Archiv für ‘Freizeit’

30. April 2012

Histaminintoleranz – die Symptome werden oft auf die Psyche geschoben!

Es kann die Ursache für vielfältige Symptome und Beschwerden sein: Eine Überempfindlichkeit oder Überlastung mit dem Stoff Histamin. Auf den ersten Blick scheinen diese nichts miteinander zu tun zu haben. Aus dem “Muster” kann jemand, der Erfahrung hat jedoch oft schon eine Verdachtsdiagnose der Histamin-Intoleranz stellen.

Leider oft jahrelang nicht oder falsch diagnostiziert.

Erst seit Mitte der 90er Jahre ist das Krankheitsbild der Histamin-Intoleranz in der Medizin in seiner Bedeutung bekannt. Leider ist das Wissen darüber heute immer noch bei viel zu wenigen Ärzten angekommen. Das führt immer noch viel zu häufig dazu, dass die damit zusammenhängenden Beschwerden als psychosomatisch eingestuft und deswegen nicht richtig behandelt werden können. Das reicht von jahrelang unerkannt gebliebenen allergischen Reaktionen und immer tiefgreifender Histamin-Reaktion bis hin zur fälschlichen Behandlung mit Psychopharmaka. Manche Patienten können ein Lied davon singen. Auch daran, dass die HI bisher noch keinen Einzug in das medizinische Diagnostik- und Klassifikationssystem (ICD10) gefunden hat ist zu erkennen, dass die Unverträglichkeitsreaktion bisher stiefmütterlich behandelt wird. Klassifiziert wird unter “T78.1, Sonstige Nahrungsmittelunverträglichkeit, anderenorts nicht klassifiziert”.

Histamin ist ein biogenes Amin, ein Abbaustoff aus Eiweiß in der Nahrung. Es wird zum einen über die Nahrung aufgenommen, aber auch vom eigenen Körper produziert. Histamin ist an vielen Körpervorgängen regelnd beteiligt. Verschiedene Körperzellen speichern es und geben es frei, wenn sie dazu gereizt werden. Anlässe, gespeichertes Histamin freizusetzen gibt es viele. Hier nur einige:

  • Reaktion auf eine Kontaktallergie (z.B. Tierhaare oder Pollen)
  • Unverträglichkeitsreaktionen auf Nahrungsmittel
  • Nesselsucht als Reaktion auf Anstrengung, Kälte, Hitze
  • Reaktion auf Medikamente (z. B. Schmerzmittel, Schleimlöser, Rheumamedikamente, Herz- und Asthmamittel, Kontrastmittel)

Im Darm ist normalerweise ein Enzym dafür verantwortlich, dass eine übermäßige Aufnahme von Histamin in den Körper verhindert wird. Diaminooxidase (DAO) wird in der Darmschleimhaut bereitgestellt und baut das Histamin direkt im Dünndarm ab. Die Bildung des Enzyms kann von verschiedenen Faktoren behindert werden:

  • Die Darmschleimhaut kann geschädigt sein
  • Medikamente können die Synthese verhindern
  • genetische Ursachen (vererbte Form der Histaminabbauschwäche)

Der Körper bildet Histamin auch selber und zwar genau dann, wenn der Körper sich mit Stoffen auseinandersetzen muss, die er nicht verträgt. Das Beschwerdebild bei einer Histamin-Intoleranz (HI) kann vielfältig sein:

  • Migräne
  • laufende Nase, Asthma
  • Herzrhythmusstörungen, niedriger Blutdruck, Schwindel
  • Ödeme (Schwellungen der Finger und Augenlider)
  • Nesselsucht, Hautausschläge, Hautjucken
  • Magen-Darm-Beschwerden, Durchfälle
  • schmerzhafte Periodenblutung (Dysmenorrhoe)
  • Überaktivität, Unruhe
  • Konzentrationsstörungen und Depressivität
  • und viele weitere Symptome

Die Beschwerden können von Mensch zu Mensch anders auftreten. Ebenso können die Beschwerden sich bei einem Betroffenen über die Zeit hinweg verändern.

Wie findet nun die Diagnose statt?

Hier werden unterschiedliche Vorgehensweisen empfohlen. Zum einen kann die HI durch eine Ausschluss-Diät bestimmt werden. Zu Beginn werden nur Kartoffeln und Reis gegessen. Nach einigen Tagen kann bei Beschwerdefreiheit immer wieder ein Lebensmittel nach dem anderen dazu genommen werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Konzentration des Enzyms DAO im Blut zu bestimmen. Auch eine energetische Testung (Kinesiologie, Bioressonanz) kann sehr gute Auskunft geben. Außerdem sollte ganz dringend nach Ursachen gesucht werden, die zum Nachlassen der DAO-Bildung im Darm führen. Ausführliche Informationen darüber finden Sie auf der Homepage der SIGHI (Schweizerische Interessengemeinschaft Histamin-Intoleranz.

Behandlung der Unverträglichkeits-Reaktion

Wie wird nun die HI behandelt? Zum einen sollen histaminhaltige Nahrungsmittel und solche, die gespeichertes Histamin im Körper freisetzen, gemieden werden. Zum anderen gibt es histaminblockierende Medikamente (sogenannte Antihistaminika oder Antiallergika). Beides sind Maßnahmen, um kurzfristig die Reaktion zu unterbinden. Als langfristige Therapie ist es wichtig, die zugrundeliegende Störung im Darm zu behandeln. Hierzu ist es wichtig, dass Sie einen entsprechenden Arzt oder Heilpraktiker finden, der Sie darin unterstützt.

