Archiv für ‘Ernährung’

30. April 2012

Histaminintoleranz – die Symptome werden oft auf die Psyche geschoben!

Es kann die Ursache für vielfältige Symptome und Beschwerden sein: Eine Überempfindlichkeit oder Überlastung mit dem Stoff Histamin. Auf den ersten Blick scheinen diese nichts miteinander zu tun zu haben. Aus dem “Muster” kann jemand, der Erfahrung hat jedoch oft schon eine Verdachtsdiagnose der Histamin-Intoleranz stellen.

Leider oft jahrelang nicht oder falsch diagnostiziert.

Erst seit Mitte der 90er Jahre ist das Krankheitsbild der Histamin-Intoleranz in der Medizin in seiner Bedeutung bekannt. Leider ist das Wissen darüber heute immer noch bei viel zu wenigen Ärzten angekommen. Das führt immer noch viel zu häufig dazu, dass die damit zusammenhängenden Beschwerden als psychosomatisch eingestuft und deswegen nicht richtig behandelt werden können. Das reicht von jahrelang unerkannt gebliebenen allergischen Reaktionen und immer tiefgreifender Histamin-Reaktion bis hin zur fälschlichen Behandlung mit Psychopharmaka. Manche Patienten können ein Lied davon singen. Auch daran, dass die HI bisher noch keinen Einzug in das medizinische Diagnostik- und Klassifikationssystem (ICD10) gefunden hat ist zu erkennen, dass die Unverträglichkeitsreaktion bisher stiefmütterlich behandelt wird. Klassifiziert wird unter “T78.1, Sonstige Nahrungsmittelunverträglichkeit, anderenorts nicht klassifiziert”.

Histamin ist ein biogenes Amin, ein Abbaustoff aus Eiweiß in der Nahrung. Es wird zum einen über die Nahrung aufgenommen, aber auch vom eigenen Körper produziert. Histamin ist an vielen Körpervorgängen regelnd beteiligt. Verschiedene Körperzellen speichern es und geben es frei, wenn sie dazu gereizt werden. Anlässe, gespeichertes Histamin freizusetzen gibt es viele. Hier nur einige:

  • Reaktion auf eine Kontaktallergie (z.B. Tierhaare oder Pollen)
  • Unverträglichkeitsreaktionen auf Nahrungsmittel
  • Nesselsucht als Reaktion auf Anstrengung, Kälte, Hitze
  • Reaktion auf Medikamente (z. B. Schmerzmittel, Schleimlöser, Rheumamedikamente, Herz- und Asthmamittel, Kontrastmittel)

Im Darm ist normalerweise ein Enzym dafür verantwortlich, dass eine übermäßige Aufnahme von Histamin in den Körper verhindert wird. Diaminooxidase (DAO) wird in der Darmschleimhaut bereitgestellt und baut das Histamin direkt im Dünndarm ab. Die Bildung des Enzyms kann von verschiedenen Faktoren behindert werden:

  • Die Darmschleimhaut kann geschädigt sein
  • Medikamente können die Synthese verhindern
  • genetische Ursachen (vererbte Form der Histaminabbauschwäche)

Der Körper bildet Histamin auch selber und zwar genau dann, wenn der Körper sich mit Stoffen auseinandersetzen muss, die er nicht verträgt. Das Beschwerdebild bei einer Histamin-Intoleranz (HI) kann vielfältig sein:

  • Migräne
  • laufende Nase, Asthma
  • Herzrhythmusstörungen, niedriger Blutdruck, Schwindel
  • Ödeme (Schwellungen der Finger und Augenlider)
  • Nesselsucht, Hautausschläge, Hautjucken
  • Magen-Darm-Beschwerden, Durchfälle
  • schmerzhafte Periodenblutung (Dysmenorrhoe)
  • Überaktivität, Unruhe
  • Konzentrationsstörungen und Depressivität
  • und viele weitere Symptome

Die Beschwerden können von Mensch zu Mensch anders auftreten. Ebenso können die Beschwerden sich bei einem Betroffenen über die Zeit hinweg verändern.

