzt. Das Hauptsymtom der Angst ist die Vermeidung. Was dann konkret dabei herauskommt ist, dass ein Mensch, der von Zahnarztangst geplagt wird, gar nicht mehr zum Zahnarzt geht. Wie das Resultat im Mund dann aussieht können Sie sich sicher denken?

Spezialisiert auf Menschen mit Zahnarztangst.

Wer sich für die Anwendung von Hypnose in der Zahnmedizin interessiert, dem empfehle ich dieses Video (1:56 min). Mich hat schon in der Ausbildung fasziniert, wenn Albrecht Schmierer davon erzählte. Vor allem die Tatsache, dass er sagte, wenn er ohne medikamentöse Anästhesie arbeitet – sondern die Anästhesie durch eine Trance induziert  - dass der Körper dann sehr gut auf die Suggestionen in der Trance anspricht. “Die Blutung bitte stoppen, Ihr Körper hat mit der Heilung schon begonnen.” Das funktioniere so gut, dass jemand nach einem komplizierten Eingriff wieder bei der Arbeit einsatzfähig ist. So sitzen Fußballer morgens noch auf seinem Stuhl und rennen später wieder auf dem Fußballplatz. Im folgenden Video können Sie sehen wie er eine Zahnextraktion durchführt, die gar nicht so einfach verlief. Leider befragt er den Patienten danach nicht – aber ich habe kein Indiz bei ihm beobachtet, das darauf hindeutet, dass er Schmerz verspürte.

Der Stuttgarter Zahnarzt Dr. Albrecht Schmierer führt dabei unter Trance eine Zahnextraktion durch. Er hat auch sehr wertvolle Bücher geschrieben zum Thema Zahnarztangst oder auch eine CD, die auf eine Behandlung ohne Narkose vorbereitet.

Noch mehr Information?

Auf seiner Homepage erhalten Sie nähere Informationen zum einen wenn Sie sich als Patient für eine Behandlung interessieren. Er ist auch Präsident der DGZH (Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose) und Sie finden eine Liste von den Zahnärzten, die in Hypnose ausgebildet sind und auch Informationen über die Ausbildung selber.

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