Welche Nahrungsmittel sollen gemieden werden?

Grundsätzlich gilt: je länger ein Lebensmittel gekocht, gegart, warm gehalten oder auch aufgewärmt wird, desto höher steigt der Histamin-Gehalt! Deshalb ist auch der Histamin-Gehalt von industriell bearbeiteten Lebensmitteln, lange gereiften oder lange gelagerten Lebensmitteln sehr hoch.

  • lange gereifeter Käse (Camambert, Emmentaler, Schimmerkäse, Parmesan)
  • geräuchertes, getrocknetes, mariniertes Fleisch (Salami, Selchfleisch, Fleischkonserven)
  • Früchte: Ananas, Orange, Kiwi, Erdbeere, überreife Bananen, Papaya, Zitrusfrüchte
  • Gemüse: Karotte, Sauerkraut, Spinat, Tomaten, Sojaprodukte
  • Alkohol: Rotwein, Bier, Liköre (weil sie lange gereift sind), darüber hinaus behindert Alkohol generell den Abbau von Histamin
  • Nüsse, Schokolade, Kakao, Nougat, Kaffee, Schwarztee, Grüntee, Roibosh-Tee
  • Hefe-haltige Nahrungsmittel, Sauerteige, Backferment
  • Medikamente (ASS, Aspirin, verschiedene Herzmittel, Kontrastmittel)
  • Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln, Glutamat, Hefeextrakt

Die Histaminintoleranz stellt die Betroffenen zu Beginn oft vor gewisse Probleme in der Umstellung mit der Nahrung. Jedoch haben sie in den meisten Fällen kein lebenslanges Problem. Zumindest dann wenn erschwerende Faktoren wie Störungen des Darmes konsequent erkannt und behandelt werden.

Welche Nahrungsmittel sind dann noch geeignet?

  • Gemüse: Kartoffeln, Blattsalat, Blumenkohl, Brokkoli, Chicoree, Feldsalat, Gurken, Knoblauch, Kürbis, Mangold, Radieschen, Rhabarber, Spargel, Zucchini, Zwiebel
  • Obst: Äpfel, Nektarinen, Pfirsiche, Pflaumen, Kirschen, Melonen, unreife Bananen, Stachelbeeren, Blaubeeren
  • Beilagen: Reis, Nudeln, Kartoffeln
  • Getreideprodukte, Eigelb, Milch, Buttermilch, Joghurt, Quark, Sahne, Frischkäse, Butter, sehr junge Käsesorten

Wenn Sie vor einer medizinischen Behandlung stehen (Zahnarzt, Operation, Untersuchung mit Kontrastmitteln) sollten Sie Ihren Untersucher bzw. Behandler von Ihrer Histamin-Intoleranz unterrichten.

Und wie ernähre ich mich dann?

Viele stehen erstmal vor einem schier unlösbaren Problem. “Wenn ich nicht mehr essen darf was ich gewohnt war – was esse ich dann? Und wie soll ich bitte damit noch etwas kochen?” Zum Glück können Betroffene auf sehr viel Erfahrung von anderen Betroffenen zurückgreifen. Zum einen ist als Informationsquelle sehr nützlich die Seite der Schweizerischen Interessengesellschaft Histamin-Intoleranz (SIGHI), die wirklich sehr gut aufbereitet und sehr gehaltvoll ist. Zum anderen gibt es die Homepage mitohnekochen.com Dort gibt es jede Menge Rezepte für Betroffene von Intoleranzen – und zwar die gesamte Bandbreite, von der Histamin-Intoleranz über Gluten- bis hin zu Lactose-Intoleranz ist für jeden was dabei.  Der Clou an der Seite ist, dass die Rezepte über die Zutaten gefiltert werden können, die  nicht vertragen werden. Nützlich ist das vor allem, weil jeder ein etwas anderes Spektrum hat an Nahrungsmitteln, die er genau verträgt und die zu einer gewissen Schwelle von Histamin führen können. Die vielbeschriebene Rotationsdiät wird auf der Website von kochen.ohne.de beschrieben. Ein Rezept-Portal für Lebensmittel-Intoleranzen aller Arten. kochen-ohne.de - Rezept-Portal
Hier können sogar eigene Rezepte eingegeben werden. Und schließlich möchte ich nochmal auf meine Lieblings-Suppenküche aufmerksam machen: suups in Reutlingen. Hier gibt es Suppen, die glutenfrei oder lactosefrei sind und das Beste ist: Sie können die Suppen auch bestellen und hier gibt es noch einen kleinen Rabatt… Eine tolle Platform, auf der Sie sich auch über verschiedene Intoleranzen austauschen können ist NMI. Schließlich habe ich noch ganz pragmatische Ratschläge gefunden, die mitten aus dem Leben gegriffen sind: bei der Dinkelhexe!
mitohnekochen.com - Lust am Essen trotz Nahrungsunverträglichkeit!

Und was hat das nun alles mit der Psyche zu tun?