Wie findet nun die Diagnose statt?

Hier werden unterschiedliche Vorgehensweisen empfohlen. Zum einen kann die HI durch eine Ausschluss-Diät bestimmt werden. Zu Beginn werden nur Kartoffeln und Reis gegessen. Nach einigen Tagen kann bei Beschwerdefreiheit immer wieder ein Lebensmittel nach dem anderen dazu genommen werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Konzentration des Enzyms DAO im Blut zu bestimmen. Auch eine energetische Testung (Kinesiologie, Bioressonanz) kann sehr gute Auskunft geben. Außerdem sollte ganz dringend nach Ursachen gesucht werden, die zum Nachlassen der DAO-Bildung im Darm führen. Ausführliche Informationen darüber finden Sie auf der Homepage der SIGHI (Schweizerische Interessengemeinschaft Histamin-Intoleranz.

Behandlung der Unverträglichkeits-Reaktion

Wie wird nun die HI behandelt? Zum einen sollen histaminhaltige Nahrungsmittel und solche, die gespeichertes Histamin im Körper freisetzen, gemieden werden. Zum anderen gibt es histaminblockierende Medikamente (sogenannte Antihistaminika oder Antiallergika). Beides sind Maßnahmen, um kurzfristig die Reaktion zu unterbinden. Als langfristige Therapie ist es wichtig, die zugrundeliegende Störung im Darm zu behandeln. Hierzu ist es wichtig, dass Sie einen entsprechenden Arzt oder Heilpraktiker finden, der Sie darin unterstützt.

Welche Nahrungsmittel sollen gemieden werden?

Grundsätzlich gilt: je länger ein Lebensmittel gekocht, gegart, warm gehalten oder auch aufgewärmt wird, desto höher steigt der Histamin-Gehalt! Deshalb ist auch der Histamin-Gehalt von industriell bearbeiteten Lebensmitteln, lange gereiften oder lange gelagerten Lebensmitteln sehr hoch.

  • lange gereifeter Käse (Camambert, Emmentaler, Schimmerkäse, Parmesan)
  • geräuchertes, getrocknetes, mariniertes Fleisch (Salami, Selchfleisch, Fleischkonserven)
  • Früchte: Ananas, Orange, Kiwi, Erdbeere, überreife Bananen, Papaya, Zitrusfrüchte
  • Gemüse: Karotte, Sauerkraut, Spinat, Tomaten, Sojaprodukte
  • Alkohol: Rotwein, Bier, Liköre (weil sie lange gereift sind), darüber hinaus behindert Alkohol generell den Abbau von Histamin
  • Nüsse, Schokolade, Kakao, Nougat, Kaffee, Schwarztee, Grüntee, Roibosh-Tee
  • Hefe-haltige Nahrungsmittel, Sauerteige, Backferment
  • Medikamente (ASS, Aspirin, verschiedene Herzmittel, Kontrastmittel)
  • Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln, Glutamat, Hefeextrakt

Die Histaminintoleranz stellt die Betroffenen zu Beginn oft vor gewisse Probleme in der Umstellung mit der Nahrung. Jedoch haben sie in den meisten Fällen kein lebenslanges Problem. Zumindest dann wenn erschwerende Faktoren wie Störungen des Darmes konsequent erkannt und behandelt werden.

Welche Nahrungsmittel sind dann noch geeignet?