Nicht wenige der Betroffenen wurden vom Arzt bereits untersucht – ohne Ergebnis. Der naheliegende Schluß lautet dann ganz oft: das ist psychosomatisch. Einige haben deswegen bereits eine wahre Odyssee hinter sich – ohne Erfolg. Erst die Diagnose der HI bringt Klarheit und Erleichterung. Jedoch ist meine Erfahrung auch, dass die Histamin-Ausschüttung durchaus durch psychische Faktoren beeinflusst wird. So kann beispielsweise die Reaktion auf Kälte, die bei einem bestimmten Ereignis in der Vergangenheit gelernt wurde und in der Gegenwart immer wieder Quaddeln auf der Haut hervorbringen sobald es an die Kälte geht, sehr gut behandelt werden. Es erfolgt quasi eine Gegenkonditionierung der vom Organismus gelernten Verknüpfung von Kälte und automatischer Histamin-Ausschüttung. Bei richtiger Behandlung kann aus meiner Erfahrung auch das Einbeziehen der Psyche durchaus Erleichterung bringen!

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18. März 2012

Buchrezension: Einfach Ballengang – natürliches Gehen

Willig Herz macht leichte Füße
(altes Sprichwort)

Zu Beginn war es etwas stacksig – meine ersten Versuche im Ballengang. Mittlerweile hat mein Gehirn das Bewegungsmuster automatisiert. Wenn ich Schuhwerk trage, das dafür geeignet ist, dann brauche ich mich mittlerweile nicht mehr anzustrengen, in den Ballengang umzuschalten, der Körper macht es von alleine.

Inspiriert durch den Gastartikel in meinem Blog

Bei Nitya Wilhelm Klinkholz hatte ich angefragt, ob er Interesse hätte, einen Blogbeitrag zu verfassen. Und wie er hatte. Er schickte mir einen Erfahrungsbericht über den Ballengang. Nach einem Sturz und mehreren Operationen war er auf den Stock angewiesen zum Gehen. Als er den Ballengang gelernt hatte war sein Stock einfach überflüssig geworden. Und seine vielfältigen Beschwerden waren einfach verschwunden.

Das will ich auch ausprobieren!

Zwar hatte ich keine vergleichbaren Beschwerden, aber ich war angetan von den Veränderungen, die Nitya für sich erreichen konnte. So probierte ich die Gangart einfach mal aus. Zunächst merkte ich, dass es sich leichter joggen läßt im Ballengang. Das fand ich noch ziemlich einfach. Es war kein großer Lernprozess, sondern der Körper stellte sich sehr schnell darauf um. Dann erfuhr ich, dass ganz viele Spitzenläufer sowieso den Ballengang fürs Laufen empfehlen. Der jamaikanische Top-Läufer Usain Bolt schwört darauf. Etwas schwieriger war es beim Gehen: Ich mußte mich zu Beginn ganz schön anstrengen, dass ich nicht automatisch wieder in den Fersengang hinüberwechselte. Und ganz angenehm war es auch nicht – ich stakste ganz schön herum und das Gehen war ziemlich anstrengend geworden. Ich muss irgendwie eigenartig ausgesehen haben bei meinen Spaziergängen in dieser Übungs-Phase. Als ich dann schließlich die Gangart meiner Freundin demonstrierte, als ich den Ballengang dann ganz natürlich drauf hatte, meinte sie nur: “Klar, das ist doch der ‘Anschleich-Schritt’. Und Recht hat sie: Sehr viele Naturvölker, die sich ohne Schuhe fortbewegen gehen ganz automatisch im Ballengang.

Praktisches Buch für Interessierte des Ballenganges

Vor einigen Wochen nun hat mir Dirk Beckmann sein neues Buch gesendet. “Einfach Ballengang – natürliches Gehen” ist der Titel. Zunächst einmal vielen Dank an Sie, Herr Beckmann! Der Autor ist neben Hans-Peter Greb einer der gefragtesten Experten auf dem Gebiet des Ballenganges in ganz Deutschland. Als Faszientherapeut, Spezialist für Körperhaltung und funktionales Bewegen arbeitet er sein 2005 in seiner eigenen Praxis in Düsseldorf. Er unterrichtet und coacht Menschen zum Thema funktionale Bewegungsmuster. Er betreibt auch den Ballengang-Blog. Dort wird das Buch auch vorgestellt.

Und was steht nun im Buch?

Das Büchlein – wie wir Schwaben dazu sagen – hat schmale 40 Seiten und enthält nur das Wichtigste: Zunächst lesen Sie eine Gegenüberstellung der beiden Gangarten Fersengang – Ballengang. Dann bekommen Sie eine Anleitung für den Hör-Test und werden durch Bild und Wort hingeführt, Ihre Füße ganz neu kennen zu lernen. Schließlich wird der Ballengang in seinen einzelnen Schritten vorgestellt. Noch ein paar Worte zur Geschwindigkeit und zum richtigen Schuhwerk – und das war’s auch schon. Angereichert mit vielen wertvollen und nützlichen Bildern ist das Büchlein leicht zu lesen und hat einen hohen Praxiswert. Wem die Worte nicht reichen, für den gibt es auch noch ein Video…

Das Video zum Buch:

Hier können Sie die Auswirkungen und den Unterschied zwischen Fersengang und Ballengang hören und sehen:

Und nun kann ich Ihnen nur noch viel Spaß wünschen beim Ausprobieren!

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18. März 2012

Sind Träume ein Schlüssel zu unserem Unbewussten…?

Aus den Träumen von gestern
werden manchmal die Alpträume von morgen
(Friedrich Nowottny)

Es wird wohl kaum jemanden geben, der es noch nie erlebt hat: einen Traum. Die Themen im Traum sind vielfältig. Es gibt angenehme und unangenehme Träume gleichermaßen. Der Chemiker Kekulé soll sogar im Traum die Figur des Benzol-Ringes im Traum gesehen haben. Er träumte von einer Schlange, die sich selber in den Schwanz beißt und hat damit die Lösung zu seiner Forschungs-Thematik quasi im Schlaf “erarbeitet”.

Themen von Träumen

In allen Kulturen finden sich ähnliche Themen, die in Träumen auftauchen. Die unangenehmen Träume lassen sich zusammenfassen in Verfolgungsträume, Fallträume, beschämende Träume (nackt sein), Träume des Scheiterns (zu spät kommen, Bus verpassen). Zu den angenehmen Träumen zählen Flugträume, Prophetische Träume, sexuelle Träume, Entscheidungsträume, Träume in denen die Erfahrungen des Alltags verarbeitet werden.

Sich im Traum des Träumens bewußt zu sein

“Es war ja nur ein Traum…” mit diesem oder einem anderen Gedanken ist schon so mancher aus einem Alptraum erwacht. Und dabei geht es auch anders. Beim Luziden Träumen ist es möglich, sich des Träumens bewußt zu sein. Dabei existiert gewissermaßen neben dem Träumenden eine Instanz, die sich des Träumens bewußt ist. Hierbei soll es sogar möglich sein, das Geschehen des Traumes aktiv zu beeinflussen. “Mal sehen, was sich hinter dieser Tür verbirgt…” oder “Mal sehen, wer es ist, der mich da verfolgt…” Manchen Menschen gelingt es, spontan luzide zu träumen und andere müssen dafür trainieren. Hier ein tolles Blog zum Thema Klarträumen.

Träume in der Psychotherapie

Ganz oft passiert es, dass mir Klienten oder Patienten berichten, dass sie nach einem Termin bei mir einen Traum hatten. Manchmal kommen sie dann schon und haben vollkommene Klarheit darüber was der Traum bedeutet und manchmal brauchen sie von mir noch Hilfestellung dabei. Letztendlich kann ich selber den Traum eines anderen nicht deuten – das kann nur der Träumende. Aber ich kann Hilfestellung geben. Wer sich vor einer Entscheidung drückt träumt oft von verschiedenen Wegen, die vor ihm liegen, es werden oft auch unverarbeitete Konflikte geträumt

Träume selber deuten

Träumen auch Sie viel? Können Sie diese Träume deuten? Dann gratuliere ich Ihnen. Wenn Sie etwas Unterstützung dafür benötigen, habe ich  hier einige Tipps für Sie: Als erstes empfehle ich Ihnen, ein Traumtagebuch zu führen. Schon alleine das Vorhaben, einen Traum auszuschreiben sofort nachdem Sie aufgewacht sind, erhöht die Erinnerungswahrscheinlichkeit des Traumes nach dem Aufwachen. Legen Sie Stift und Papier hierfür neben Ihr Bett. Schreiben Sie sich die Grundgefühle mit auf, die Sie im Traum hatten: Angst, Hilflosigkeit, Wut, Freude, Neugier, Ekel, Verachtung. Achten Sie schließlich auf bestimmte Symbole, die Sie im Traum sahen und lassen sich von einem Buch inspirieren, was diese bedeuten können. Es gibt auch einen tollen Link mit Deutungen zu den Traumsymbolen. Wenn Sie von einem Frosch träumen sieht das Ergebnis beispielsweise so aus. Und dann nichts wie los in die Traumdeutung: Wo habe ich das Grundgefühl des Traumes vielleicht nicht beachtet, dass mein Traum es mir so deutlich zeigt…? Hier ist ein toller Beitrag zum Deuten von Träumen, der bei ARTE ausgestrahlt wurde:

Warum träumen Menschen?

Auch in der Psychoanalyse wurden von Siegmund Freud die Träume seiner Patienten gedeutet. “Träume sind der Königsweg zum Unbewussten.” – das war seine Hypothese aufgrund der er die Traumdeutung mit in seine Therapiemethode einbezog. Aber er war nicht er erste – die alten Griechen schickten manche Menschen in einen sogenannten Heilschlaf, in dem die Betreffenden heftige Träume erlebten und danach gesund waren. Die Forschung zeigt, dass Träume unterschiedliche Funktionen haben. Zum einen scheinen sie daran beteiligt zu sein, Lernprozesse zu festigen. Denn unterbindet man den Traumschlaf, wird das Lernen verhindert oder zumindest erschwert. Aber in Träumen wird wohl auch das verarbeitet, was laut Freud im sogenannten Unbewussten schlummert… Ganz zu schweigen von phrophetischen oder Wahrträumen – diese sind von der Wissenschaft bis heute nicht erklärbar. Hier werden wohl die Erkenntnisse der Quantenphysik Erhellung bringen…?

Ich wünsche Ihnen allseits gute Träume und schöne Traumdeutungen.