  • Gemüse: Kartoffeln, Blattsalat, Blumenkohl, Brokkoli, Chicoree, Feldsalat, Gurken, Knoblauch, Kürbis, Mangold, Radieschen, Rhabarber, Spargel, Zucchini, Zwiebel
  • Obst: Äpfel, Nektarinen, Pfirsiche, Pflaumen, Kirschen, Melonen, unreife Bananen, Stachelbeeren, Blaubeeren
  • Beilagen: Reis, Nudeln, Kartoffeln
  • Getreideprodukte, Eigelb, Milch, Buttermilch, Joghurt, Quark, Sahne, Frischkäse, Butter, sehr junge Käsesorten

Wenn Sie vor einer medizinischen Behandlung stehen (Zahnarzt, Operation, Untersuchung mit Kontrastmitteln) sollten Sie Ihren Untersucher bzw. Behandler von Ihrer Histamin-Intoleranz unterrichten.

Und wie ernähre ich mich dann?

Viele stehen erstmal vor einem schier unlösbaren Problem. “Wenn ich nicht mehr essen darf was ich gewohnt war – was esse ich dann? Und wie soll ich bitte damit noch etwas kochen?” Zum Glück können Betroffene auf sehr viel Erfahrung von anderen Betroffenen zurückgreifen. Zum einen ist als Informationsquelle sehr nützlich die Seite der Schweizerischen Interessengesellschaft Histamin-Intoleranz (SIGHI), die wirklich sehr gut aufbereitet und sehr gehaltvoll ist. Zum anderen gibt es die Homepage mitohnekochen.com Dort gibt es jede Menge Rezepte für Betroffene von Intoleranzen – und zwar die gesamte Bandbreite, von der Histamin-Intoleranz über Gluten- bis hin zu Lactose-Intoleranz ist für jeden was dabei.  Der Clou an der Seite ist, dass die Rezepte über die Zutaten gefiltert werden können, die  nicht vertragen werden. Nützlich ist das vor allem, weil jeder ein etwas anderes Spektrum hat an Nahrungsmitteln, die er genau verträgt und die zu einer gewissen Schwelle von Histamin führen können. Die vielbeschriebene Rotationsdiät wird auf der Website von kochen.ohne.de beschrieben. Ein Rezept-Portal für Lebensmittel-Intoleranzen aller Arten. kochen-ohne.de - Rezept-Portal
Hier können sogar eigene Rezepte eingegeben werden. Und schließlich möchte ich nochmal auf meine Lieblings-Suppenküche aufmerksam machen: suups in Reutlingen. Hier gibt es Suppen, die glutenfrei oder lactosefrei sind und das Beste ist: Sie können die Suppen auch bestellen und hier gibt es noch einen kleinen Rabatt… Eine tolle Platform, auf der Sie sich auch über verschiedene Intoleranzen austauschen können ist NMI. Schließlich habe ich noch ganz pragmatische Ratschläge gefunden, die mitten aus dem Leben gegriffen sind: bei der Dinkelhexe!
mitohnekochen.com - Lust am Essen trotz Nahrungsunverträglichkeit!

Und was hat das nun alles mit der Psyche zu tun?

Nicht wenige der Betroffenen wurden vom Arzt bereits untersucht – ohne Ergebnis. Der naheliegende Schluß lautet dann ganz oft: das ist psychosomatisch. Einige haben deswegen bereits eine wahre Odyssee hinter sich – ohne Erfolg. Erst die Diagnose der HI bringt Klarheit und Erleichterung. Jedoch ist meine Erfahrung auch, dass die Histamin-Ausschüttung durchaus durch psychische Faktoren beeinflusst wird. So kann beispielsweise die Reaktion auf Kälte, die bei einem bestimmten Ereignis in der Vergangenheit gelernt wurde und in der Gegenwart immer wieder Quaddeln auf der Haut hervorbringen sobald es an die Kälte geht, sehr gut behandelt werden. Es erfolgt quasi eine Gegenkonditionierung der vom Organismus gelernten Verknüpfung von Kälte und automatischer Histamin-Ausschüttung. Bei richtiger Behandlung kann aus meiner Erfahrung auch das Einbeziehen der Psyche durchaus Erleichterung bringen!