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Bild: pitopia (c)

23. Januar 2012

Die Technik des Geschichten Erzählens…

Und wenn Sie nicht gestorben sind… Wer kennt ihn nicht, diesen Satz, mit dem zumindest die Grimm’schen Märchen enden? Und wer würde es nicht gerne können, eine eigene Geschichte so zu erzählen, dass sie spannend bleibt bis zu diesem Satz?

Kinder machen das ganz automatisch

Es ist schon faszinierend wie Kinder das können. Im Spiel versinken, die Welt um sich vergessen, “hui buh, hui buh, ich bin ein Gespenst, habe keine Zeit, ich muss spuken, hui buh, hui buh…” huscht die 5 jährige Sophia durch den Raum. Um ihren Hals hat sie einen Gespenster-Schal, der gestern noch der Ritter-Umhang ihres Bruders war. Und dann verschwindet sie wieder in ihre Gespenster-Wirklichkeit, um erst nach einer Stunde wieder zurück zu kommen weil sie durstig ist. Für sie ist es die Wirklichkeit und es ist ein Leichtes einen Erwachsenen durch ihre mitreißende Art und ihre Erzählungen mit in diese Wirklichkeit zu entführen. Wir Erwachsenen haben das oft vergessen und müssen es neu lernen. Wie geht es, dieses Geschichten erzählen? Das muss doch lernbar sein…?

Wir lernen das Geschichten erzählen heute im Internet

In Zeiten des Web 2.0 findet Unterrichten ganz anders statt als wir es bisher gewohnt waren. Bei TED werden laufend neue Vorlesungen eingestellt, die kostenlos verfügbar sind. So gibt es derzeit einen Titel von Joe Sabia “Die Technik des Geschichten Erzählens”.

Naja – er bringt Ihnen in seiner kurzen Präsentation das Erzählen nicht bei. Aber er zeigt, dass er es beherrscht. Es könnte Ihnen gelingen, seine Technik abzukupfern und es nachzumachen. Oder er steckt sie an mit seiner Art, Spannung aufzubauen, Erwartungen zu umschiffen oder genau zu treffen. Geschichten sind deshalb so effektiv, um Menschen zu erreichen weil wir uns mit den Protagonisten identifizieren und die Erlebnisse uns emotional erreichen. Wodurch wir am besten lernen sind eigene Erfahrungen. Und je tiefer die Gefühle sind, die etwas bei uns auslöst, desto besser ist der Lerneffekt. Deshalb werden ja Lernziele auch gerne in Geschichten verpackt, deshalb wurde die Fabel erfunden. Oder Verkäufer packen ihre Botschaft in Geschichten, um ihre Kunden zu erreichen. Aber das ist eine andere Geschichte. Die Geschichten, die ich gerade am liebsten lese stehen auch im Internet, bei belauscht.de – ganz im Sinne von: Geschichten, die das Leben schrieb.

Auf die Perspektive kommt es an…

Und was ist wenn mir die Geschichte nicht gefällt? “Dann lese ich eben eine andere.” mögen Sie denken. Eine Möglichkeit – heute gibt es fast für alles eine Lösung. Hören Sie was Raghava KK dazu zu sagen hat:

Mag sein, Kinder können auf diese Weise besser lernen unterschiedliche Perspektiven einzunehmen. Ab einem bestimmten Alter ist das gewiss angebracht. Aber vorher könnte es etwas verwirrend sein. Denn bevor der Egozentrismus nicht überwunden ist, was nützt es mit verschiedenen Perspektiven konfrontiert zu werden wenn diese Fähigkeit, mich in die Lage des anderen zu versetzen noch gar nicht vollständig ausgeprägt ist? Aber für Erwachsene ist dieses virtuelle Buch ganz sicher eine Möglichkeit, Vorurteile zu überwinden. Denn es gibt immer eine andere Perspektive, die man einnehmen kann, so man denn will…

Die Märchenerzählerin…

Und was ist wenn Sie gerne eine eigene Geschichte oder ein eigenes Märchen verfassen möchten – Sie bekommen es jedoch partout nicht hin? Dafür gibt es auch eine Lösung. In diesem Fall empfehle ich Ihnen meine Freundin und Kollegin Nadine Reiband. Sie ist auch Diplompsychologin und in ihrer wenigen Freizeit schreibt sie Geschichten und Märchen – auch im Auftrag. Ein Beispiel können Sie hier auf meiner Homepage hören (der große Glücksfall). Oder Sie besuchen bei ihr einen Kurs, in dem Sie das Schreiben von Geschichten lernen, sie bietet das auch für Kinder an. Wer Interesse daran hat zu lernen therapeutische Geschichten zu schreiben lernt das am besten bei Stefan Hammel. Viel Spaß damit und gute Geschichten wünsche ich Ihnen!

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Foto: pitopia (c)

29. Dezember 2011

Wieder viele gute Vorsätze? Und keine Hoffnung dass Sie es dieses Mal schaffen?

Gute Vorsätze sind beliebt.
Sie lassen sich immer wieder verwenden.
(Lothar Schmidt)

Manche behaupten ja, ein Tritt in den Hintern würde das Denkvermögen fördern… andere sind vom Gegenteil überzeugt. Schon so mancher hätte sich gewünscht, bei seinen guten Vorsätzen durch einen kleinen Tritt aktiviert worden zu sein. Dann hätte er sie heute umgesetzt. Geht es Ihnen so?