Hilfreiche Produkte bei Amazon:

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19. Dezember 2011

Manitus grüne Krieger – Ausflug in die Welt der Heilpflanzen

„Wenn wir die Natur auf das reduzieren,
was wir verstanden haben,
sind wir nicht überlebensfähig.“
(Hans-Peter Dürr)

Bild: G. Kerschbaumer (c)

Wer ihn kennt hat ihn so in seinen inneren Bildern abgespeichert: Mitten im Wald bei seinen geliebten Pflanzen, als wäre er eines Tages aus diesem Lehm gekrochen, als sei dieser Boden seine Mutter. Und so behandelt Wolf-Dieter Storl das Naturreich auch – ebenso wie alles das darauf wächst.

Bilder haben ihren ganz eigenen Zauber

Schon öfter habe ich hier darüber geschrieben, welche Wirkung Bilder haben können. Das worauf wir unser Aufmerksamkeit richten wird von unserem Gehirn wahrgenommen und unser gesamter Organismus reagiert darauf. Bisher erlebtes wird damit in Verbindung gesetzt, womöglich werden sogar Körper-Reaktionen dadurch in Gang gesetzt.

“Wolf-Dieter Storl zaubert schöne Bilder in unsere Seele und läßt sie tief in uns verwurzeln.” Während des Sommers war er wieder in seiner alten Wahl-Heimat USA. Wolf-Dieter Storl besuchte das grüne Volk, die grünen Krieger Manitus und hat einen Film darüber gedreht.

Ein Road-Movie der besonderen Art

Der Mann, der nicht nur einen grünen Daumen hat nimmt Sie mit auf eine Reise. Die Filmmusik ist vielversprechend und klingt sehr professionell. Die Einladung zum Montana Herbal Gathering nahm der Ethnobotaniker zum Anlass, um ein Road-Movie der besonderen Art zu drehen. Im Film stellt Storl nicht nur die Pflanzen aus den Gebieten der USA mit atemberaubender Schönheit vor. Nein, er besucht auch Kräuterkundige, Medizinmänner und

Bild: Ingo Storl (c)

Pflanzenspezialisten und fragt sie nach ihrer jeweiligen Botschaft.

Ausflug zu den heilenden Pflanzen Nordamerikas

“Wenn man sich Zeit nimmt sie zu erleben erkennt der Mensch, dass Pflanzen wunderbare Wesen sind.” An diesem und an anderen Zitaten ist sichtbar, dass hier ein Lehrer ist, der sein Fach liebt. Und was sagt uns die Hirnforschung? “Lerne nur von dem, der sein Fach liebt.” Denn eine bloße Wiederholung von Inhalten können Sie sich sparen – es muss Begeisterung mit dabei sein. Und hier ist wahrlich einer, der begeistert ist von der Natur und ihrer Pflanzenwelt. Diese Grundhaltung kommt im Film ganz deutlich rüber. Wenn Sie sich also für die Pflanzenwelt interessieren könnte hier ein Lehrer für Sie sein.

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Neben diesem Trailer wurden unterwegs auch immer wieder kleine Grüße von den einzelnen Etappen aufgezeichnet. Diese finden Sie auf der Homepage www.manitus-gruene-krieger.de – hier gibt es noch mehr Grüße von unterwegs, atemberaubende Bilder und Film-Beiträge. Den Film von dieser Reise kann ich nur empfehlen!

Die DVD bei Amazon ansehen oder kaufen:

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Bilder: G. Kerschbaumer (c) Ingo Storl (c)
danke für die Genehmigung zu veröffentlichen!

28. August 2010

Nahrungsergänzungen

An alle Mitmenschen, die daran interessiert sind, daß auch weiterhin hochwertige Nahrungsergänzungen frei verkäuflich sind!

Unbemerkt von der Öffentlichkeit und im Schutze der parlamentarischen Sommerpause hat das  Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz einen Änderungsentwurf – 2. Gesetz zur Änderung des LFBG – auf den Weg gebracht. Dieser Änderungsentwurf stuft zukünftig nährstoffangereicherte Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Energy Drinks und  diätetische Lebensmittel nicht mehr als Lebensmittel ein. Dieser Änderungsentwurf ist weder logisch noch nachvollziehbar, da Nährstoffe per Definition Bestandteil von Lebensmitteln sind.

In USA hat die Pharmalobby ähnliches versucht und ist am Protest der Bevölkerung gescheitert. Ich bin gespannt, wie Deutsche Verbraucher auf die neue gesetzliche Regelung reagieren. Ziehen wir die Schlafmütze noch ein wenig tiefer in’s Gesicht und lassen uns alles gefallen – oder wir, das Volk sagen der Lobby und unseren Politikern was Volkes Wille ist.

 Sie können nur noch im August Ihrem Protest Ausdruck verleihen, deshalb warten Sie nicht länger und tun Sie etwas bevor die Frist abläuft: http://aktuelles-lfbg.efn-ev.de

Wenden Sie sich jetzt und hier direkt (mit einem vorformulierten) Protestschreiben an das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:   http://umfragen-efn.mrtwix.de/

Ich persönlich möchte solche Produkte nicht in der Apotheke kaufen, sondern bei einem Berater, der dafür extra ausgebildet und somit sehr gut informiert ist.

15. Juni 2010

Unterstützung zum Abnehmen?

Sie möchten gerne Gewicht reduzieren – schaffen es alleine nicht? Es gibt entweder die Möglichkeit, sich Begleitung zu holen in Form von Beratung oder Therapie. Eine andere Möglichkeit bietet die Internet-Platform “meiga“.

Unter dem Slogan gemeinsam.einfach.abnehmen. besteht dort die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen, Erfahrungen auszutauschen und Erfolgsgeschichten anzusehen. Sie können im Forum diskutieren, an gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen, oder einfach Rezepte nachkochen. Das Motto “Gemeinsam geht es einfacher” gefällt mir sehr gut und ich empfehle diese Platform.

14. Juni 2010

Nahrung ist Medizin?

Jörg KrebberSich wohl fühlen und gesund sein – wer will das nicht? Schon seit tausenden von Jahren lehrt die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) wie Menschen sich über die Ernährung gesund halten können. Unter dem Titel “Nahrung ist Medizin, das Jörg Krebber Prinzip” hält der Ernährungsexperte einen Vortrag.

Donnerstag, 8. Juli 2010
19 – 21 Uhr
Cafe Nepomuk, Grüner Salon, Unter den Linden 23, Reutlingen

Bei dem Konzept, das der Urheber NCP – Neurologisches Cellulares Programmieren – den genetischen Code der Nahrung nennt, verbindet Jörg Krebber Erkenntnisse der alten tibetischen Medizin, des indischen Ayurveda sowie der in japanischen Zenklöstern tradierten Ernährungslehren mit der modernen westlichen Ernährungslehre. Es geht darum, worauf man bei der Zusammenstellung und Zubereitung von Lebensmitteln achten sollte, um den Säure-Basen-Haushalt des Körpers in Balance zu bringen. Erläutert wird das Yin und Yang der Lebensmittel und der unmittelbare Zusammenhang mit Beschwerden wie z. B. Stoffwechselerkrankungen, Müdigkeit, Frieren, Asthma, Gicht, Rheuma, Diabetes, Magen- und Darmproblemen…

Nahrung ist MedizinFolgende Themen werden Sie beim Vortrag kennenlernen:

  • pH-Wert des Blutes
  • ausgeglichenes Säure-Basen-Verhältnis
  • Natrium-Kalium-Gleichgewicht im Organismus
  • Rolle und Wirkungsweise der Proteine und Aminosäuren
  • Enzyme und Hormone als der IQ des Stoffwechsels
  • NCP (Neurologisch Cellulare Programmierung)
  • Nahrung als Medizin

Das Angenehme bei seinem Konzept liegt darin, dass jeder seine Ernährungsweise beibehalten kann. Sein Geheimnis liegt im Ausgleich. Sie erhalten das Wissen, wie Sie Ihre Ernährung über Nahrungsmittel so ergänzen, dass Sie sich wohlfühlen und gesund erhalten.