Kann es so weiter gehen oder soll sich etwas ändern?

Sie waren offenbar nicht begeistert von Ihrem Ziel? Jetzt gibt es drei Möglichkeiten. Entweder Sie stecken sich immer weiter Ziele, die Sie sowieso nicht verfolgen. Dann sind Sie zumindest dann glücklich wenn Ihre Annahme bestätigt wird: “Wußte ich doch, dass ich es wieder nicht schaffe.” “War ja klar dass es nicht klappt – bin einfach zu blöd dazu.” Unser Gehirn schüttet nämlich Glückshormone aus, wenn unsere Annahmen bestätigt werden – eine gefährliche Sache – ob diese nun stimmen oder nicht. Deshalb ist das soziale Umfeld als Regulativ so wichtig. Aber das ist eine andere Geschichte. Gute Vorsätze zu machen, um durch das Scheitern kurz glücklich zu sein, das ist auch eine Strategie. Die zweite Möglichkeit besteht darin, dass Sie keine Vorsätze mehr fassen. Weil es hat sich ja bisher nichts geändert und warum soll sich dann jetzt was ändern? Und die dritte Möglichkeit wiederum besteht darin, dass Sie eine andere Strategie finden, Ihre Ziele zu setzen. Letztlich entscheidet sich ja die Frage, ob solche Vorsätze umgesetzt werden ja dadurch, dass ich entscheide ob ich etwas so weiter machen möchte oder ob ich etwas ändern möchte. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder das was jetzt ist, ist so unangenehm dass alles andere nur besser sein kann. Das ist aber Fluchtverhalten. Oder das neue begeistert mich so sehr, dass ich genügend Motivation habe – und dadurch auch genügend Voraussetzungen dass die Änderung klappen wird! Begeisterung muss also her!!!

Begeisterung von außen

Bild: privat

Sie können sich nun diese Begeisterung holen. Ich empfehle Ihnen dafür die unten angehängten Bücher. Es handelt sich nicht einfach nur um Motivationsbücher, nein. Die ich heute ausgesucht habe besitzen schon eine gewisse Veränderungspotenz – oder eine gewisse Aktivierungspotenz. Zimperlich sind die Autoren nicht… Ähnlich wie Frank Farelly (im verlinkten Beitrag “was für ein Unterschied” gibt es ein Video mit ihm) auch kein Blatt vor den Mund nimmt wenn er alles ausspricht was ihm so in den Sinn kommt im Klientenkontakt und eine riesige Freude daran hat, wertschätzend dem anderen seien Schwächen ins Antlitz zu schleudern wird’s hier wertschätzend unbequem… aber es hilft!

Und wie kann ich es selber schaffen?

Ja, das ist erstmal scheinbar schwieriger – aber langfristig eben hilfreich. Sie stecken sich ein Ziel, einen guten Vorsatz. Und dann überlegen Sie sich: warum begeistert es mich, dieses Ziel zu erreichen? Was sind die Früchte, die ich ernten möchte? Malen Sie es sich in den kleinsten Details aus warum es so gut ist, diesen Vorsatz zu verfolgen. Und wenn Ihnen diese Veränderung dann wichtig genug ist – dann werden Sie sie umsetzen. Es genügt also nicht nur zu sagen: Ich möchte nächstes Jahr gerne Yoga machen. Nein, sagen Sie sich: Ich möchte gerne nach der Arbeit eine Stunde für mich haben. Eine Stunde, in der ich nur für mich Yogaübungen mache. Einmal in der Woche. Ich möchte gerne meinen Körper stärken. Und meine Beweglichkeit erhöhen. Und ich möchte kennenlernen wie es ist, regelmäßig Yoga zu machen. Wenn dann die ersten Anstrengungen kommen werden Ihnen diese konkreten Vorsätze jedes Mal helfen, die Hürden zu überwinden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch ins Jahr 2012! Ob nun mit oder ohne gute Vorsätze…

Vielleicht geht es Ihnen wie Michel?

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Das Video dauert ca. 24 Minuten. Als Michel nur noch gute Vorsätze hatte…

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Bild: Sophia G. (c)

19. Dezember 2011

Manitus grüne Krieger – Ausflug in die Welt der Heilpflanzen

„Wenn wir die Natur auf das reduzieren,
was wir verstanden haben,
sind wir nicht überlebensfähig.“
(Hans-Peter Dürr)

Bild: G. Kerschbaumer (c)

Wer ihn kennt hat ihn so in seinen inneren Bildern abgespeichert: Mitten im Wald bei seinen geliebten Pflanzen, als wäre er eines Tages aus diesem Lehm gekrochen, als sei dieser Boden seine Mutter. Und so behandelt Wolf-Dieter Storl das Naturreich auch – ebenso wie alles das darauf wächst.

Bilder haben ihren ganz eigenen Zauber

Schon öfter habe ich hier darüber geschrieben, welche Wirkung Bilder haben können. Das worauf wir unser Aufmerksamkeit richten wird von unserem Gehirn wahrgenommen und unser gesamter Organismus reagiert darauf. Bisher erlebtes wird damit in Verbindung gesetzt, womöglich werden sogar Körper-Reaktionen dadurch in Gang gesetzt.