Weitere Informationen über den Referenten auf seiner Homepage

26. März 2010

Gentech-Lebensmittel: Zuerst die Fakten!

Die Europäische Kommission hat soeben den Anbau gentechnisch manipulierter Lebensmittel zugelassen und damit die Bedenken der Bevölkerung ignoriert. Ich habe eine Petition für unabhängige Forschung und ein Moratorium gegen die Verbreitung von genmanipulierten Pflanzen und Lebensmitteln unterzeichnet. Ab 1 Million Unterschriften können wir eine offizielle Eingabe bei der Europäischen Kommission machen — bitte unterzeichnen Sie unten und helfen Sie uns, auf eine Million zu kommen::

http://www.avaaz.org/de/eu_health_and_biodiversity/98.php?CLICK_TF_TRACK Thanks!

——

Liebe Freunde,

Zum ersten Mal seit 12 Jahren hat die Europäische Kommission soeben den Anbau gentechnisch manipulierter Lebensmittel zugelassen!

Indem sie der Gentechnik-Lobby nachgegeben hat, ignoriert die Kommission die Meinung von 60% der Europäer, die zuerst sichergehen möchten, dass der Anbau genmanipulierter Nahrungsmittel keine Bedrohung für unsere Gesundheit und die Umwelt darstellt.

Durch eine neue Initiative der EU ist es gesetzlich möglich geworden, dass offizielle Eingaben direkt an die Europäische Kommission gerichtet werden können, wenn sich eine Million EU-Bürger beteiligen.

Lasst uns 1 Million Unterschriften sammeln, damit die Einführung genmanipulierter Nahrungsmittel so lange gestoppt wird, bis aussagekräftige Forschungsergebnisse vorliegen; sie werden dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Barroso, übergeben. Bitte unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie diese E-Mail an Ihre Freunde und Familien weiter:

http://www.avaaz.org/de/eu_health_and_biodiversity/98.php?CLICK_TF_TRACK

Verbraucher-, Gesundheits-, Umwelt- und Bauernverbände protestieren seit langem gegen die wenigen internationalen Gentechnik-Konzerne, die einen so massiven Einfluss auf die europäische Landwirtschaft ausüben. Mit dem Anbau von genmanipulierten Nutzpflanzen sind zahlreiche Bedenken verbunden: Verunreinigung angrenzender Ackerflächen, enorme Belastung der Umwelt durch den exzessiven Einsatz zusätzlicher Pestizide; die Zerstörung der Artenvielfalt und der regionalen Landwirtschaft und nicht zuletzt die Auswirkungen von “Genfood” auf die Gesundheit der Bevölkerung.

Während sich einige EU Mitgliedstaaten deutlich gegen die Entscheidung ausgesprochen haben, unterstützt die Bundesregierung den Anbau der “BASF-Kartoffel” Amflora und stellt somit den Profit deutscher CEOs vor das Interesse der deutschen Bürgerinnen und Bürger.

Noch immer gibt es keinen Konsens darüber, was die Langzeitfolgen von genmanipulierten Organismen betrifft. Die Forschungsinstitute und Kontrollbehörden werden von der Gentech-Industrie finanziert, die in erster Linie ihren Profit im Auge hat – nicht das öffentliche Wohl. Deshalb fordern die europäischen Bürger weitere unabhängige Untersuchungen, Test und Vorsichtsmaßnahmen, bevor eine genmanipulierte Pflanze in unserem Land zugelassen wird.