“Wolf-Dieter Storl zaubert schöne Bilder in unsere Seele und läßt sie tief in uns verwurzeln.” Während des Sommers war er wieder in seiner alten Wahl-Heimat USA. Wolf-Dieter Storl besuchte das grüne Volk, die grünen Krieger Manitus und hat einen Film darüber gedreht.

Ein Road-Movie der besonderen Art

Der Mann, der nicht nur einen grünen Daumen hat nimmt Sie mit auf eine Reise. Die Filmmusik ist vielversprechend und klingt sehr professionell. Die Einladung zum Montana Herbal Gathering nahm der Ethnobotaniker zum Anlass, um ein Road-Movie der besonderen Art zu drehen. Im Film stellt Storl nicht nur die Pflanzen aus den Gebieten der USA mit atemberaubender Schönheit vor. Nein, er besucht auch Kräuterkundige, Medizinmänner und

Bild: Ingo Storl (c)

Pflanzenspezialisten und fragt sie nach ihrer jeweiligen Botschaft.

Ausflug zu den heilenden Pflanzen Nordamerikas

“Wenn man sich Zeit nimmt sie zu erleben erkennt der Mensch, dass Pflanzen wunderbare Wesen sind.” An diesem und an anderen Zitaten ist sichtbar, dass hier ein Lehrer ist, der sein Fach liebt. Und was sagt uns die Hirnforschung? “Lerne nur von dem, der sein Fach liebt.” Denn eine bloße Wiederholung von Inhalten können Sie sich sparen – es muss Begeisterung mit dabei sein. Und hier ist wahrlich einer, der begeistert ist von der Natur und ihrer Pflanzenwelt. Diese Grundhaltung kommt im Film ganz deutlich rüber. Wenn Sie sich also für die Pflanzenwelt interessieren könnte hier ein Lehrer für Sie sein.

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Neben diesem Trailer wurden unterwegs auch immer wieder kleine Grüße von den einzelnen Etappen aufgezeichnet. Diese finden Sie auf der Homepage www.manitus-gruene-krieger.de – hier gibt es noch mehr Grüße von unterwegs, atemberaubende Bilder und Film-Beiträge. Den Film von dieser Reise kann ich nur empfehlen!

Die DVD bei Amazon ansehen oder kaufen:

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Bilder: G. Kerschbaumer (c) Ingo Storl (c)
danke für die Genehmigung zu veröffentlichen!

18. Dezember 2011

Let it snow – Google hat schon wieder ein Osterei versteckt!

Stets findet Überraschung statt
dort wo man’s gar nicht erwartet hat.
(Wilhelm Busch)

Die Entwickler von Google sind bekannt für ihre Oster-Eier. Sie verstecken sie irgendwo und freuen sich wie kleine Kinder wenn sie entdeckt werden. Nein, nicht im Garten, sondern die modernen Ostereier werden programmiert.

Im Marketing sind Ostereier so schon lange gebräuchlich

Die Ostereier sind in der Werbebranche gang und gebe. Es handelt sich dabei um undokumentierte Besonderheiten. Sobald jemand es entdeckt macht die Information die Runde und die Information verbreitet sich meist in Windeseile. Das kann ein Sonderlevel in einem Computerspiel sein oder ein Begriff, der bei Google eingegeben wird und eine Kuriosität bewirkt. Es kann auch wie ein Suchbild sein in einem Buch oder ein versteckter Track auf einer CD oder DVD. Hier gibt es eine Übersicht über einige Easter Eggs.

Das Weihnachts-Osterei von Google

Haben Sie bei Google schonmal “Let it snow” eingegeben? Abgesehen von den Seiten, die natürlich gefunden werden – darunter natürlich auch let it snow von Frank Sinatra und Dean Martin – fängt es an zu schneien. Irgendwann ist die Seite so zugeschneit, dass die Scheibe aussieht als wäre sie angelaufen.

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Mit dem Mauszeiger können Sie die Scheibe wieder frei kratzen. Oder Sie enteisen die Scheibe indem Sie auf den Schalter “Defrost” klicken. Google ist bekannt für seine Ostereier.

Noch ein Osterei von Google

Erst kürzlich machte die Kuriosität die Runde, seinen Bildschirm einen Looping machen zu lassen. Geben Sie in der Suche einfach ein “Do a Barrel roll” (mache eine Fassrolle) und schon erleben Sie eine Überraschung! Von weiteren versteckten Überraschungen bei Google lesen Sie bei t3n.

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Und so sieht der Looping des Suchbildschirmes dann aus. Bisserl unnütz – aber lustig!

Auch im Buch Yoga der Liebe sind Ostereier versteckt.

Die nette Spielerei erinnert mich gerade daran, dass die Künstlerin in dem Buch “Yoga der Liebe” Ostereier versteckt hat. Das Buch ist liebevoll gestaltet und enthält Bilder und Zitate von Sri Ramana Maharshi, Sri H.W.L. Poonja und Sri Madhukar. Es ist gerade vor Weihnachten ein ideales Geschenk. Die Bilder sind wundervoll und aus den Zitaten strömt die Kraft, die aus der Stille kommt. Das ist wirklich einzigartig. Ein sehr schönes Buch, das ich nur empfehlen kann. Und ich hoffe, bis Ostern haben Sie die Ostereier dann gefunden?

Hier geht’s zum Yoga der Liebe im Shop von Madhukar:

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15. Dezember 2011

Kleine Pause gefällig? Entspannung fürs Büro

Die Kunst des Ausruhens ist
ein Teil der Kunst des Arbeitens.
(John Steinbeck)

Unser Körper reagiert immer noch gleich wie damals wenn ein Säbelzahntiger auftauchte. Wir sind jederzeit darauf vorbereitet mit Kampf oder Flucht zu reagieren wenn ein dementsprechender Stressor auftaucht. Nur mit dem Unterschied, dass sich die Säbelzahntiger von heute langsamer anschleichen. Ganz im Sinne von dem Frosch, der nicht aus dem Topf springt wenn das Wasser sich ganz langsam erwärmt nehmen wir gar nicht wahr, wenn die Stressoren sich langsam in unser Leben schleichen.

Bewusster werden durch Achtsamkeit

Oft genügt es schon, einmal täglich die Aufmerksamkeit auf das zu richten was uns wichtig ist und uns zu vergegenwärtigen, was denn unser Ziel ist. Dann lassen wir uns von äußeren Umständen nicht so leicht davon abbringen. Und für eine körperliche Entspannung hilft eine konkrete Entspannungsübung, eine innerlich und eine für den Körper.

Kleine Achtsamkeitsübung fürs Büro

Spüren Sie wie die Füße den Boden berühren. Wo nehmen Sie wahr, dass Sie mit der Haut den Schuh berühren? Wo ist es warm? Wo spüren Sie Druck? Sind die Zehen locker oder eingerollt? Über die Knöchel und die Unterschenkel kann die Aufmerksamkeit jetzt zu den Knien wandern. Spüren Sie den Winkel, den Ihr Bein dort macht? Sie gehen weiter zum Ober- und Unterschenkel. Wo spüren Sie dass die Kleidung anliegt? Und nun weiter zur Gesäß-Region – wie stark ist der Druck den Sie spüren weil Sie sitzen? Wenn Ihnen Verkrampfungen auffallen können Sie die Muskeln dort locker lassen.

Ihre Aufmerksamkeit wandert weiter zum Unterbauch, dann den Rücken hoch zum Brustkorb. Hier werden Sie auf die Atembewegungen aufmerksam. Atmen Sie flach oder tief? Sind die Schultern verspannt? Nach hinten gezogen? Wie fühlt es sich am angenehmsten an?

Dann wandern Sie den Nacken hoch zum Kopf. Ist die Kopfhaut entspannt? Der Kiefer hängt locker oder ist angespannt? Können Sie die Zunge noch lockerer machen? Sie wandern zur Stirn – ist sie gerunzelt? Und die Schläfen – sind sie kalt oder warm? Wie fühlt sich Ihr Körper jetzt an? Falls Sie noch irgendwo Schmerz oder Verspannung spüren bleiben Sie dort mit Ihrer Aufmerksamkeit und sagen DANKE!

Im Veränderungspodcast können Sie sich auch von meiner Stimme durch die Übung führen lassen. Gute Entspannung!

Und jetzt noch Bewegung für den Körper

Und was machen Sie abends?

Nach einem langen Arbeitstag wenn am Abend schon dunkel ist entspannt es sich am besten mit einem warmen Bad. Vor allem Lavendelblütenöl hat eine entspannende Wirkung. Genießen Sie es!

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Bild: Pitopia (c)

14. Oktober 2011

kleine Pause gefällig?

Ich liebe Klaviermusik. Wenn ich entspannen möchte, abschalten oder mir einfach was gutes gönnen möchte, dann höre ich sehr gerne Klaviermusik. Auf youtube habe ich einen jungen Künstler entdeckt, dem ich gerne zuhöre und auch zusehe.

Ich finde ihn einfach beachtenswert. Genießen Sie PianOfreakK.

28. März 2011

körperlich und geistig vital für Frauen

Es gibt viele Gründe, warum der Hormonhaushalt von Frauen oder Männern aus dem Gleichgewicht geraten kann. Am liebsten ist es mir, nicht so sehr auf die Ursachen, sondern mehr auf die Lösungsmöglichkeiten zu schauen.

Genau das macht Hormon-Yoga. Mit gezielten Übungen werden die “inneren Regisseure” wieder angekurbelt. Hormone steuern viele Zellfunktionen und sind vor allem die Vermittler von unserem Empfinden. In vielen Fitenß-Studios wird heute Hormon-Yoga angeboten. Dinah Rodrigues aus Brasilien gilt als Begründerin der Übungsreihen, die gezielt entwickelt wurden, die Hormone wieder in Schwung zu bringen.

Für wen ist Hormon-Yoga geeignet? Es hilft bei allen Beschwerden, bei denen der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist. Hierzu zählen: Unerfüllter Kinderwunsch, Zykusstörungen, Stimmungs-Schwankungen, Wechseljahresbeschwerden oder einfach nur der Wunsch nach gesteigertem Wochlgefühl.

Sehen Sie hier Frau Thanner in Aktion oder sehen Sie sich die Anti-Streß-Übungen aus ihrem Programm an.

Wo finden Sie Hormon-Yoga? Fragen Sie im Yoga – Studio in Ihrer Nachbarschaft oder gönnen Sie sich ein Wohlfühl-Wochenende in Zürich bei Christine Thanner. Auf meiner Homepage bei den Downloads gibt es noch weitere Informationen zu Hormon-Yoga.

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