Die neu eingerichtete “Europäische Bürgerinitiative” gibt einer Million EU-Bürger die Gelegenheit, politische Vorschläge an die Europäische Kommission zu richten, und bietet somit eine einzigartige Chance, den Einfluss der Lobbyisten einzuschränken.

Lassen Sie uns zusammen 1 Million Unterschriften sammeln, um die Einführung von genmanipulierten Pflanzen und Produkten auf den Europäischen Markt zu stoppen. Wir fordern die Gründung von unabhängigen Wissenschaftseinrichtungen, die die Auswirkung von Genmanipulation untersuchen und wirksame Kontrollmechanismen etablieren. Unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie diese E-Mail bitte an alle weiter, die Sie kennen:

http://www.avaaz.org/de/eu_health_and_biodiversity/98.php?CLICK_TF_TRACK

Voller Entschlossenheit,

Alice, Benjamin, Ricken, Luis, Graziela und das gesamte Avaaz-Team.

Weitere Informationen:

Letzte Eurobarometer-Umfrage 2008 ‘Einstellung der europäischen Bürger zur Umwelt’ , Seite 66:
http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_295_de.pdf

Monsanto Klage gegen MON810-Verbot auf Eis:
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=2327907

Die Welt, EU-Kommission genehmigt umstrittene Gen-Kartoffel:
http://www.welt.de/news/article6623237/EU-Kommission-genehmigt-umstrittene-Gen-Kartoffel.html

Handelsblatt, BASF will Zulassung für weitere Gen-Kartoffeln
http://www.handelsblatt.com/newsticker/unternehmen/absatz-basf-will-zulassung-fuer-weitere-gen-kartoffeln;2540535

Zeit, Die EU erlaubt den Anbau der Kartoffel “Amflora”:
http://www.zeit.de/wissen/2010-03/basf-amflora-anbau

Mängel bei Risikobewertung der EU Behörde für Lebensmittelsicherheit (pdf):
http://testbiotech.org/sites/default/files/risk-reloaded_deutsch%2029.11.09.pdf

17. Januar 2010

Ernährung und Darm

Einen guten Artikel über Darmerkrankungen  und Stressproteine habe ich bei Focus online gefunden. Leider wird nicht erklärt, was Stressproteine sind. In den 80er Jahren waren sie unter dem Namen “heat shock proteins” sehr stark beforscht. Sie entstehen, wenn Proteine höher erhitzt werden als 47° C. Da die Körperthemperatur nicht höher werden kann, sollten diese ja aus der Nahrung kommen, oder?

31. Dezember 2009

Unkraut nicht wegwerfen, sondern essen!

Immer mehr Menschen interessieren sich für die Wirkung von Wildkräutern. Als Unkraut verkannt werden diese oft im Garten bekämpft. Dabei sind die Wildkräuter die Inhaltsstoffe betreffend oft unschlagbar – die Brennessel hat zum Beispiel 335 mg Vitamin C, Feldsalat dagegen nur 35 mg (in jeweils 100 g essbarem Anteil)

Zwei gute Filmbeiträge gibt es hier

Powerpoint-Präsentation zum Vortrag über Wildkräuter

Wer die Kräuter nicht selber sammeln möchte, wird während der Saison bei der Wilden 7 fündig.

In dem Buch “Eßbare Wildpflanzen” wurden 200 verschiedene Arten zusammengefaßt – zum erkennen, bestimmen und verwenden.

Und Rezepte mit Wildkräutern gibt es hier.

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28. Dezember 2009

Ernährung naturbelassen – Achtung Glutamat

Immer mehr Menschen genießen die Vorzüge von naturbelassener Nahrung. Bei einem Stoff scheiden sich die Geister – die einen sagen es sei unbedenklich – die anderen behaupten, es sei besonders schädlich. Ein Zusatzstoff, der in vielen Fertigprodukten enthalten ist: Glutamat. Dabei handelt es sich um einen künstlich hergestellten Geschmacksverstärker. Er fördert beim Menschen die Insulinausschüttung, was zu Heißhunger und Eß-Atacken führen kann. Zusätzlich fördert es noch die Tendenz zu Übergewicht weil es die Cortison-Ausschüttung (Streß-Hormon) fördert.  Es konnte gezeigt werden, dass Hauterkrankungen wie Neurodermitis durch das Weglassen von Produkten mit Glutamat um ein vielfaches gebessert werden.  Migräniker klagen darüber, dass der Zusatzstoff einen Anfall auslösen kann und es gibt Berichte, nach denen sogar ein epileptischer Anfall getriggert werden konnte. Gründe genug, darauf zu achten, die Substanz zu meiden. Jedoch gar nicht so einfach, denn: Glutamat ist als Inhaltsstoff oft auch als “Hefe” oder “Hefeextrakt” (oder unter E620-E625) deklariert und nicht immer auf den ersten Blick erkenntlich.

Zusammenstellung von Informationen, die vom Verzehr des Glutamats abraten hier. Die Informationen, die über Glutamat gesammelt wurden sind einzigartig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sagt folgendes.

Wissenschaftlich ist es nach wie vor unklar, ob es sich um eine simple Allergie handelt oder ob die Stubstanz an sich schädlich ist. Manche haben Beschwerden, manche nicht. Für alle, die für sich die Erfahrung gemacht haben, dass es ihnen schadet oder sie einfach darauf verzichten möchten – jedoch nicht auf die Vorzüge der schnellen Küche verzichten können oder möchten hier ein paar Tipps von Produkten, die ohne Glutamat auskommen:

Suups24: Die Suppenmanukaktur aus Reutlingen versendet jetzt auch. Garantiert ohne jegliche Zusatzstoffe. Die Rezepte können auch nachgekocht werden.

Seitenbacher: Hier gibt es Suppen-Würze, die ohne Glutamat hergestellt wurde neben anderen wunderbaren naturbelassenen Nahrungsmitteln.

Fitmacher aus der Natur: Gottfried Strehler vertreibt Nahrungsmittel, die uns ermöglichen unserm Körper Mineralstoffe auf natürlichem Wege zuzuführen. Schon mal was von der “Tigernuss” gehört? Wie sie ungeerntet aussieht sehen Sie im folgenden Video

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20. Dezember 2009

Kalorienrestriktion erhöht Denkvermögen

Wer sich kalorienarm ernährt, erhöht seine Chancen auf den Erhalt seiner geistigen Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter.

Wer weniger isst, bleibt länger geistig fit. So lautet das Fazit einer Studie an der neurologischen Universitätsklinik Münster. Verglichen worden war der Effekt von drei Ernährungsvarianten: Die Teilnehmer der ersten Gruppe erhielten eine kalorienreduzierte Diät, eine zweite Gruppe konsumierte Lebensmittel mit hohem Anteil ungesättigter Fettsäuren und die Probanden der Kontrollgruppe behielten ihre Essensgewohnheiten unverändert bei. 54 gesunden Probanden im Alter zwischen 50 und 80 Jahren nahmen an der Studie teil.

Nach drei Monaten schnitten die Kaloriensparer beim verbalen Lern- und Merkfähigkeitstest signifikant (p<0,001) besser ab als Teilnehmer des “Fettkollektivs” oder der Kontrollgruppe. Die diätassozierte Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit korrelierte mit einer Abnahme von Entzündungsmarkern im Blut (high sensitiv C-reaktives Protein, Interleukin 6) sowie einer Absenkung der Glukose- und Insulinspiegel.

Die Autoren vermuten, dass die Kalorienrestriktion via Hemmung von Entzündungsprozessen und Erhöhung der Insulinsensitivität die Signalübertragung und Synapsenplastizität im Gehirn verbessert und sich so neuroprotektiv und lernfördernd auswirkt.

Originalquelle: 82. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), 23. bis 26. September 2008 in Nürnberg

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